Josquin des Prez
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- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
"Das Buch, das die Zeugnisse für Josquins Ruhm bei den Zeitgenossen und Nachruhm bis ins 17. Jahrhundert systematisch gesammelt und gedeutet hätte, ist", so Ludwig Finscher, "noch nicht geschrieben, aber die Umrisse des Bildes sind deutlich genug. Josquin war der erste Komponist, der schon die Zeitgenossen als Person interessierte, und er galt spätestens seit den ersten Jahren des 16. Jahrhunderts unangefochten als der bedeutendste seiner Zeit". Vor 500 Jahren starb Josquin des Prez (geb. um 1450/55), und noch heute gelten vor allem seine Messen und Messsätze vielen als unerreicht. Aber Josquin ist nicht nur der Messkomponist schlechthin, sondern Schöpfer von Motetten und Chansons. Die Autoren des Sonderbandes nehmen den gesamten Josquin in den Blick und reflektieren seine Werke im Kontext seiner Zeit, und zwar nicht nur im Besonderen der Musikgeschichte, sondern auch im Allgemeinen der Geschichte, der Kunst- und Literaturgeschichte wie der Religions- und Frömmigkeitsgeschichte. Mit Beiträgen von Esma Cerkovnik, Michael Chizzali, Felix Diergarten, Ludwig Finscher, Guido Heidloff Herzig, Philine Helas, Laurenz Lütteken, Stefan Menzel, Michael Meyer, Gesa zur Nieden, Klaus Pietschmann, Volker Reinhardt, Thomas Schmidt, Nicole Schwindt, Daniel Tiemeyer und Christiane Wiesenfeldt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-96707-397-3
- ISBN-Online
- 978-3-96707-398-0
- Verlag
- edition t+k, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 260
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 4
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 5 - 6
- Josquin des Prez in Italien. Macht, Hof und Kultur in Mailand, Rom und Ferrara Kein Zugriff Seiten 7 - 17Autor:innen:
- Das Porträt des Komponisten und Musiktheoretikers. Ein neues Bildthema in Italien im 15. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 18 - 35Autor:innen:
- Musarum decus? Josquins Wirklichkeiten und die Wirklichkeit Josquins Kein Zugriff Seiten 36 - 49Autor:innen:
- Zwischen Ordo und Varietas. Strategien des Wiedererzählens in Josquins Messenschaffen Kein Zugriff Seiten 50 - 59Autor:innen:
- Sublimierte Sinnlichkeit. Josquins Messen in liturgie- und frömmigkeitsgeschichtlicher Perspektive am Beispiel der Missa Gaudeamus Kein Zugriff Seiten 60 - 76Autor:innen:
- Josquins marianische Kompositionen im Kontext zeitgenössischer. Frömmigkeit Kein Zugriff Seiten 77 - 88Autor:innen:
- Josquins Motetten im lutherischen Gottesdienst Kein Zugriff Seiten 89 - 102Autor:innen:
- Imitationstechnik oder Textbehandlung? Zwei komplementäre Kompositionsprinzipien in den Motetten Josquins Kein Zugriff Seiten 103 - 120Autor:innen:
- Werkindividualität, Kanon und Gebet. Überlegungen zu Josquins Ostinato-Tenormotetten Kein Zugriff Seiten 121 - 131Autor:innen:
- Wundersam schön. Versuch einer Ehrenrettung von Ecce tu pulchra es Kein Zugriff Seiten 132 - 143Autor:innen:
- »Poenitentia«, »devotio« und »conversio«. Über Josquins Bußpsalmmotetten Kein Zugriff Seiten 144 - 157Autor:innen:
- »Josquin des Prez, ne faictes plus chanson«. Josquin und der Imperativ der Kantilene Kein Zugriff Seiten 158 - 171Autor:innen:
- Ein Blick in Josquins Komponierstube. Sechsstimmige Satzkonzepte in der Chanson Se congié prens Kein Zugriff Seiten 172 - 184Autor:innen:
- Aufer a nobis domine, eine neu aufgefundene Kontrafaktur von Josquins Chanson N’esse pas ung grant desplaisir. Überlegungen zum Spannungsfeld »humanistischer« Textunterlegung Kein Zugriff Seiten 185 - 198Autor:innen:
- Der Weg ins Unbekannte. Ernst Blochs Josquin-Rezeption im Spannungsfeld von Geschichtsphilosophie der Innerlichkeit und Musikgeschichte Kein Zugriff Seiten 199 - 210Autor:innen:
- Von Josquin zu Willaert – ein Paradigmenwechsel? Kein Zugriff Seiten 211 - 239Autor:innen:
- Abstracts Kein Zugriff Seiten 240 - 245
- Bibliografische Hinweise Kein Zugriff Seiten 246 - 247
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 248 - 260





