Der Staat als Mittel zum Zweck
Fichte über Freiheit, Recht und Gesetz- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 39
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
Im Zentrum der Reihe Staatsverständnisse steht die Frage: Was lässt sich den Ideen früherer und heutiger Staatsdenker für ein zeitgemäßes Verständnis des Staates entnehmen?
Das Staatsdenken von Johann Gottlieb Fichte (1762-1814) mit seinem historischen Doppelfokus auf die Französische Revolution und das Kaiserreich Napoleons hat im 19. und 20. Jahrhundert auf ganz entgegengesetzte philosophische, politische und ideologische Lager gewirkt: vom Liberalismus über den Sozialismus bis zum Nationalismus. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts fasziniert an Fichtes Reflexion auf die Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen staatlicher Gemeinschaft die Verbindung von normativem Anspruch und zeitkritischer Diagnostik. Fichte bemüht sich ebenso sehr um die Rechtfertigung des Staates wie um die Einschränkung seiner Wirkungssphäre zugunsten persönlicher Freiheit sowie ethisch und religiös bestimmter Lebensführung.
Die Beiträge des vorliegenden Bandes präsentieren, analysieren und evaluieren Fichtes Philosophie der Staatlichkeit aus den distinkten, aber komplementären philosophischen Perspektiven von Recht, Moral, Wirtschaft, Pädagogik und Geschichte. Im Zentrum steht durchweg der Anspruch von Fichtes praktischer Philosophie im Allgemeinen und seines Staatsdenkens im Besonderen, vor- und außerstaatliche Freiheit mittels des Staates zu gewährleisten.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6686-7
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3206-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 39
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 218
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Zur Zitierweise der Texte von Fichte und Kant Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- Einleitung: Freiheit, Gleichheit, Gemeinschaftlichkeit Fichte über Ursprung, Möglichkeiten und Grenzen des Staates Kein Zugriff Seiten 11 - 16 Günter Zöller
- Staatsverfassung und Staatsveränderung: Fichtes frühe politische Philosophie Kein Zugriff Seiten 17 - 26 Ives Radrizzani
- Freiheit und Eigentum: Fichtes außermoralische Begründung des Rechts Kein Zugriff Seiten 27 - 46 Hans Georg von Manz
- Der Staat und der Bürgervertrag: Fichtes Grundlegung der politischen Gemeinschaft Kein Zugriff Seiten 47 - 66 Bernhard Jakl
- Der Staat und die bürgerliche Gesetzgebung: Fichtes Theorie der öffentlichen Gewalt Kein Zugriff Seiten 67 - 90 Michael Bastian Weiß
- Der Staat und die Sittlichkeit: Fichtes Verhältnisbestimmung von Recht und Moral Kein Zugriff Seiten 91 - 110 Christoph Asmuth
- Der Staat und die Wirtschaft: Fichtes politische Ökonomik Kein Zugriff Seiten 111 - 132 Claus Dierksmeier
- Der Staat und die Erziehung: Die Entstehung von Fichtes staats- und erziehungsphilosophischem Denken aus dem Geist seiner frühen Predigten Kein Zugriff Seiten 133 - 168 Hartmut Traub
- Der Staat und das Volk: Fichtes politischer Nationalismus Kein Zugriff Seiten 169 - 188 Ursula Baumann
- Der Staat und das Reich: Fichtes politische Geschichtsphilosophie Kein Zugriff Seiten 189 - 206 Günter Zöller
- Fichte über Platons Staat: Eine Vorabedition Kein Zugriff Seiten 207 - 214 Erich Fuchs
- Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 215 - 218





