Rationalismus in der praktischen Theorie
Normentheorie und praktische Kompetenz- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie, Band 22
- Verlag:
- 12.11.2008
Zusammenfassung
In den letzten Jahren hat sich das Interesse an Fragen der Theorie des menschlichen Geistes insgesamt durch Hirnforschung und Kognitionswissenschaften nachhaltig verstärkt. Auch normative Phänomene werden vor diesem Hintergrund in neuem konzeptionellem Rahmen durchdacht. Dabei geht es nicht nur um technische Einzelheiten, sondern um Grundprobleme der menschlichen, persönlichen und gesellschaftlich-politischen Existenz.
Die Studie entwickelt vor diesem Hintergrund die konzeptionellen Weichenstellungen einer mentalistischen Rechtstheorie und Grundzüge einer entsprechenden Normentheorie. Leithypothese ist dabei, dass es eine „Universalgrammatik der Moral“ gibt, die zu den konstitutiven Grundstrukturen des menschlichen Geistes gehört. Diese Leithypothese ist inzwischen im internationalen Rahmen zu einem produktiven und umstrittenen Ansatz der interdisziplinären Forschung zu den Grundlagen des Rechts geworden. Die Ergebnisse der Überlegungen werden abschließend in den weiteren Rahmen der philosophischen Anthropologie eingebettet. Sie werden als Bestärkung eines skeptischen, aber selbstbewussten Humanismus genommen, der den bemerkenswerten Reichtum an natürlichen geistigen Fähigkeiten der Menschen als einen der wichtigen und zwingenden Gründe dafür empfindet, jede einzelne Person in ihrem Menschsein unnachgiebig und gleich zu achten.
Die Neuauflage richtet sich an Rechtswissenschaftler, Philosophen, Soziologen, Psychologen und Kognitionswissenschaftler. Sie liefert eine Normentheorie auf der Basis theoretischer Weichenstellungen, die andere Wissenschaftszweige in den letzten Jahrzehnten bereits produktiv neuorientiert haben.
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Bibliographische Angaben
- Erscheinungsjahr
- 2008
- Erscheinungsdatum
- 12.11.2008
- ISBN-Print
- 978-3-8329-3507-8
- ISBN-Online
- 978-3-8452-1195-4
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie
- Band
- 22
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 312
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 28
- Die Subjektfeindlichkeit der modernen Theorie Kein Zugriff Seiten 29 - 32
- Theoretische Leistungen des menschlichen Geistes Kein Zugriff
- Praktische Philosophie Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Theoretische Philosophie Kein Zugriff
- Praktische Philosophie Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Theoretische Leistungen der Kognition Kein Zugriff
- Piagets Konstruktivismus Kein Zugriff
- Kohlbergs Stufen der Moral Kein Zugriff
- Habermas’ kommunikationstheoretische Fassung der moralischen Sozialisation Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 49 - 51
- Antike Vorläufer Kein Zugriff Seiten 51 - 52
- Klassischer Rationalismus Kein Zugriff Seiten 52 - 60
- Der Mensch als moralbegabtes Wesen – Theorien des »moral sense« Kein Zugriff Seiten 60 - 65
- Theoretische Philosophie Kein Zugriff
- Praktische Philosophie Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Kompetenz statt Performanz Kein Zugriff
- Vermögen erster und zweiter Ordnung Kein Zugriff
- Nativismus, Modularität und Lerntheorien Kein Zugriff
- Universalgrammatik Kein Zugriff
- Zählvermögen (number faculty) Kein Zugriff
- Common-Sense Verständnis Kein Zugriff
- Abduktionsvermögen (science forming faculty) Kein Zugriff
- Visuelle Wahrnehmung Kein Zugriff
- Moralisches Urteil (moral faculty) Kein Zugriff
- Die Struktur der rationalistischen Argumentation Kein Zugriff
- Zwei Arten von Wissen Kein Zugriff
- Das Verhältnis von Geist und Gehirn Kein Zugriff
- Reichweite und Grenzen von Kompetenzen Kein Zugriff
- Eine Naturwissenschaft des Geistes Kein Zugriff
- Die subjektive Allgemeinheit Kein Zugriff
- Der moderne Rationalismus und die rationalistische Tradition Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Hypothesen zur Herkunft von Moral und positivem Recht Kein Zugriff Seiten 100 - 104
- Das Untersuchungsprogramm Kein Zugriff Seiten 104 - 105
- Rehabilitierung der Teilnehmerperspektive Kein Zugriff Seiten 105 - 107
- Idealisierungen Kein Zugriff Seiten 107 - 110
- Das Rätsel des Normativen Kein Zugriff Seiten 111 - 116
- Die Eigenschaften von Regel und Gesetz Kein Zugriff Seiten 116 - 119
- Phänomen, Repräsentation, Sprachzeichen Kein Zugriff Seiten 119 - 121
- Einleitung: Wittgensteins Wende Kein Zugriff
- Interne und Externe Regeln, E- und I-Strukturen Kein Zugriff
- Anwendung und Extension einer Regel Kein Zugriff
- Die interne Regelerkenntnis Kein Zugriff
- Die Festigkeit der Regeln Kein Zugriff
- Die Illusion der Privatregel Kein Zugriff
- Die soziale Natur der Regeln Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Die interne Bestimmtheit der Regel Kein Zugriff
- Die Extension der Regel Kein Zugriff
- Der präskriptive Rest Kein Zugriff
- Sprachzeichen und geistige Operation Kein Zugriff
- Präskriptive Regeln Kein Zugriff
- Probleme einer internen Regelerkenntnis Kein Zugriff
- Festigkeit der Regeln Kein Zugriff
- Externe Regeln setzen interne Regeln voraus Kein Zugriff
- Die Privatheit des Regelgebrauchs Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Die Präskriptivität der Regel Kein Zugriff
- Sanktionstheorien der Verbindlichkeit Kein Zugriff
- Harts ambivalenter Regelexternalismus Kein Zugriff
- Der systemtheoretische Normbegriff Kein Zugriff
- Kritik an Luhmanns Normbegriff Kein Zugriff
- Freiheit und Präskriptivität Kein Zugriff
- Normative Theorien Kein Zugriff
- Präskriptivität und Geltung Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Gesetz als kategorische Regel Kein Zugriff
- Regel und Gesetz als Verstandesbegriffe und Gegenstand des positiven Rechts Kein Zugriff
- Moderner Rechtsbegriff und subjektive Verpflichtung Kein Zugriff
- Zusammenfassung: Die Substanz von Regel und Gesetz Kein Zugriff Seiten 186 - 189
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 189 - 191
- Grundannahmen Kein Zugriff
- Kritik am Behaviourismus Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- Stadien der Regelgenese, Regelformen und Regelbewusstsein Kein Zugriff
- Regelmäßigkeit und Regel Kein Zugriff
- Mechanismen der Regelgenese Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- Die Transformation des partikularen Ritus in eine generelle Norm Kein Zugriff
- Die Präskriptivität der Norm Kein Zugriff
- Der konstruktivistische Fehlschluss Kein Zugriff
- Implizite Idealisierungen bei der Kritik der genetischen Normentheorie Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- Kohlbergs Stufen des moralischen Urteils und ihre Kritik Kein Zugriff
- Habermas’ kommunikationstheoretischer Normbegriff und seine Kritik Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Funktionalismus Kein Zugriff
- Konnektionismus Kein Zugriff
- Radikaler Konstruktivismus Kein Zugriff
- Sozial- und kulturevolutionäre Theorien Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Zusammenfassung: Die Normgenese Kein Zugriff Seiten 234 - 236
- Die kognitiven Wurzeln von Regeln in Moral und positivem Recht Kein Zugriff Seiten 236 - 242
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 243 - 245
- Grundannahmen, Methoden und Ergebnisse der Verhaltensbiologie Kein Zugriff
- Verhaltensbiologische Normentheorie Kein Zugriff
- Methodische Defizite und der Kern des Biologismus Kein Zugriff
- Die Kritik des »panglossian paradigm« Kein Zugriff
- Die Verhaltensbiologie als Performanztheorie Kein Zugriff
- Kritik der verhaltensbiologischen Normentheorie Kein Zugriff
- Die Defizite der Verhaltensbiologie und der Rationalismus Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Wo sich der Spaten biegt oder: Das Ende der Warum-Fragen Kein Zugriff
- Rationalismus und Autonomie Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Der Einwand evolutionärer Unerklärlichkeit Kein Zugriff Seiten 284 - 288
- Kognitive Universalien und die Vielfalt der Geschichte Kein Zugriff Seiten 288 - 292
- Empirischer Rationalismus und konkreter Humanismus Kein Zugriff Seiten 292 - 300
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 301 - 312





