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Sammelband Kein Zugriff

Der Bürger als Souverän

Jean-Jacques Rousseaus Lehre von der volonté générale im Spiegel der Zeit
Herausgeber:innen:
Reihe:
Staatsverständnisse, Band 117
Verlag:
 2018

Zusammenfassung

Als Dichter und als Denker hat Jean-Jacques Rousseau mit unvergleichlicher Kraft auf seine eigene Epoche gewirkt. Sein bekanntestes Werk Der Gesellschaftsvertrag ist ein Schlüsselwerk der Aufklärungsphilosophie. Er hat dabei Fragen aufgeworfen, die auch heute noch höchst aktuell sind. Die Rousseausche Republik beruht auf der volonté générale, die weder mit dem Willen einer Person oder einer Gruppe von Personen, noch mit der Addition der Individualwillen (volonté de tous) oder auch nur notwendigerweise mit dem Mehrheitswillen identisch ist. Die Bürger (citoyens) geben sich ihre Gesetze selbst. Gesetze, die nicht vom Volk verabschiedet wurden, sind gar keine (echten) Gesetze. Betrachtet man die Rousseausche Lehre im Spiegel der Zeit, dann erscheinen einige Epochen als besonders interessant, die sich in dem Band auch als Gliederungsgesichtspunkte wiederfinden.

Jean-Jacques Rousseau ist nicht nur mit seinem Gesellschaftsvertrag berühmt geworden, sondern er hat mit der volonté générale auch einen Schlüsselbegriff für eine radikaldemokratische Staatstheorie geschaffen.

Mit Beiträgen von

Arno Bammé, Oliver Hidalgo, Thomas Lau, Volker Neumann, Peter Nitschke, Eva Odzuck, Henning Ottmann, Andreas Pečar, Volker Reinhardt, Peter Schröder, Ulrich Thiele und Rüdiger Voigt.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2018
ISBN-Print
978-3-8487-5131-0
ISBN-Online
978-3-8452-9332-5
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Staatsverständnisse
Band
117
Sprache
Deutsch
Seiten
312
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
  2. Der Bürger als Souverän. Jean-Jacques Rousseaus Lehre von der volonté générale [im Spiegel der Zeit] Kein Zugriff Seiten 11 - 14 Thomas Lau, Volker Reinhardt, Rüdiger Voigt
    1. Robespierre und Rousseau. Umrisse einer Vereinnahmung Kein Zugriff Seiten 15 - 36 Volker Reinhardt
    2. Demokratische Souveränität und ihre institutionelle Vermittlung. Sieyès’ Kritik an Rousseaus Idee einer volonté générale Kein Zugriff Seiten 37 - 52 Oliver W. Lembcke
    3. Liebe zu Dritt: Über die Ungleichheit vor dem Gesellschaftsvertrag Kein Zugriff Seiten 53 - 76 Judith Frömmer
    1. Rousseau und die amerikanische Revolution Kein Zugriff Seiten 77 - 102 Thomas Lau
    2. Zwischen Patriotismus, (In)Toleranz und Machtmissbrauch: Jean-Jacques Rousseaus Einfluss auf die US-amerikanische Zivilreligion Kein Zugriff Seiten 103 - 126 Jana Weiß
    1. Rousseau und die Vertragstheorie Kein Zugriff Seiten 127 - 144 Henning Ottmann
    2. Der Gesellschaftsvertrag als Chimäre und rationale Utopie Kein Zugriff Seiten 145 - 166 Urs Marti-Brander
    1. Rousseaus Anthropologie als Schlüssel zum Verständnis seiner Gesellschaftstheorie Kein Zugriff Seiten 167 - 200 Otto Hansmann
    2. Rousseaus Sicht auf die Natur des Menschen Kein Zugriff Seiten 201 - 224 Matthias Kaufmann
    3. Vermittelte Unmittelbarkeit: Rousseaus pädagogische Rhetorik Kein Zugriff Seiten 225 - 242 Alfred Schäfer
    1. Rousseau als Stichwortgeber einer totalitären Demokratie? Anmerkungen zu einem Evergreen der Rezeptionsgeschichte von Voltaire bis Jacob L. Talmon und Isaiah Berlin Kein Zugriff Seiten 243 - 270 Oliver Hidalgo
    2. Zwischen Totalitarismusvorwurf und radikaler Demokratietheorie: Volonté générale, Subjektgenese und Konflikt Kein Zugriff Seiten 271 - 290 Dagmar Comtesse
    3. Kritik der Kritik. Rousseau – Lehrmeister der Demokratie Kein Zugriff Seiten 291 - 308 Rüdiger Voigt
  3. Autoren/Autorinnen Kein Zugriff Seiten 309 - 312

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