
Die Verdoppelbarkeit der Mitunternehmerstellung
Zugleich eine Untersuchung des Nießbrauchs an Personengesellschaftsanteilen- Autor:innen:
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Wird ein Nießbrauch an einem Personengesellschaftsanteil bestellt, ist fraglich, ob Nießbraucher und Gesellschafter zugleich Mitunternehmer sein können. Maßgeblich für eine Mitunternehmerstellung beider Personen aus dem Gesellschaftsanteil ist, wie das Kriterium der Gesellschafterstellung i. S. d. § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG verstanden wird. Jüngere Urteile des BFH, die im Kontext der (unentgeltlichen) Übertragung von Personengesellschaftsanteilen ergangen sind, könnten nahelegen, dass der BFH grundsätzlich davon ausgeht, dass ein Gesellschaftsanteil auch nur einer Person eine Gesellschafterstellung vermitteln kann. Nach einem solchen Verständnis wäre die Mitunternehmerstellung nicht verdoppelbar. Die Mitunternehmerstellung aus dem Gesellschaftsanteil könnte so nur entweder der Gesellschafter oder der Nießbraucher innehaben. Das Werk untersucht in einem ersten Teil die Rechtsprechung des BFH und ordnet diese in den juristischen Diskurs ein. Sodann widmet sich die Untersuchung in mehreren Teilen einer Auslegung der Mitunternehmerdoktrin und geht der Frage nach, ob die Mitunternehmerstellung de lege lata verdoppelbar ist.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-8005-1999-6
- ISBN-Online
- 978-3-8005-9837-3
- Verlag
- dfv Mediengruppe, Frankfurt am Main
- Reihe
- Betriebs-Berater Schriftenreihe/ Steuerrecht
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 262
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort Kein Zugriff
- Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Kapitel 1 Der Wandel des Verständnisses von der Verdoppelbarkeit der Mitunternehmerstellung Kein Zugriff Seiten 7 - 52
- Kapitel 2 Analyse der von § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG erfassten steuerlichen Größe Kein Zugriff Seiten 53 - 82
- Kapitel 3 Charakteristika der von § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG erfassten wirtschaftlichen Betätigung nach den Grundsätzen der Einkünftezurechnung Kein Zugriff Seiten 83 - 158
- Kapitel 4 Implikationen des § 39 AO für die Zurechnungmitunternehmerschaftlicher Einkünfte und Wertungsinkongruenzenzwischen Steuergesetzen Kein Zugriff Seiten 159 - 180
- Kapitel 5 Verfassungskonforme Auslegung gebietet Verdoppelbarkeit der Mitunternehmerstellung Kein Zugriff Seiten 181 - 232
- Kapitel 6 Gesamtergebnis und Thesen Kein Zugriff Seiten 233 - 240
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 241 - 262




