, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Kein Zugriff

Die temporale Ontologie des Rechts

Autor:innen:
Reihe:
Phänomenologie, Band 37
Verlag:
 12.05.2025

Zusammenfassung

Wir gehen davon aus, dass Recht nur in dem Zeitabstand existiert, die die rechtsrelevante Tat von ihren Rechtsfolgen trennt, und nach deren Eintritt wieder verschwindet. Somit tritt an die Stelle des absoluten Sein-Sollens des Rechts als alles durchdringendem „Rechtsfeld“, das von der Rechtsmetaphysik ständig generiert wird, die Behauptung, dass Recht nicht „an sich“ existiert, sondern sich allemal im Rahmen des konkret-einmaligen Ereignisses erneut reproduziert. Laut der temporalen Ontologie des Rechts ist somit das ursprüngliche Rechtsphänomen das Rechtsereignis und Recht selbst existiert ursprünglich als diskrete Menge singulärer Rechtsereignisse. Damit eröffnet sich ein neues Forschungsgebiet für die Rechtsphänomenologie.

Schlagworte


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2025
Erscheinungsdatum
12.05.2025
ISBN-Print
978-3-495-99107-7
ISBN-Online
978-3-495-99108-4
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Reihe
Phänomenologie
Band
37
Sprache
Deutsch
Seiten
411
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
  2. Dynamisches Verständnis von Recht und die temporale Ontologie des Rechts (zur Einführung) Kein Zugriff Seiten 11 - 18
      1. Paragraph 1. Wissenschaftliche Rechtsforschung Kein Zugriff
      2. Paragraph 2. Die philosophische Rechtsbesinnung Kein Zugriff
      3. Paragraph 3. Die deontologische Differenz des Rechts Kein Zugriff
      1. Paragraph 1. Die Frage nach dem Sinn des Seins als Leitfrage der Untersuchungsthematik Kein Zugriff
      2. Paragraph 2. Die ontologische Differenz von Sein und Seiendem Kein Zugriff
      3. Paragraph 3. Fundamentalontologie: Ein Versuch, ausgehend vom Dasein zum Sinn des Rechts durchzudringen Kein Zugriff
      4. Paragraph 4. Die postontologische Differenz zwischen dem Sein des Seienden und dem Sein als solchem Kein Zugriff
      5. Paragraph 5. Die radikale Ontologie: das Ereignis Kein Zugriff
      1. Paragraph 1. Die Rechtsmetaphysik Kein Zugriff
      2. Paragraph 2. Die Diskussion zwischen E. Bulygin und R. Alexy als Quintessenz des metaphysischen Rechtsverständnisses Kein Zugriff
      3. Paragraph 3. Die Frage nach dem Wesen des Rechts als Aporie des metaphysischen Rechtsverständnisses Kein Zugriff
      4. Schlussfolgerungen Kein Zugriff
      1. Paragraph 1. Die vorsokratische Rechtsphilosophie als Erfahrung des vormetaphysischen Rechtsdenkens Kein Zugriff
      2. Paragraph 2. Die Erfahrung des Unrechts als existentielle Grundlage des Rechts Kein Zugriff
      3. Paragraph 3. Das Phänomen des Schicksals in der vormetaphysischen Rechtsphilosophie Kein Zugriff
      4. Paragraph 4. Das Phänomen des Nomos in der vorsokratischen Philosophie Kein Zugriff
      5. Paragraph 5. Das Phänomen der Polis in der vorsokratischen Philosophie Kein Zugriff
      6. Paragraph 6. Das Phänomen des Kairos in der vorsokratischen Philosophie Kein Zugriff
      7. Schlussfolgerungen Kein Zugriff
      1. Paragraph 1. Apriorische Rechtslehre von A. Reinach Kein Zugriff
      2. Paragraph 2. Phänomenologie der Alleinheit von N. Alexejew Kein Zugriff
      3. Paragraph 3. Die Rechtsphänomenologie von G. Husserl Kein Zugriff
      4. Schlussfolgerungen Kein Zugriff
      1. Paragraph 1. Die Rechtsphilosophie von G. Cohn Kein Zugriff
      2. Paragraph 2. Die existentielle Rechtsauffassung von E. Fechner Kein Zugriff
      3. Paragraph 3. Der Rechtsexistentialismus in der Rechtsphilosophie von A. Kaufmann Kein Zugriff
      4. Paragraph 4. Die Rechtsphilosophie von W. Maihofer Kein Zugriff
      5. Paragraph 5. Die Fundamentalontologie des Rechts von R. Marcic Kein Zugriff
      6. Schlussfolgerungen Kein Zugriff
      1. Paragraph 1. Die Rechtsphilosophie von J. Permyakow Kein Zugriff
      2. Paragraph 2. Die Phänomenologisch-kommunikative Konzeption des Rechts von A. Polyakow Kein Zugriff
      3. Paragraph 3. Die Konzeption der Rechtsrealität von S. Maksymov Kein Zugriff
      4. Paragraph 4. Die dialogische Rechtsontologie von I. Tschestnow Kein Zugriff
      5. Paragraph 5. Die libertär-institutionelle Konzeption des Rechts von W. Tschetwernin Kein Zugriff
      6. Schlussfolgerungen Kein Zugriff
      1. Paragraph 1. Die Tat als der Anfang des Rechtsereignisses (der Sache) Kein Zugriff
      2. Paragraph 2. Das «Wer» der Rechtstat Kein Zugriff
      3. Paragraph 3. Das «Wie» der Rechtstat Kein Zugriff
      1. Paragraph 1. „Die Spur“ als der Anlass für den Zug Kein Zugriff
      2. Paragraph 2. Die Vervollständigung als die Grundgestalt des Rechtsseins (des Zuges) Kein Zugriff
      3. Paragraph 3. Die Temporalität als Horizont des Rechtsseins Kein Zugriff
      1. Paragraph 1. Das Schicksal als das Grundgebilde des Seins der Menschen im Rechtsereignis Kein Zugriff
      2. Paragraph 2. Das Sein der Dinge im Rechtsereignis Kein Zugriff
      3. Paragraph 3. Der Rechtstext als das Mittel zur Regelung der Geschwindigkeit (Laufzeit) des Rechtsereignisses Kein Zugriff
      4. Schlussfolgerungen Kein Zugriff
    1. Abschluss Kein Zugriff Seiten 397 - 400
    2. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 401 - 411

Ähnliche Veröffentlichungen

aus dem Schwerpunkt "Rechtsphilosophie & Rechtstheorie", "Phänomenologie", "Philosophische Praxis"
Cover des Buchs: Politische Autonomie
Monographie Kein Zugriff
Jan-Reinard Sieckmann
Politische Autonomie
Cover des Buchs: Faszination und Freiheit
Sammelband Kein Zugriff
Klaus Günther, Benno Zabel
Faszination und Freiheit
Cover des Buchs: Law & Critique | Recht & Kritik
Sammelband Vollzugriff
Greta Olson, Christian Schmidt, Benno Zabel, Jochen Bung, Franziska Martinsen, Hanna Meißner
Law & Critique | Recht & Kritik
Cover des Buchs: Entspringen des Augenblicks
Monographie Kein Zugriff
Johannes Oberthür
Entspringen des Augenblicks
Cover des Buchs: Existenzielle Selbstakzeptanz
Monographie Kein Zugriff
Kai Hoffmann
Existenzielle Selbstakzeptanz