Fiskus - Verfassung - Freiheit
Politisches Denken der öffentlichen Finanzen von Hobbes bis heute- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 111
- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
Kein Gemeinwesen in Vergangenheit oder Gegenwart ist einfach „Steuerstaat“. Vielmehr ist die politische Ökonomie der Staatsfinanzen gesellschaftstypisch geprägt; soziale Ordnung, fiskalische Struktur und politische Verfassung bedingen einander. Dennoch hat sich die Politikwissenschaft bislang nirgends der Auffälligkeit angenommen, dass die ideengeschichtlichen Klassiker des verfassungspolitischen Denkens entsprechend kontrovers über die Finanzierung öffentlicher Güter nachdachten. Der vorliegende Band hilft, diese Lücke zu füllen. Von Hobbes, Locke und Hume über Montesquieu, Rousseau, Burke, Marx, Tocqueville, John Stuart Mill und Max Weber, Schumpeter, Abendroth und Forsthoff bis zu Buchanan und jüngeren staatsrechtlich einflussreichen Denkern werden einschlägige Stationen, Diskurse und Positionen verfassungsfiskalischer Ideale in ihrer Genese, Kontextualität und Systematik präsentiert. Im Mittelpunkt aller Beiträge steht dabei die Frage fiskalisch gestützter politischer Freiheit.
Mit Beiträgen von
Olaf Asbach | Harald Bluhm | Hinnerk Bruhns | Rudolf Dujmovits | Timm Graßmann | Frauke Höntzsch | Sebastian Huhnholz | André Kahl |Skadi Siiri Krause | Florian Meinel | Michael Schefczyk | Daniel Schulz | Richard Sturn | Christian Waldhoff | Gerhard Wegner
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2018
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-8487-4803-7
- ISBN-Online
- 978-3-8452-8952-6
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 111
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 366
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Zur Ideengeschichte finanzverfassungspolitischen Freiheitsdenkens. Versäumnisse und Potentiale einer fiskalpolitologischen Demokratietheorie Kein Zugriff Seiten 9 - 60Autor:innen:
- Thomas Hobbes und die Ambivalenzen des modernen Steuerstaates Kein Zugriff Seiten 61 - 94Autor:innen:
- Montesquieu über Finanz- und Steuerpolitik. Eine Kritik der Politischen Ökonomie des 18. Jahrhunderts und der absolutistischen Fiskalpraktik der Steuerpacht Kein Zugriff Seiten 95 - 114Autor:innen:
- Geheiligte Mittel? Rousseaus republikanische Kritik des Abgabenstaates Kein Zugriff Seiten 115 - 134Autor:innen:
- Verfassung, Ökonomie und Staatsfinanzierung im Denken von Edmund Burke Kein Zugriff Seiten 135 - 158Autor:innen:
- Tocqueville über fiskalische Dezentralisation und die Finanzverfassung des Ancien Régime Kein Zugriff Seiten 159 - 178Autor:innen:
- Karl Marx’ Kritik des besteuernden Staats Kein Zugriff Seiten 179 - 208Autor:innen:
- Steuern zum Wohle aller. John Stuart Mills sozialistische Reform des Privateigentums Kein Zugriff Seiten 209 - 232Autor:innen:
- Steuern und Staat bei Max Weber Kein Zugriff Seiten 233 - 252Autor:innen:
- Joseph A. Schumpeter und der Steuerstaat Kein Zugriff Seiten 253 - 278Autor:innen:
- Lücke, Logik oder Legitimation des Rechtsstaats? Ernst Forsthoff und der Steuerstaat der frühen Bundesrepublik Kein Zugriff Seiten 279 - 300Autor:innen:
- Zum Verhältnis von individueller Freiheit und staatlicher Umverteilung. Konstellationen im liberalen Gerechtigkeitsdiskurs Kein Zugriff Seiten 301 - 324Autor:innen:
- Demokratie und Freiheit im bundesrepublikanischen Steuerstaat: Finanzund steuerverfassungsrechtliche Diskurse 1949 bis 2018 Kein Zugriff Seiten 325 - 360Autor:innen:
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 361 - 362
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 363 - 366





