
Die Geschichte der DZ-BANK
Das genossenschaftliche Zentralbankwesen vom 19. Jahrhundert bis heute- Herausgeber:innen:
- Verlag:
- 2013
Zusammenfassung
Die DZ BANK ist das Spitzeninstitut der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Deutschland und zählt zu den wichtigsten Kreditinstituten des Landes. Ihre Geschichte wird in diesem Buch von renommierten Wirtschaftshistorikern anschaulich und quellennah dargestellt. Die Autoren spannen den Bogen von den Gründervätern, vor allem Hermann Schulze-Delitzsch, Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Wilhelm Haas, bis in die Gegenwart und betten die Geschichte des genossenschaftlichen Zentralbankwesens ein in die allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen.
Die Wurzeln der DZ BANK liegen im genossenschaftlichen Zentralbankwesen des 19. Jahrhunderts, vor allem in der 1895 gegründeten Preußischen Zentralgenossenschaftskasse. Den genossenschaftlichen Finanzinstituten kommt seit ihrer Gründung eine große Bedeutung für die Kreditversorgung weiter Wirtschaftskreise zu und sie haben entscheidend zur Herausbildung des Stabilitätsfaktors «Mittelstand» in Deutschland beigetragen. Die Geschichte der Kreditgenossenschaften ist jedoch von der wirtschaftshistorischen Forschung bisher wenig beachtet worden. Das gilt ebenso für die Rolle des kreditgenossenschaftlichen Zentralbankwesens. Diese Lücken zu schließen, ist das zentrale Anliegen dieses Buches.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2013
- ISBN-Print
- 978-3-406-64063-6
- ISBN-Online
- 978-3-406-64064-3
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 638
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 11 - 14
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 40
- 1. Die lokalen Primärgenossenschaften und ihre Verbände Kein Zugriff
- 2. Der handels- und genossenschaftsrechtliche Rahmen Kein Zugriff
- II. Divergierende Bedarfsstrukturen auf lokaler Ebene Kein Zugriff Seiten 54 - 56
- III. Auf dem Weg vom ‹Hilfe zur Selbsthilfe›-Prinzip zur Staatshilfe? Kein Zugriff Seiten 57 - 60
- 1. Hermann Schulze-Delitzsch Kein Zugriff
- 2. «Keineswegs eine ‹Zentralbank› in dem gewöhnlichen Sinne des Wortes» – Die Deutsche Genossenschaftsbank von Soergel, Parrisius & Co. KG auf Actien Kein Zugriff
- 1. Friedrich Wilhelm Raiffeisen Kein Zugriff
- 2. Wilhelm Haas Kein Zugriff
- VI. Alternative Konzepte Kein Zugriff Seiten 75 - 76
- a) Die Gründungsmotive Kein Zugriff
- b) Das Direktorium und die Belegschaft der Bank Kein Zugriff
- c) Die Geschäftsentwicklung im Überblick Kein Zugriff
- d) Der Ausschuss – ein Gremium mit beratender Funktion Kein Zugriff
- a) Die Zinspolitik Kein Zugriff
- b) Die Ausschließlichkeitserklärung Kein Zugriff
- c) Die Bedeutung der Sparkassen für den ‹Ausgleich› Kein Zugriff
- a) Die Landwirtschaftliche Reichsgenossenschaftsbank eGmbH – eine Bewährungsprobe für das Verhältnis zwischen der Preußenkasse und dem Reichsverband Kein Zugriff
- b) Die Konflikte mit den Raiffeisen'schen Genossenschaften Kein Zugriff
- c) Die gescheiterte Angliederung der Soergelbank Kein Zugriff
- d) Die Spannungen zwischen der Preußenkasse und den Handwerkergenossenschaften Kein Zugriff
- e) Die Preußenkasse als Instrument preußischer Politik Kein Zugriff
- f) Die wiederkehrenden Probleme mit maroden Zentralkassen Kein Zugriff
- VIII. Schlussfolgerungen Kein Zugriff Seiten 141 - 144
- a) Die Kriegsjahre Kein Zugriff
- b) Die Inflationszeit Kein Zugriff
- a) Die Kriegsjahre Kein Zugriff
- b) Die Inflationszeit Kein Zugriff
- c) Die Beteiligung der Kreditgenossenschaften an der Preußischen Zentralgenossenschaftskasse Kein Zugriff
- a) Die Kriegsjahre Kein Zugriff
- b) Die Inflationszeit Kein Zugriff
- a) Die kurze ‹Scheinblüte› der Weimarer Konjunktur Kein Zugriff
- b) Kreditgenossenschaften und Sparkassen – Konkurrenten um die gleichen Kundensegmente Kein Zugriff
- a) Das Ende der Inflation und die Herausforderungen der Währungsreform Kein Zugriff
- b) Die Weimarer Konjunktur Kein Zugriff
- c) Die Bankenkrise von 1931 Kein Zugriff
- a) Mit freizügiger Kreditvergabe in die Illiquidität Kein Zugriff
- b) Der umstrittene Reformer Otto Klepper und der Kampf um die richtige Agrarpolitik Kein Zugriff
- c) Die Rationalisierung des ländlichen Genossenschaftswesens Kein Zugriff
- 1. Die Genossenschaftsabteilung der Dresdner Bank Kein Zugriff
- a) Ausweitung des Reichseinflusses und Umwandlung in die Deutsche Zentralgenossenschaftskasse Kein Zugriff
- b) Der neue geschäftspolitische Kurs unter Hans Helferich Kein Zugriff
- a) Die Kreditgenossenschaften in der Wirtschaftsordnung des NS-Staats Kein Zugriff
- b) Die Beratungen des Untersuchungsausschusses für das Bankwesen 1933 Kein Zugriff
- 2. Die Genossenschaftsabteilung der Dresdner Bank Kein Zugriff
- a) Die Geschäftsentwicklung im Überblick Kein Zugriff
- b) In ‹loyaler Distanz› zum NS-Regime Kein Zugriff
- 4. Der lange Weg zum Zusammenschluss der Genossenschaftsabteilung der Dresdner Bank und der Deutschen Zentralgenossenschaftskasse Kein Zugriff
- 1. Die Geschäftsentwicklung im Überblick Kein Zugriff
- a) Die Expansion nach Österreich Kein Zugriff
- b) Die Geschäftsausweitung in das Sudetenland Kein Zugriff
- c) Die beabsichtigte Expansion in das Protektorat Kein Zugriff
- d) Die geschäftlichen Aktivitäten im besetzten Polen Kein Zugriff
- e) Die geschäftlichen Aktivitäten in den besetzten Westgebieten Kein Zugriff
- f) Fazit: Expansionsinteressen und -strategien der Deutschen Zentralgenossenschaftskasse Kein Zugriff
- 3. Die Deutsche Zentralgenossenschaftskasse am Ende des Krieges Kein Zugriff
- VI. Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 291 - 294
- 1. Die Ausgangssituation: Die Deutsche Zentralgenossenschaftskasse in der Nachkriegszeit Kein Zugriff
- a) Alliierte Dezentralisierungsbestrebungen Kein Zugriff
- b) Erste Initiativen Kein Zugriff
- c) Notwendigkeit eines Spitzeninstituts? Kein Zugriff
- d) Reaktivierung der Deutschen Zentralgenossenschaftskasse? Kein Zugriff
- e) Ein gemeinsames Spitzeninstitut für alle genossenschaftlichen Sparten? Kein Zugriff
- f) Rechtsform und Kapitalausstattung des neuen Spitzeninstituts Kein Zugriff
- g) Der Gesetzgebungsprozess Kein Zugriff
- 3. Die Deutsche Genossenschaftskasse: Struktur und Aufgaben des neuen Spitzeninstituts Kein Zugriff
- 1. Das Geschäftsmodell als Wegweiser Kein Zugriff
- a) Anfänge des Wirtschaftswachstums in neuem institutionellen Rahmen Kein Zugriff
- b) Personelle und finanzielle Ressourcen in der ersten Nachkriegsperiode Kein Zugriff
- c) Nutzenstiftung durch langfristiges Kreditgeschäft Kein Zugriff
- d) Frühe und kontinuierliche Dividendenzahlung trotz Sonderlasten Kein Zugriff
- a) Höhepunkt des Wirtschaftswunders und erste Abschwungtendenzen Kein Zugriff
- b) Der Modernisierer Georg Draheim Kein Zugriff
- c) Auf dem Weg zur Universalbank Kein Zugriff
- d) Sichtbarer und unsichtbarer Erfolg Kein Zugriff
- a) Rahmenbedingungen: Umbruchprozesse nach dem Wirtschaftswunder Kein Zugriff
- b) Von der Deutschen Genossenschaftskasse zur DG BANK Kein Zugriff
- c) Von Draheim zu Viehoff, vom Präsidenten zum Sprecher Kein Zugriff
- d) Mitarbeiter- und Finanzressourcen Kein Zugriff
- e) Nutzenstiftung durch Internationalisierung Kein Zugriff
- f) Ertragsunterlegtes Wachstum mit ersten Eintrübungen Kein Zugriff
- a) Rahmenbedingungen: Zweifache ‹Wende› Kein Zugriff
- b) Schattenseiten des Wachstums Kein Zugriff
- c) Ein ‹Sanierungsfall› Kein Zugriff
- a) Kein zweites Wirtschaftswunder Kein Zugriff
- b) Refokussierung und Sanierung Kein Zugriff
- c) Privatisierung, neue Unternehmensstrategie und Rechnungslegung, Risikoschock Kein Zugriff
- a) Die schwerste Finanz- und Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit Kein Zugriff
- b) Fusion und Restrukturierung im Kreditgeschäft 2001/02 Kein Zugriff
- c) ‹Zusammen geht mehr› – Verlagerungen im Geschäftsmodell 2003/04 Kein Zugriff
- d) Rekordjahre 2005/06: Gemeinsamer Erfolg im Konzern Kein Zugriff
- e) Mit Schrammen, aber ohne Staatshilfe durch die Finanzkrise 2007/08 Kein Zugriff
- f) Erneute Refokussierung 2009, Erholung 2010, aber wieder Krisensignale Kein Zugriff
- 1. Zentralbank im Finanzverbund: Aufgaben, Spielräume und Restriktionen Kein Zugriff
- a) Logik eines Verbundes Kein Zugriff
- b) Realwirtschaftliche Expansion und steigender Bedarf an Finanzdienstleistungen Kein Zugriff
- c) Besonderheiten des Liquiditätsausgleichs Kein Zugriff
- d) Bedarf der genossenschaftlichen Wirtschaft an mittel- und langfristigen Krediten Kein Zugriff
- e) Zunahme zentraler Leistungen Kein Zugriff
- f) Ausweitung des Verbundes durch Beteiligungen und Tochtergesellschaften Kein Zugriff
- a) Steigende Anforderungen, zusätzliche Aktivitäten, neue Beteiligungen Kein Zugriff
- b) Intensivierung des Wettbewerbs und Fusionswelle bei den Genossenschaftsbanken Kein Zugriff
- c) Regeln der Zusammenarbeit Kein Zugriff
- d) ‹Rationalität› und Effizienz Kein Zugriff
- e) Konzentrationsprozesse im Verbund Kein Zugriff
- a) Entstehung der Deutschen Genossenschaftsbank Kein Zugriff
- b) Reaktionen auf ein herausforderndes Umfeld Kein Zugriff
- c) Rationalisierung auf der Primärbankenebene und im Verbund Kein Zugriff
- d) Das Spitzeninstitut im Verbund Kein Zugriff
- a) Fortschreiten des Konzentrationsprozesses auf der Primärebene Kein Zugriff
- b) Zunehmende Bedeutung und Konzentration der Rechenzentralen Kein Zugriff
- c) Integration der neuen Bundesländer in den genossenschaftlichen Finanzverbund Kein Zugriff
- d) Ausweitung der Unternehmensgrenzen der DG BANK Kein Zugriff
- e) Zwei- oder Dreistufigkeit? Kein Zugriff
- a) DG BANK: Strategische Korrekturen Kein Zugriff
- b) Marktanteilsverluste und Fusionswelle auf der Primärebene Kein Zugriff
- c) ‹Bündelung der Kräfte› Kein Zugriff
- a) Die Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank und ihre Bewährungsprobe Kein Zugriff
- b) Stabilisierung der Marktanteile auf der Primärbankenebene Kein Zugriff
- c) Kooperationen, Übernahmen und Fusionen im Verbund Kein Zugriff
- 8. Sechs Jahrzehnte Verbundpartner Kein Zugriff
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 497 - 502
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 503 - 573
- 1. Unveröffentlichte Quellen Kein Zugriff
- 2. Veröffentlichte Quellen und Literatur Kein Zugriff
- Verzeichnis der Personen, Unternehmen und Institutionen Kein Zugriff Seiten 596 - 605
- Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 606 - 606
- Tafelteil Kein Zugriff Seiten 607 - 638




