... jenen süßen Traum träumen
Kants Friedensschrift zwischen objektiver Geltung und Utopie- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 118
- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
Dass Kants Überlegungen zum „ewigen Frieden“ auch noch 220 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen einige Relevanz zukommt, ist angesichts der heutigen politischen, alles andere als friedlichen globalen Lage nur schwer zu leugnen. Allerdings wird bei Interpretationen der Friedensschrift nicht selten übersehen, dass Kant selbst mit ihr vor allem eine kritische Rechtslehre vom Weltfrieden vorgelegt hat. Damit unterscheidet sich sein friedenstheoretischer Entwurf grundsätzlich sowohl von jeder Form moralisierender Friedensschwärmerei als auch von pragmatischen Konzeptionen wohl kalkulierten multilateralen Waffenstillstands. Die Beiträge des vorliegenden Bandes fragen anhand der Themenkomplexe ‚Frieden und Krieg‘, ‚Hospitalität‘, ‚Natur und Geschichte‘ und ‚Politik‘ nach den Problemen und Chancen jener Rechtslehre vor dem Hintergrund zeitgenössischer wie aktueller philosophischer Diskussionen.
Mit Beiträgen von
Henny Blomme, Oscar Cubo Ugarte, Bernd Dörflinger, Andree Hahmann, Franz Hespe, Philipp-Alexander Hirsch, Matthias Hoesch, Dieter Hüning, Stefan Klingner, Alexei N. Krouglov, Giuseppe Motta, Karoline Reinhardt, Michael Städtler und Gideon Stiening
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-8487-5151-8
- ISBN-Online
- 978-3-8452-9348-6
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 118
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 320
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- „jenen süßen Traum träumen“. Vorbemerkungen zum Thema und zu den Beiträgen des Bandes Kein Zugriff Seiten 9 - 18 Dieter Hüning, Stefan Klingner
- Der Weltstaat als Aufgabe Oder: Warum die Weltrepublik für Kant das Vernunftideal einer Konstitutionalisierung des Völkerrechts ist. Kein Zugriff Seiten 19 - 50 Philipp-Alexander Hirsch
- Ist Kants ewiger Frieden für ewig unerreichbar? Kein Zugriff Seiten 51 - 64 Henny Blomme
- Naturzustand und Naturgarantie in Kants Schrift Zum ewigen Frieden Kein Zugriff Seiten 65 - 90 Andree Hahmann
- Kants Vorstellungen vom Krieg Kein Zugriff Seiten 91 - 108 Alexei N. Krouglov
- „Wir wissen nicht, was Gastfreundschaft ist“. Derrida über den dritten Definitivartikel in Kants Friedensschrift Kein Zugriff Seiten 109 - 126 Giuseppe Motta
- Die „Bedingungen der allgemeinen Hospitalität“. Welchen Schutz bietet Kants Weltbürgerrecht für Flüchtlinge und Staatenlose? Kein Zugriff Seiten 127 - 150 Karoline Reinhardt
- Die objektive Gültigkeit der Friedensidee. Zur systematischen Funktion des letzten Abschnitts von Kants Friedensschrift Kein Zugriff Seiten 151 - 170 Stefan Klingner
- Das krumme Holz und das höchste Gut Kein Zugriff Seiten 171 - 204 Franz Hespe
- Die „große Künstlerin Natur“ als Garantin des ewigen Friedens. Probleme der geschichtsphilosophischen Thesen in der Friedensschrift Kein Zugriff Seiten 205 - 226 Matthias Hoesch
- Handelsgeist und Friedenssicherung. Zu Kants Adaption der Lehre vom doux commerce in der Schrift Zum ewigen Frieden Kein Zugriff Seiten 227 - 242 Dieter Hüning
- Das Ideal des Politikers in Kants Konzeption des Völkerrechts Kein Zugriff Seiten 243 - 258 Bernd Dörflinger
- Empirische oder wahre Politik? Kants kritische Überlegungen zur Staatsklugheit Kein Zugriff Seiten 259 - 276 Gideon Stiening
- Öffentlichkeit und Politik. Kants Publizitätsprinzip Kein Zugriff Seiten 277 - 294 Óscar Cubo Ugarte
- Widerstandsrecht und Publizität in Kants Schrift Zum ewigen Frieden Kein Zugriff Seiten 295 - 312 Michael Städtler
- Siglenverzeichnis der Schriften Kants Kein Zugriff Seiten 313 - 314
- Die Autoren Kein Zugriff Seiten 315 - 320





