Wie Kinder Männer und Frauen Machen
Über die alltägliche Konstruktion von Zweigeschlechtlichkeit im Kinderkriegen- Autor:innen:
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Kinder machen Männer und Frauen? Machen nicht viel eher Männer und Frauen Kinder? Im Alltag scheint es ganz klar: Manche Menschen sind Männer und andere Frauen, sie begehren sich und bekommen Kinder. Das Kinderkriegen scheint einer Gesetzmäßigkeit zu folgen, aus der sich Zweigeschlechtlichkeit und Heterosexualität natürlich und notwendig ergeben. Auch wenn klar ist, dass aufgrund neuer Reproduktionstechnologien nicht alle Menschen auf diese Weise Kinder bekommen, und aufgrund von Verhütungsmitteln Kinder auch keine notwendige Folge heterosexuellen Begehrens sind, liegt in der alltäglichen Idee des Kinderkriegens nach wie vor die Letztbegründung einer natürlichen Geschlechterordnung. Diese Studie nähert sich mit einer qualitativen Interviewanalyse Prokreation als sozialtheoretischem Forschungsgegenstand an und deckt die darin inhärente Konstruktion einer naturalisierten Zweigeschlechtlichkeit auf.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8288-4000-3
- ISBN-Online
- 978-3-8288-6803-8
- Verlag
- Tectum, Baden-Baden
- Reihe
- Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Sozialwissenschaften
- Band
- 83
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 138
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Teilzugriff Seiten I - VIII Download Kapitel (PDF)
- Reproduktion zwischen institutioneller Fortpflanzung und der Geburt neuer Leitbilder – ein Geleitwort von Dr. Katja K. Hericks und Dr. Almut Peukert Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- 1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 14
- 2.1 Der fehlende Blick auf die Konstruktion des Kinderkriegens Kein Zugriff
- 2.2 Der Prokreationsbegriff. Nicht nur Generativität, Reproduktion oder Fortpflanzung Kein Zugriff
- 3.1 Geschlecht als soziale Konstruktion Kein Zugriff
- 3.2 Bedingt Prokreation Geschlecht oder Geschlecht Prokreation? Kein Zugriff
- 4.1 Datenerhebung Kein Zugriff
- 4.2 Datenauswertung entlang der Grounded Theory Kein Zugriff
- 5.1 Kinderlosigkeit als konstitutives Anderes Kein Zugriff
- 5.2 Ein Zeugungs-, Austragungs- und Gebärkomplex Kein Zugriff
- 5.3 Der Zeitpunkt des Kinderkriegens Kein Zugriff
- 5.4 Wodurch wird die Entscheidung für das Kinderkriegen ausgelöst? Kein Zugriff
- 5.5 Der „Erhalt der Art“ und des Individuums Kein Zugriff
- 6.1 Erklärungsstrategien: Normalisierung, Naturalisierung, Individualisierung Kein Zugriff
- 6.2 Das vergeschlechtlichte Kinderkriegen als natürliche Gesetzmäßigkeit Kein Zugriff
- 6.3 Mehr individuelle Entscheidung als natürliches Gesetz? Kein Zugriff
- 6.4 Die Homogenität der Entscheidung als Ausdruck „weiblicher Natur“ Kein Zugriff
- 6.5 Das „natürliche“ Kinderkriegen für den „männlichen Selbsterhalt“ Kein Zugriff
- 6.6 Die Konstruktion einer Geschlechterordnung Kein Zugriff
- 7. Fazit Kein Zugriff Seiten 127 - 128
- 8. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 129 - 138





