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Sammelband Kein Zugriff

Unterhalt und Existenzsicherung

Recht und Wirklichkeit in Deutschland
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2007

Zusammenfassung

Welche Rolle spielt der Unterhalt für Erwachsene in der politischen Diskussion um die Zukunft der sozialen Sicherung? Er gilt als Marginalie und Auslaufmodell, wie auch die ausstehende Reform des nachehelichen Unterhaltsrechts unterstreicht. Die in diesem Band gesammelten Beiträge stellen den tatsächlichen Unterhaltsbezug, seine Voraussetzungen und Realisierungsprobleme dar und gehen der Frage nach, wie zeitgemäß diese Säule der Existenzsicherung heute noch ist.

Die Schwächen des derzeitigen Unterhaltssystems zeigen sich unter anderem darin, dass das System selbst zur Produktion von „Bedarfslagen“ beiträgt, die es eigentlich helfen soll zu überwinden. Eine der Ursachen hierfür ist das in Deutschland immer noch vorherrschende „männliche Ernährermodell“, das Frauen eine eigenständige Existenzsicherung erschwert.

Das interdisziplinäre Werk von Autorinnen und Autoren aus den Rechts- und Sozialwissenschaften sowie aus der Rechtspraxis wendet sich nicht nur an diejenigen, die sich beruflich mit Unterhaltsfragen beschäftigen, sondern darüber hinaus an alle, die nach Ansätzen für eine geschlechtergerechte und zukunftsfähige soziale Sicherung suchen.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2007
Copyrightjahr
2007
ISBN-Print
978-3-8329-2587-1
ISBN-Online
978-3-8452-0113-9
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
354
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Der Unterhalt im System der Existenzsicherung – Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 24
    Autor:innen:
    1. Das System des Ehegattenunterhalts – ein Konzept für das 21. Jahrhundert? Kein Zugriff Seiten 25 - 54
      Autor:innen:
    2. Verwandtenunterhalt für erwachsene Kinder und alte Eltern Kein Zugriff Seiten 55 - 80
      Autor:innen:
    3. Unterhalt für die Mutter eines nichtehelichen Kindes Kein Zugriff Seiten 81 - 110
      Autor:innen:
    4. Hat der Gatte auch nach der Ehe noch Unterhalt(-ung)swert? Empirische Ergebnisse über die Funktionstüchtigkeit von Ehegattenunterhalt in Deutschland mit Blick auf europäische Vergleichsländer Kein Zugriff Seiten 111 - 130
      Autor:innen:
    5. Die geplante Reform des Unterhaltsrechts Kein Zugriff Seiten 131 - 152
      Autor:innen:
    6. Die Unterhaltsrechtsreform als Neustrukturierung von Ehe und Familie Kein Zugriff Seiten 153 - 168
      Autor:innen:
    7. Gleichberechtigung und finanzielle Unabhängigkeit – Historische Kämpfe um rechtliche Voraussetzungen für eine eigenständige Existenzsicherung für Frauen auch in der Ehe Kein Zugriff Seiten 169 - 184
      Autor:innen:
    1. Unter-halt-ungen. Ehegattenunterhalt in den neuen Bundesländern aus praktischer Sicht Kein Zugriff Seiten 185 - 198
      Autor:innen:
    2. Ehegattenunterhalt aus richterlicher Sicht oder: Was der Familienrichter wirklich entscheidet Kein Zugriff Seiten 199 - 210
      Autor:innen:
    3. DIE MACHT DES GELDES IN PARTNERSCHAFTEN UND SCHEIDUNGSKONFLIKTEN Kein Zugriff Seiten 211 - 212
    4. Jenseits des männlichen Ernährermodells? Geldarrangements im Beziehungsalltag von Doppelverdienerpaaren Kein Zugriff Seiten 213 - 230
      Autor:innen:
    5. Geldarrangements von Paaren Kein Zugriff Seiten 231 - 248
      Autor:innen:
    6. Rosenkrieger, Kriegsgewinnler und Kollateralschäden. Scheidung in der Presse und das Framing der Geschlechterverhältnisse Kein Zugriff Seiten 249 - 264
      Autor:innen:
    7. Scheidung im Königshaus – auf Dänisch Kein Zugriff Seiten 265 - 272
      Autor:innen:
    1. Die Schnittstellen des Ehegattenunterhalts zum Arbeits-, Steuer- und Sozialrecht: Ehezentrierung als Grundlage des starken deutschen männlichen Ernährermodells Kein Zugriff Seiten 273 - 288
      Autor:innen:
    2. Die Ehe und andere Unterhaltsgemeinschaften. Zur Berücksichtigung von Unterhaltspflichten im Steuerrecht Kein Zugriff Seiten 289 - 304
      Autor:innen:
    3. Frauen diskriminierend oder geschlechterpolitisch konzeptionslos? Geschlechtsspezifische Auswirkungen von Hartz IV Kein Zugriff Seiten 305 - 322
      Autor:innen:
    4. Zur Geschlechtergerechtigkeit von Grundeinkommenskonzepten Kein Zugriff Seiten 323 - 348
      Autor:innen:
  3. Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 349 - 354

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