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Monographie Kein Zugriff

Spielweisen und Wissen

Interdiskursive Bildung in den performativen Künsten
Autor:innen:
Verlag:
 23.01.2025

Zusammenfassung

Wie wird die Ästhetik des Schauspiels und des Performativen vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart reflektiert, realisiert und an andere Wissensdiskurse gekoppelt? Dieser Frage geht die Autorin mit interdiskursanalytischen, semiotischen und hermeneutischen Methoden sowie der Ästhetik des Performativen nach. Sie diskutiert Quellentexte für die Theorie und Praxis des dramatischen und epischen Spiels und setzt sich mit Performance-Kunst und Performance-Theater auseinander. Der Fokus liegt auf den Konzepten, der Methodik und den Beziehungen zu anderen Wissensdisziplinen sowie den damit verbundenen Intentionen, Bildungspotenzialen und Wirkungen. Anhand ausgewählter Aufführungen wird vorgeführt, wie die in den untersuchten Schriften thematisierten Spielweisen produktiv gemacht oder subvertiert werden.

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Bibliographische Angaben

Erscheinungsjahr
2025
Erscheinungsdatum
23.01.2025
ISBN-Print
978-3-7965-5144-4
ISBN-Online
978-3-7965-5145-1
Verlag
Schwabe, Basel / Berlin
Reihe
Signaturen der Moderne
Band
6
Sprache
Deutsch
Seiten
434
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
    1. 1. Diskursspezialisierung und Interdiskursivität Kein Zugriff
    2. 2. Erfahrungsseelenkunde und Theatromanie: Der Mensch im Zentrum eines neuen interdisziplinären Bewusstseins Kein Zugriff
    3. 3. Erfinden und Verschwinden der Figurenpsychologie Kein Zugriff
      1. 1.1.1 Ästhetisches Erziehungsprogramm für eine Schaubühne als moralische Anstalt: Bürgerliches Aufbegehren im Spiel Kein Zugriff
      2. 1.1.2 Theaterkultureller Strukturwandel: Die Ablösung der polyphonen Spektakelkultur und des moralistischen Laienspiels Kein Zugriff
        1. 1.2.1.1 Zwischen ‹Witz› und ‹Feuer›: Die naturgegebenen Eigenschaften des ‹comédien› Kein Zugriff
        2. 1.2.1.2 Ein Vorbild der schönen Künste: Naturnachahmung als Ausdruck der Wahrheit Kein Zugriff
        3. 1.2.1.3 Sainte-Albines Vervollkommnung der Nachahmung versus Lessings Synthese kinesischer Zeichen Kein Zugriff
        1. 1.2.2.1 Zur Umkehr von Sainte-Albines Einfühlungstheorie: Die psychophysische Wechselwirkung als Basis eines systematischen Regelwerks Kein Zugriff
        2. 1.2.2.2 Erziehung zu moralischem Handeln: Lessings Mitleids-Ästhetik und die Träne als Kollektiv-Symbol Kein Zugriff
      1. 1.2.3 Pariser Plädoyer für das ‹kalte› Schauspiel: Einsicht statt Einfühlung in Francesco Riccobonis L'Art du théatre Kein Zugriff
      2. 1.2.4 Schauspiel mit ‹Scharfblick›: Entwurf eines ‹modèle idéal› in Denis Diderots Paradoxe sur le comédien Kein Zugriff
        1. 1.2.5.1 Analogie von Dichtung und Schauspiel: Die Vervollkommnung der Natur Kein Zugriff
        2. 1.2.5.2 Auf der Suche nach einer universellen Körpersprache: Gefühlsästhetik als anthropologisch-psychologische Wissenschaft Kein Zugriff
        3. 1.2.5.3 Systematisierung des Gebärdenspiels: ‹Objektive Malerey› und ‹subjektiver Ausdruck› Kein Zugriff
    1. 1.3 Fazit Kein Zugriff
      1. 2.1.1 Psychotechnische Experimentalpraktiken: Stanislavskijs ‹System› im Kontext zeitgenössischer Spezial- und Interdiskurse Kein Zugriff
      2. 2.1.2 Ein unsystematisches ‹System›: Stanislavskijs Schriften und ihre Editionsgeschichte Kein Zugriff
    1. 2.2 Das Schema des ‹Systems›: Durch bewusste Psychotechnik zu unbewusstem Spiel Kein Zugriff
      1. 2.3.1 Der erste Bühnenauftritt als pathologischer Kampf: Ein induktiver Versuchsaufbau Kein Zugriff
      2. 2.3.2 Die Kunst des Erlebens: Zusammenspiel von Natur und Technik Kein Zugriff
      3. 2.3.3 Die Kunst der Wiedergabe: Abstrakte Form als Produkt der Identifikation Kein Zugriff
      4. 2.3.4 Bühnenkunst und Bühnenhandwerk: Polemik gegen äußerliche Schablonen Kein Zugriff
      1. 2.4.1 Die ‹Wenns›, die ‹vorgeschlagenen Situationen› und der ‹Film›: Imaginationsprozess zwischen Tradition und Fortschritt Kein Zugriff
      2. 2.4.2 Die innere und äußere Handlung: Harmonie versus allgemeines Spiel Kein Zugriff
      3. 2.4.3 Das emotionale Gedächtnis und die ‹Botanik›: Pflanzenzucht als pädagogische und künstlerische Pflege Kein Zugriff
      1. 2.5.1 Die physischen Handlungen als Gedanken oder körperliche Gesten: Kontroverse um Begriff und Deutung Kein Zugriff
      2. 2.5.2 Physische Handlungen, ‹Tourismus› und ‹Meteorologie›: Mobilität als Symbol einer progressiven Schauspieltechnik Kein Zugriff
      3. 2.5.3 Glockenton und physische Handlung als Erreger reflektorischer Prozesse: Bezüge zu Ivan Sečenovs und Ivan Pavlovs Reflexstudien Kein Zugriff
    2. 2.6 Die ‹Arbeit an der Rolle›, ‹Botanik› und ‹Astronomie›: Ergründen des ‹Untertexts› Kein Zugriff
    3. 2.7 Fazit Kein Zugriff
      1. 3.1.1 Brechts Rekurs auf die aristotelische Poetik: Zwischen Aneignung und Abgrenzung Kein Zugriff
      2. 3.1.2 Vom ‹Witz der Widersprüchlichkeiten›: Narkotische Einfühlung versus vergnügliche Wachheit Kein Zugriff
    1. 3.2 Interdiskursive Erweiterung des Kunstbegriffs: Von Francis Bacons Novum Organum Scientiarum zu Bertolt Brechts Kleinem Organon Kein Zugriff
      1. 3.3.1 Entfremdung und Verfremdung: Das Staunen als ‹Abkömmling des Seltenen› Kein Zugriff
        1. 3.3.2.1 Zur Stärkung des Gestus und gestischer Möglichkeiten: Vorschläge für die einzelnen A‍k‍t‍e‍u‍r‍: ‍i‍n‍n‍en Kein Zugriff
        2. 3.3.2.2 Ein soziales Experiment: Kollektiver Rollenaufbau Kein Zugriff
        3. 3.3.2.3 Montage von Schauspiel und ‹Schwesterkünsten›: Zur Autonomie der einzelnen theatralen Zeichen Kein Zugriff
    2. 3.4 Brecht und Stanislavskij: Vom Gegen- zum Zusammenspiel Kein Zugriff
    3. 3.5 Emanzipation von dramatischer und epischer Belehrung durch polyphone Offenheit: Elfriede Jelineks und Karin Beiers Das Werk / Im Bus / Ein Sturz Kein Zugriff
    4. 3.6 Fazit Kein Zugriff
    1. 4.1 Oszillation und Chiasmus von Material- und Zeichenstatus bei Marina Abramović und Dominique Pitoiset Kein Zugriff
      1. 4.2.1 Wie man Dinge mit Worten macht: Wirklichkeitskonstitution und Aufführungscharakter in John L. Austins Sprechakttheorie Kein Zugriff
      2. 4.2.2 Zur diskursiven und subversiven Konstruktion von (Geschlechts‑)‌Identität: Transformationspotenziale in Judith Butlers Gendertheorie und der Ästhetik des Performativen Kein Zugriff
    2. 4.3 Die Aufführung zwischen An- und Abwesenheit: Von Max Herrmanns Kopräsenz im Spiel ‹aller für alle› zu Gob Squads Strategien der Absenz Kein Zugriff
      1. 4.4.1 Befragung ökonomischer Objekthaftigkeit in intersubjektiven ‹Situationen›: This Variation von Tino Sehgal Kein Zugriff
      2. 4.4.2 Ästhetische Erforschung lebenswerten Lebens: Qualitätskontrolle von Rimini Protokoll Kein Zugriff
    3. 4.5 Fazit Kein Zugriff
      1. 5.1.1 Bildung als unnützer Luxus: Eine Poetik des Wartens Kein Zugriff
      2. 5.1.2 Die Leere von Čechovs Drama und die Fülle von Stanislavskijs Inszenierung Kein Zugriff
      3. 5.1.3 Technoide Auflösung des Subjekts: Unwahrnehmbar-Werden im narkotischen interdiskursiven Ritual bei Susanne Kennedy Kein Zugriff
      1. 5.2.1 Ein vielstimmiges Palimpsest: Episches Theater als Theaterdiskurs Kein Zugriff
      2. 5.2.2 Die Rezeption der Uraufführung: Zwischen Häme und Huldigung Kein Zugriff
      3. 5.2.3 Selbstreflexion in der epischen Oper: Das Stück als performatives Zitat bei Andreas Kriegenburg Kein Zugriff
      4. 5.2.4 Subversion durch Einfühlung im polyphonen Spiel bei Robert Wilson Kein Zugriff
    1. 5.3 Fazit Kein Zugriff
  2. Ausgang: ‹The end is not the end is not the end is not the end …› Kein Zugriff Seiten 391 - 398
  3. Dank Kein Zugriff Seiten 399 - 400
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 401 - 428
  5. Filmverzeichnis Kein Zugriff Seiten 429 - 430
  6. Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 431 - 434

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