
Kant und Reid und die Geschichte der Erkenntnistheorie
- Autor:innen:
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
In den 1780er Jahren erschienen zwei ambitionierte Grundlegungen der Erkenntnistheorie (und später der Ethik), die beide auf die skeptische Herausforderung David Humes reagieren - diejenigen des Schotten Thomas Reid (1710-1786) bzw. Immanuel Kants (1724-1804). Reid hat Kant nie zur Kenntnis genommen, Kant sich nur einmal abschätzig zu seinem Konkurrenten geäußert, der auf die spätere Entwicklung der angelsächsischen Erkenntnistheorie einen Einfluss ausübte, der dem Kants auf die deutsche Tradition nicht nachstand. Dieses Buch bietet den ersten umfassenden Vergleich beider Erkenntnistheorien – ihrer unterschiedlichen Positionen zu Realismus und Idealismus, ihrer philosophischen Grundlegungen der Mathematik, ihrer Theorien der Erkenntnisvermögen, ihrer Rechtfertigungen erster Prinzipien und ihrer metaethischen Grundannahmen. Das alles wird eingebettet in eine knappe Darlegung der Grundprobleme der Erkenntnistheorie sowie eine ausführliche Geschichte der Disziplin von Heraklit bis Kant, die Parallelen zwischen den einzelnen Epochen ebenso herausstellt wie die Unterschiede, etwa diejenigen, die sich aufgrund der Differenzen zwischen der ersten und der zweiten wissenschaftlichen Revolution ergeben.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-465-04705-6
- ISBN-Online
- 978-3-465-14705-3
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 464
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 18
- 1.1 Der biographische Hintergrund Kein Zugriff
- 1.2 Der Anstoß Humes Kein Zugriff
- 1.3 Kants Rezeption der schottischen Common-Sense-Philosophie Kein Zugriff
- 2.1.1 Erkenntnistheorie, Ontologie und Ethik Kein Zugriff
- 2.1.2 Quellen der Erkenntnis. Das Leib-Seele-Problem Kein Zugriff
- 2.1.3 Fehlbarkeit und Erkenntnisgrad Kein Zugriff
- 2.2.1 Die Vorsokratiker: Die Entdeckung und die Zersetzung des Nus Kein Zugriff
- 2.2.2 Die erste wissenschaftliche Revolution und Platons Erkenntnistheorie der Mathematik und Ethik Kein Zugriff
- 2.2.3 Aristoteles’ Theorie der Wissenschaft und seine biologische Einordnung des Erkennens Kein Zugriff
- 2.2.4 Epikureismus und Stoa: Materialismus und Korporealismus Kein Zugriff
- 2.2.5 Akademische und pyrrhonische Skepsis Kein Zugriff
- 2.2.6 Der Neuplatonismus und die Wiederentdeckung des Geistes Kein Zugriff
- 2.2.7 Die christliche Wende und Augustinus’ Freilegung des Zugangs in der ersten Person Kein Zugriff
- 2.2.8 Glaube und Vernunft im Mittelalter: Anselm und Thomas von Aquin Kein Zugriff
- 2.2.9 Die Erschütterung des Rationalismus bei Wilhelm von Ockham, Johannes Rodington und Nicolaus von Autrécourt Kein Zugriff
- 2.2.10 Die Geistphilosophie von Dietrich von Freiberg und Nicolaus von Kues Kein Zugriff
- 2.2.11 Die zweite wissenschaftliche Revolution und Bacon Kein Zugriff
- 2.2.12.1 Descartes’ Methodenideal Kein Zugriff
- 2.2.12.2 Der Gang der Meditationen zwischen Ich und Gott Kein Zugriff
- 2.2.12.3 Die Entdeckung des Leib-Seele-Problems und die Frage der Intersubjektivität Kein Zugriff
- 2.2.13 Das komplexe Verhältnis von Rationalismus und Empirismus. Leibniz’ Panlogismus Kein Zugriff
- 2.2.14.1 Gibt es angeborene Ideen? Kein Zugriff
- 2.2.14.2 Lockes und Leibniz’ Theorien der Ideen Kein Zugriff
- 2.2.14.3 Lockes und Leibniz’ Sprachphilosophien Kein Zugriff
- 2.2.14.4 Lockes und Leibniz’ Theorien der Erkenntnis Kein Zugriff
- 2.2.15.1 Berkeleys Kritik an Newton und seine Theorie des Sehens Kein Zugriff
- 2.2.15.2 Berkeleys Hauptwerke und das Solipsismusproblem Kein Zugriff
- 2.2.16.1 Eindrücke und Ideen im ersten Buch des Treatise of Human Nature Kein Zugriff
- 2.2.16.2 Die Natur der Kausalität, das Verschwinden des Ichs und die Metaethik Kein Zugriff
- 3.1.1 Reids epistemologische Methodologie Kein Zugriff
- 3.1.2 Reids Theorie der Wahrnehmung und seine Rehabilitation der sekundären Qualitäten Kein Zugriff
- 3.1.3 Kants Argumente für den transzendentalen Idealismus Kein Zugriff
- 3.1.4 Das »Präformationssystem« als Alternative zu Naturalismus und Idealismus Kein Zugriff
- 3.1.5 Kants »Widerlegung des Idealismus« und das Solipsismusproblem Kein Zugriff
- 3.2.1 Kants Philosophie der Mathematik und seine Entdeckung der synthetischen Urteile a priori Kein Zugriff
- 3.2.2 Reids Entdeckung der Möglichkeit nicht-euklidischer Geometrie Kein Zugriff
- 3.3.1 Geschmack bei Reid und Kant Kein Zugriff
- 3.3.2 Erinnerung bei Reid und Kants Kritik am dritten Paralogismus Kein Zugriff
- 3.3.3 Vorstellen / Begreifen bei Kant und Reid Kein Zugriff
- 3.3.4 Schließen bei Reid und Kant Kein Zugriff
- 3.4.1 Was sind erste Prinzipien nach Reid? Kein Zugriff
- 3.4.2 Erste Prinzipien kontingenter Wahrheiten Kein Zugriff
- 3.4.3 Erste Prinzipien notwendiger Wahrheiten Kein Zugriff
- 3.4.4 Wie begründet Kant synthetische Urteile a priori? Kein Zugriff
- 3.5 Glück, Moral und die Natur der Freiheit Kein Zugriff
- 4. Historisch-systematischer Ausblick Kein Zugriff Seiten 445 - 448
- Bibliographie Kein Zugriff Seiten 449 - 459
- Namenregister Kein Zugriff Seiten 460 - 464



