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Monographie Kein Zugriff

Bewusstsein und soziale Wirklichkeit

Studien zur soziologischen Rezeption der Phänomenologie
Autor:innen:
Verlag:
 2024

Zusammenfassung

Bewusstsein und soziale Wirklichkeit sind kategorial und ontologisch verschieden. Für die Theorie und Praxis der Sozialwissenschaften ist die Frage entscheidend, wie sie miteinander verbunden sind. Grundlagen für eine umfassende Antwort bietet die Phänomenologie Edmund Husserls. Berthold Oelze untersucht, wie Husserls bewusstseinstheoretischer Ansatz und die sich daraus ergebenden Begriffe von maßgebenden Vertretern der Soziologie rezipiert und adaptiert wurden. Dabei konzentriert er sich auf klassische und programmatisch relevante Werke von Alfred Schütz, Peter L. Berger, Thomas Luckmann und Niklas Luhmann. Durch hermeneutisches Vorgehen rekonstruiert er ihre Argumente und prüft sie auf ihre Konsistenz und Plausibilität. Das Buch schließt mit einem Aufruf an Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler, selbst auf die Phänomenologie zurückzugreifen – auch ohne Vermittlung durch die genannten Autoren – und Husserls Methode der Reflexion der Intentionalität für Projekte qualitativer Sozialforschung zu nutzen.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2024
ISBN-Print
978-3-95832-373-5
ISBN-Online
978-3-7489-5155-1
Verlag
Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
Sprache
Deutsch
Seiten
298
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
    1. Die radikale Differenz von Phänomenologie und Soziologie Kein Zugriff
    2. Die Ausgangsfrage der Untersuchung Kein Zugriff
    3. Zur Geschichte der soziologischen Rezeption der Phänomenologie Kein Zugriff
    4. Phänomenologie im Horizont der Grundlegungen der Soziologie Kein Zugriff
    5. Zur Gliederung Kein Zugriff
    6. Zur Methode Kein Zugriff
      1. Die Wendung zum Subjekt in den Sozialwissenschaften Kein Zugriff
      2. Das Motiv der Grundlegung der Wissenschaften Kein Zugriff
      3. Vom kollektiven Geist zum operierenden Bewusstsein Kein Zugriff
      4. Auf der Suche nach der primären Erfahrung der Wirklichkeit Kein Zugriff
      5. Kritik des Kantianismus Kein Zugriff
      6. Bergsons und Husserls Kritik des Positivismus Kein Zugriff
      7. Bergsons Einfluss auf Schütz Kein Zugriff
      8. Schütz’ Modell der Lebensformen Kein Zugriff
      9. Kurze Zusammenfassung Kein Zugriff
      1. Der Bruch zwischen Schütz und Weber Kein Zugriff
      2. Das Problem des Übergangs in die soziale Welt Kein Zugriff
      3. Hierarchie der Lebensformen und Schichten des sinnhaften Aufbaus Kein Zugriff
      1. Das Problem der Einheit der Handlung Kein Zugriff
      2. Erleben, Verhalten und Handeln Kein Zugriff
      3. Die Variabilität des Handlungssinns und seine Grenze Kein Zugriff
      1. Die »Generalthesis des alter ego« Kein Zugriff
      2. Der sinnhafte Aufbau des Fremdverstehens Kein Zugriff
      3. Eine kurze Gebrauchsanweisung für echtes Fremdverstehen Kein Zugriff
      4. Zusammenleben in echter Gleichzeitigkeit Kein Zugriff
      5. Die Möglichkeit, den Anderen besser zu verstehen als er selbst Kein Zugriff
      6. »Zusammenaltern« Kein Zugriff
      7. Die Einbeziehung der Sprache Kein Zugriff
      8. Die Wendung zum Wissen Kein Zugriff
      1. Das Wirklichste der sozialen Wirklichkeit Kein Zugriff
      2. Die intime Dubeziehung und Wirbeziehung als Paradigmen Kein Zugriff
      1. Der werk- und wissenschaftshistorische Kontext der Kritik Kein Zugriff
      2. Husserls Modell der transzendentalen Intersubjektivität Kein Zugriff
      3. Die Hauptpunkte der Kritik an Husserl Kein Zugriff
      4. Die Umkehrung des Fundierungsanspruchs Kein Zugriff
      5. Der Vorwurf des Kreationismus Kein Zugriff
      6. Keine Abkehr von der Phänomenologie Kein Zugriff
    1. 1.7 Ein kurzer Rückblick Kein Zugriff
      1. Berger/Luckmanns »Konstruktivismus« Kein Zugriff
    1. Unpolitischer Humanismus Kein Zugriff
      1. Berger/Luckmanns Begriff des Wissens Kein Zugriff
      1. Alltagswelt und Lebenswelt Kein Zugriff
    2. 2.4 Der Einfluss der Phänomenologie Kein Zugriff
      1. Anthropologische Voraussetzungen der gesellschaftlichen Konstruktion Kein Zugriff
      1. Typisierung und Typen Kein Zugriff
    3. 2.7 Berger/Luckmanns Konzeption der Dialektik Kein Zugriff
    1. 3.1 Zur Entwicklung der Forschung Kein Zugriff
      1. Luhmanns Ziele vor dem Hintergrund der Phänomenologie Kein Zugriff
      2. Auf dem Weg zu einer modernen soziologischen Theorie Kein Zugriff
    2. 3.3 Parsons’ Systemtheorie als Vorbild und Gegenbild Kein Zugriff
      1. Prämissen von Luhmanns und Husserls Theorien des Bewusstseins Kein Zugriff
      2. Differenz vs. Identität Kein Zugriff
      3. Konstruktivismus Kein Zugriff
      4. Selbstreferenz und Autopoiesis Kein Zugriff
      5. Operative Geschlossenheit und Weltoffenheit Kein Zugriff
      6. Das fungierende Bewusstsein als Paradigma der Systemtheorie Kein Zugriff
    3. 3.5 Doppelte Kontingenz Kein Zugriff
    4. 3.6 Interpenetration und strukturelle Kopplung Kein Zugriff
    5. 3.7 Systemtheoretische Soziologie als Beobachtung dritter Ordnung Kein Zugriff
    6. 3.8 Rückblick Kein Zugriff
    1. Die Überwindung des Solipsismus durch die Intentionalität Kein Zugriff
    2. Intentionalität als Weltoffenheit Kein Zugriff
    3. Das »Korrelationsapriori« als Vermittlung zwischen Subjekt und Objekt Kein Zugriff
    4. Die Bedeutung der Intentionalität für die Sozialwissenschaften Kein Zugriff
    5. Von der phänomenologischen Reflexion zur Feldforschung Kein Zugriff
  2. Danksagung Kein Zugriff Seiten 271 - 272
  3. Literatur Kein Zugriff Seiten 273 - 298

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