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Einander zu erkennen geben
Das Selbst zwischen Erkenntnis und Gabe- Autor:innen:
- Reihe:
- Phänomenologie, Band 23
- Verlag:
- 28.02.2012
Zusammenfassung
In der gegenwärtigen philosophischen Debatte wird die Gabe vielfach als Gegenstand des Tauschs und Grundelement ökonomischer Prozesse untersucht, aber auch als Geschenk, Kulturgabe oder Opfergabe, in denen die Regeln der Wechselseitigkeit und der ökonomische Kreislauf überschritten werden. Im Ausgang von Paul Ricoeur, Jacques Derrida und Jean-Luc Marion wird gefragt, ob sich im Nachdenken über das, was wir als Gabe verstehen, ein spezifischer Zugang dazu finden lässt, wie wir uns selbst in unserer Bezogenheit auf andere, auf etwas, auf uns selbst und auf diese Beziehungen verstehen - und einander zu erkennen geben.
Schlagworte
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2012
- Erscheinungsdatum
- 28.02.2012
- ISBN-Print
- 978-3-495-48486-9
- ISBN-Online
- 978-3-495-99360-6
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- Phänomenologie
- Band
- 23
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 624
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 14 Download Kapitel (PDF)
- Danksagung Seiten 15 - 16 Download Kapitel (PDF)
- Was zu erkennen gegeben werden soll
- Ins Gespräch gebracht - Paul Ricoeur, Jacques Derrida, Jean-Luc Marion
- Philosophie und Erkenntnis
- Der Versuch, das Erkennen zu erkennen, und die Wendung zum Erkennenden
- Erkenntnis und Gegebenheit
- Das Phänomen Selbst?
- Quaestio mihi factus sum - Selbstbefragung, Selbstinfragestellung
- Den Begriff ›Selbst‹ als Alternative verstehen
- Eine Philosophie der ›Gabe‹ ?
- Die ›Entdeckung‹ der Gabe und ihrer Relevanz bei Marcel Mauss
- Die Gabe nach Mauss
- Die Relationalität der Gabe zwischen Selbst und Einander
- Einander zu erkennen geben Seiten 66 - 76 Download Kapitel (PDF)
- Der Blick durch den Text auf die Welt
- Texte entgegennehmen und weitergeben - der hermeneutische Bogen
- Der Begriff der »reconnaissance« - Stolpern und Aufbruch, Bruch und Ganzheit
- Zwischen connaissance und reconnaissance, zwischen Identifizieren und Identität
- Grenzerfahrungen des Wiedererkennens und Überkreuzungen zwischen Aktivität und Passivität
- Das Cogito und sein Zerbrechen
- Die Hermeneutik des Selbst und die Notwendigkeit des Umweg
- Odysseus gibt sich zu erkennen - Wiedererkennen als Wiederherstellung von Herrschaft
- Vom Idem zum Ipse in der narrativen Einheit eines Lebens
- Ödipus und die aristotelische Entscheidung
- L'homme capable - Sagenkönnen, Tunkönnen, Erzählenkönnen
- Von der Zurechenbarkeit zur Verantwortung gegenüber dem Anderen
- Das Selbst als ein Anderer - zwischen Aktivität und Passivität
- Der Kampf um Anerkennung und die >Ertauschung< des Selbst
- Von der ›Ertauschung‹ zur Gabe des Selbst und vom Kampf um Anerkennung zum Ringen um Gerechtigkeit
- Sinnangebote und Gabe des Lebens
- »Zuerst setzt ein anderer auf mich.« - Sich und sein Wort geben
- Einander vergeben, einander lieben
- Die Paradoxien der Gabe - von der Gegenseitigkeit der Tauschbeziehung zur Wechselseitigkeit
- Einander in der Gabe erkennen und anerkennen - Gabe und Dankbarkeit
- »Man tauscht Gaben, aber nicht den Platz.« - Die unaufhebbare Asymmetrie
- Von Ricoeur zu Derrida
- Absprung aus der Metaphysik und Erkenntnistheorie
- Aufbruch in die Offenheit der Frage - Aufgabe der Philosophie?
- Nicht außerhalb des Textes, aber über ihn hinaus - Derrida als Leser und die Rolle der Schrift
- Zeichen geben - Zeichen, Schrift und Spur
- Zwischen Ökonomie und Nicht-Ökonomie - Supplement und differance
- Das Spiel zwischen Bejahung und Verneinung - was wird erwartet?
- »Die hyperbolische Kühnheit des kartesianischen Cogito« - Hingabe an einen wahnsinnigen Augenblick
- Einbruch des Anderen und Verausgabung des Selbst
- Wer spricht? Wer schreibt? - »Als ob ich von einem Unbekannten geschrieben wäre«
- Die Andersheit im Selbst und die anderen Anderen - Übergänge zu einer Ethik der Gabe?
- Gibt Derrida die Gabe zu erkennen?
- Levinas' Gabe des Werkes und Derridas geschriebene Gabe der Nicht-Erwiderung
- Jener Rest, der ist ohne zu sein, oder das Un-Ding der Gabe
- Im knappen Spielraum zwischen dem Denkbaren und dem Unmöglichen
- Wisse (zu erkennen) zu geben (was sich nicht zu erkennen gibt)
- Die Kraft des gegebenen Dinges und das Verlangen nach Zeit
- Es gibt Zeit (zu geben) - der wahnsinnige Augenblick der Gabe
- Die Wege der Erzählung kreuzen den Augenblick des Gedichts
- »Das falsche Geldstück« - Jacques Derrida wechselt eine falsche Münze
- Kann man ein Ereignis verschenken? - Wer gibt wem? Zu erkennen?
- Tod und Tabak
- Dem Selbst den Tod (zu erkennen) geben?
- Abrahams Geheimnis und das unterbrochene Opfer
- Selbst und Geheimnis
- Von Ricoeur zu Derrida zu Marion
- Von Descartes zu den Verschränkungen von Erkennen und Erkanntwerden
- Descartes' Erwachen - ein Anfang der Philosophie
- Von einer anderen ersten zur letzten Philosophie
- Von der Gegebenheit als ›letztem Wort‹ der Phänomenologie zur neuen phänomenologischen Grundformel und dritten Reduktion
- Die phänomenologische Kontra-Methode
- Von der Gegebenheit zur donation
- Im-pli-kation und Immanenz der donation
- Die Umwendung des Selbst
- Das Phänomen gibt sich - und wird empfangen
- Von der Wer-Frage zur Wem-Frage
- »Cogito me cogitatum, ergo sum.« - Vom Ego zum Moi
- Vom Zuschauerraum in den Zeugenstand, vom Subjekt zum attributaire
- »Se recevoir de ce qui se donne« - sich empfangen, sich der Gebung hingeben
- Zwischen Ruf und Antwort
- Wie das Selbst sich selbst gegeben ist - das Phänomen Person und seine Verantwortlichkeit
- Die Gebung zu erkennen geben - die unausweichliche Aufgabe des Selbst
- Gebung und Hingabe? - Eine andere Ökonomie der Namen
- Offenbarung und Gabe - Marions Ökonomie der Gnade
- Wie gibt sich das Phänomen der Gabe?
- Die Einklammerung von Geber, Empfänger und gegebener Sache
- Wie wir geben - von der donation zur interdonation
- Die Phänomenologie der Liebe und die Grenzen der Ethik
- ›Liebesgaben‹
- Einander zu erkennen (ge)geben Seiten 527 - 534 Download Kapitel (PDF)
- Das Selbst im Entgegennehmen von Zu-erkennen- Gegebenem - das Erkennen als Interpretation, Dekonstruktion, Explikation
- Gebennehmengeben ... - die Performativität des Selbst in der Verschränkung von Aktivität und Passivität
- Was die Gabe zu erkennen gibt
- Das Kunstwerk gibt (mehr) zu erkennen
- Einander begegnen, sich einander zu erkennen geben, einander einen Platz geben
- Die Gaben der Liebe und die Herausforderungen der Gerechtigkeit
- »Prüfe, ob sie nicht lügen.« - Das Philosophieren als Einander-zu-erkennen-Geben
- Literatur Seiten 601 - 614 Download Kapitel (PDF)
- Register Seiten 615 - 624 Download Kapitel (PDF)




