Der Genderdiskurs in der Psychoanalytischen Pädagogik
Eine notwendige Kontroverse. Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 26- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Die traditionelle Zweiteilung der Geschlechter, die die Unterschiede zwischen Männern und Frauen akzentuiert, wird inzwischen auch in der Psychoanalyse vor dem Hintergrund der Genderdebatte kritisch hinterfragt. Dabei zeigt sich, dass die Debatte um Freuds Vorstellung einer grundlegenden »konstitutionellen Bisexualität« eine Revision bisheriger psychoanalytischer Sexualtheorien ermöglicht mit dem Ziel, sich auch mit der Homosexualität, Transsexualität und Intersexualität angemessen auseinanderzusetzen.
Die AutorInnen zeigen die Folgen dieser Debatte für die pädagogische Praxis auf und beleuchten aus verschiedenen Perspektiven, wie unter anderem sexuelle Vielfalt lebendig erfahrbar gemacht werden kann, ohne die damit einhergehenden Ängste und Unsicherheiten zu ignorieren. Sie hinterfragen die Kritik an der sozialen Rollenzuschreibung und weisen dabei auch auf Probleme hin, die entstehen, wenn Psychoanalytische PädagogInnen diskurstheoretischen und (de)konstruktivistischen Überlegungen folgen, die eine Dethematisierung von »männlich« und »weiblich« anstreben und einer Diskriminierung unterschiedlicher sexueller Orientierungen entgegenwirken sollen.
Mit Beiträgen von Josef Christian Aigner, Mechthild Bereswill, Günther Bittner, Frank Dammasch, Marian Kratz, Hans-Geert Metzger, Ilka Quindeau, Barbara Rendtorff und Marc Thielen
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2837-2
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7426-3
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Jahrbuch für psychoanalytische Pädagogik
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 185
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Editorial Kein Zugriff Seiten 7 - 11
- Von normativen Identitätsvorstellungen zur Ambiguitätstoleranz Kein Zugriff Seiten 12 - 25 Ilka Quindeau
- Geschlecht als Konfliktkategorie und als soziale Konstruktion. Überlegungen zu einer grundlegenden Spannung Kein Zugriff Seiten 26 - 41 Mechthild Bereswill
- Psychoanalyse, Geschlecht und die Pädagogik Kein Zugriff Seiten 42 - 55 Barbara Rendtorff
- »Let’s talk about Sex«. Kritische Anmerkungen zur Thematisierung von Sexualität in pädagogischen Aufklärungsdiskursen über unbegleitete minderjährige Geflüchtete Kein Zugriff Seiten 56 - 70 Marc Thielen
- Körper ohne Gewicht? Über Gender, Gender Roles und Gender Identity Kein Zugriff Seiten 71 - 92 Günther Bittner
- Das Geschlechtsspezifische in pädagogischen Beziehungen – Die Aberkennung von Geschlecht und die Grenzen des Konstruktivismus Kein Zugriff Seiten 93 - 111 Josef Christian Aigner
- Entwicklungsprozesse des männlichen Kindes und Jugendlichen. Gespräch mit einer psychoanalytisch gebildeten Studentin Kein Zugriff Seiten 112 - 131 Frank Dammasch
- Neue Familienformen und Reproduktionsmedizin – Ein psychoanalytischer Zugang Kein Zugriff Seiten 132 - 148 Hans-Geert Metzger
- Sprachverwirrung zwischen Sex und Gender. Eine Literaturrückschau zur Frage nach einer psychoanalytisch-pädagogischen Genderdebatte Kein Zugriff Marian Kratz
- avid Zimmermann, Matthias Meyer & Jan Hoyer (Hrsg.): Ausgrenzung und Teilhabe. Perspektiven einer kritischen Sonderpädagogik auf emotionale und soziale Entwicklung. Klinkhardt: Bad Heilbrunn, 2016, 21... Kein Zugriff Seiten 164 - 165
- Andreas Hamburger, Wolfgang Mertens (Hrsg.): Supervision – Konzepte und Anwendungen. Band 1. Supervision in der Praxis – ein Überblick. Kohlhammer: Stuttgart, 2017, 232 Seiten Kein Zugriff Seiten 166 - 169
- Die AutorInnen des Bandes Kein Zugriff Seiten 170 - 170
- Die Mitglieder der Redaktion Kein Zugriff Seiten 171 - 172
- Lieferbare Bände des Jahrbuchs für Psychoanalytische Pädagogik Kein Zugriff Seiten 173 - 185





