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Monographie Kein Zugriff

Bewegende Individualpsychologie

Körperliche Aktivität als gesundheitsförderndes Element in der Psychotherapie
Autor:innen:
Verlag:
 2018

Zusammenfassung

»Neue Entwicklungen finden oftmals im Niemandsland zwischen etablierten Disziplinen statt. Das gilt auch für die Untersuchung der Rolle, die der Bewegung in der Psychotherapie zukommen sollte. Dass diese bislang in der psychotherapeutischen Praxis kaum genutzt wurde, hat freilich gute Gründe. Denn wer interdisziplinär im Neuland zwischen zwei Fächern forschen und arbeiten will, muss auch in beiden Gebieten kundig sein. Der Verfasser, Psychotherapeut und Sportwissenschaftler, hat einen Brückenschlag vollzogen, der zugleich auch Aufruf zu einer neuen Blickrichtung für die Psychotherapie – gleich, welcher Schule – sein sollte: Ver-gehen kann man auch Angst …«

Univ.-Prof. Dr. Giselher Guttmann

»Der Autor betritt Neuland, indem er sich einem bisher weitgehend vernachlässigten Thema widmet, nämlich der Bedeutung der Bewegung für die Psychotherapie im Allgemeinen und für die Individualpsychologie im Besonderen. Der innovative Charakter ergibt sich einerseits aus der Interdisziplinarität zwischen Psychotherapie- und Sportwissenschaft, andererseits aus einem neuen Blick auf die Individualpsychologie, weil zwar ›Bewegung‹ in der aktuellen Fachdiskussion als Begriff eine durchaus bedeutende Rolle spielt, Adlers Schriften aber bisher noch nie in ihrer Gesamtheit systematisch darauf hin untersucht wurden.«

Univ.-Prof. DDr. Bernd Rieken

Wie kann körperliche Aktivität im Rahmen einer individualpsychologischen Psychotherapie »ganzheitlich« gesundheitswirksam angewendet werden? Daniel Geißler nimmt hierfür sport- und psychotherapiewissenschaftliche Perspektiven ein und beleuchtet auf Basis empirischer Studien sowie der hermeneutischen Analyse von Alfred Adlers Werk die Verbindungen zwischen körperlicher und seelischer Bewegung. Er erarbeitet die unterschiedlichen positiven Wirkungen körperlicher Aktivität auf somatischer, neurobiologischer, psychischer und sozialer Ebene und stellt ihr Potenzial als ganzheitlich gesundheitsfördernde Ressource dar.

So ergeben sich für PsychotherapeutInnen und insbesondere IndividualpsychologInnen interessante Integrationsmöglichkeiten von körperlicher Bewegung in die psychotherapeutische Praxis. Aber auch TrainerInnen, SportlerInnen und SportwissenschaftlerInnen können daraus wertvolle Rückschlüsse zum Thema seelische Gesundheit ziehen.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2018
ISBN-Print
978-3-8379-2836-5
ISBN-Online
978-3-8379-7431-7
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Forschung Psychosozial
Sprache
Deutsch
Seiten
355
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 12
    1. Wissenschaftsverständnis Kein Zugriff
    2. Das Verständnis von Körper und Geist Kein Zugriff
    3. Das Menschenbild in der Sportwissenschaft Kein Zugriff
    4. Das Menschenbild und die Grundlagen der Individualpsychologie Kein Zugriff
    5. Zusammenführung einer sportwissenschaftlichen und individualpsychologischen Perspektive Kein Zugriff
    6. Disziplinäre Anbindung Kein Zugriff
    7. Forschungsstand und Forschungslücke Kein Zugriff
    8. Forschungsthesen und methodische Herangehensweise Kein Zugriff
    1. Der Mensch in Bewegung€–€körperliche Aktivitätaus historisch-evolutionsbiologischer Perspektive Kein Zugriff
    2. Begriffsbestimmung Kein Zugriff
      1. Die somatische Ebene Kein Zugriff
      2. Die neurobiologische Ebene Kein Zugriff
      3. Die psychische Ebene Kein Zugriff
      4. Die soziale Ebene Kein Zugriff
    3. Zusammenfassung gesundheitsfördernder Effekte durch Bewegung Kein Zugriff
    4. Risiken körperlicher Inaktivität und Zivilisationskrankheiten Kein Zugriff
    5. Empfehlungen und Umsetzungsvorschläge Kein Zugriff
    1. Bewegung vor Entstehung der Psychotherapie€– philosophische Perspektiven Kein Zugriff
    2. Bewegung und Körperlichkeit in der Entwicklung der Psychotherapie und ihrer Schulen Kein Zugriff
    3. Die Abspaltung des Körpers von der Psychotherapie Kein Zugriff
    4. Körper- und bewegungsorientierte Psychotherapieschulen heute Kein Zugriff
    5. Eine bewegungsarme Psychotherapie in Österreich Kein Zugriff
      1. Konzentrative Bewegungstherapie Kein Zugriff
      2. Bioenergetische Analyse Kein Zugriff
      3. Feldenkrais-Methode Kein Zugriff
      4. Integrative Therapie Kein Zugriff
      5. Zusammenfassung Kein Zugriff
    6. Exkurs: Psychosomatik Kein Zugriff
    1. Bewegungs- und Sporttherapie Kein Zugriff
      1. Laufen und Lauftherapie Kein Zugriff
      2. Klettern und therapeutisches Klettern Kein Zugriff
      3. Gehen und »Walk and Talk«-Therapie Kein Zugriff
      4. Krafttraining Kein Zugriff
      1. Depressionen Kein Zugriff
      2. Angsterkrankungen Kein Zugriff
      3. Essstörungen Kein Zugriff
      4. Abhängigkeits- und Suchterkrankungen Kein Zugriff
      5. Zwangserkrankungen Kein Zugriff
      6. Schizophrenie Kein Zugriff
      7. Kognitive Störungen und Demenz Kein Zugriff
      8. ADS/ADHS Kein Zugriff
      9. Zusammenfassung Kein Zugriff
    1. Chronologische Übersicht Kein Zugriff
      1. Übung Kein Zugriff
      2. Bewegung Kein Zugriff
      3. Ausdrucksbewegung Kein Zugriff
      4. Teilbewegungen Kein Zugriff
      5. Bewegungslinie Kein Zugriff
      6. Bewegungsgesetz Kein Zugriff
      7. Training Kein Zugriff
      8. (Körperliche) Ausdrucksformen Kein Zugriff
      9. Bewegung und Form Kein Zugriff
      10. Bewegungsform Kein Zugriff
      11. Aktivität Kein Zugriff
      12. Zusammenfassung Kein Zugriff
    1. Bewegung in der Individualpsychologie heute Kein Zugriff
    2. Setting Kein Zugriff
    3. Die Öffnung des Settings für körperliche Aktivität Kein Zugriff
    4. Gehen: Kultur und Inspiration Kein Zugriff
    5. Ambulante Therapie als »Walk and Talk«€–Körperliche Aktivität in der Psychotherapie und Individualpsychologie am Beispiel des Gehens Kein Zugriff
    6. Grenzen der körperlichen Aktivität in der Psychotherapie Kein Zugriff
    7. Fallvignette: Eine individualpsychologische »Walk and Talk«-Therapieeinheit im Selbstversuch Kein Zugriff
  3. Zusammenfassung und Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 305 - 324
  4. Ausblick Kein Zugriff Seiten 325 - 326
  5. Literatur Kein Zugriff Seiten 327 - 355

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