Die Zukunft des Bundestagswahlrechts
Zwischen Unverstand, obiter dicta, Interessenkalkül und Verfassungsverstoß- Autor:innen:
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
Eine Analyse der gesamten Verfassungsrechtsprechung zum Wahlrecht zeigt, dass es bei der Mitte 2011 anstehenden Reform des Bundestagswahlrechts nicht nur um negative Stimmgewichte, sondern auch um doppelte Stimmgewichte, Zweistimmensystem, Stimmensplitting, Überhangmandate und Manipulationsmöglichkeiten geht. Das betrifft vitale Machtinteressen der Parteien. Verfassungsrechtler, Politologen und Politiker sind notwendig involviert.
Das Buch will eine Grundlage für die Debatte liefern und zeigt auf, wie überholte Vorstellungen von der Wahlsystematik und obiter dicta des Bundesverfassungsgerichts den Blick auf die realen Verfassungsprobleme zu verstellen drohen. Die Interessen der einzelnen Parteien und die Vorstellungen politologischer Wahlsystematiker und von Mehrheitswahlanhänger werden dargelegt. Intensiv wird die gesamte einschlägige Verfassungsrechtsprechung zum Wahlrecht analysiert; sie ist ihrerseits nicht ohne Irrwege ausgekommen. Die Bestimmung von Elementen einer verfassungskonformen Wahlrechtsnovelle, die eine exakte wahlsystematische Analyse voraussetzt, führt zum Vorschlag für eine gesetzliche Umsetzung des Reformprogramms, das nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ansteht.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2010
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6144-2
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2777-1
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 114
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6 Hans Meyer
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 7 Hans Meyer
- Der Unverstand im Wahlrecht Kein Zugriff Seiten 8 - 14 Hans Meyer
- Obiter dicta aus Karlsruhe Kein Zugriff Seiten 15 - 20 Hans Meyer
- Das Interessenkalkül bei der Gestaltung wie bei der wissenschaftlichen Bewertung des Wahlrechts Kein Zugriff Seiten 21 - 35 Hans Meyer
- BVerfGE 7, 63, 66 – 75 Kein Zugriff Seiten 36 - 39 Hans Meyer
- BVerfGE 16, 130, 135 – 146 Kein Zugriff Seiten 39 - 40 Hans Meyer
- BVerfGE 79, 161, 166 – 169 Kein Zugriff Seiten 40 - 41 Hans Meyer
- BVerfGE 79, 169, 171 – 172 Kein Zugriff Seiten 41 - 42 Hans Meyer
- BVerfGE 95, 335, 348 – 407 Kein Zugriff Seiten 42 - 49 Hans Meyer
- BVerfGE 97, 317, 322 – 331 Kein Zugriff Seiten 49 - 50 Hans Meyer
- BVerfGE 121, 266, 267 – 316 Kein Zugriff Seiten 50 - 51 Hans Meyer
- BVerfGE 122, 304, 305 – 315 Kein Zugriff Seiten 51 - 52 Hans Meyer
- Die quantitativen Restriktionen für Überhangmandate nach der Verfassungsrechtsprechung Kein Zugriff Seiten 52 - 55 Hans Meyer
- Stimmensplitting, doppeltes Stimmgewicht und Überhangmandate Kein Zugriff Seiten 55 - 59 Hans Meyer
- Die Überhangmandate und das negative Stimmgewicht Kein Zugriff Seiten 59 - 63 Hans Meyer
- Überhangmandate und Manipulationsmöglichkeit Kein Zugriff Seiten 63 - 63 Hans Meyer
- Die internen Überhangmandate Kein Zugriff Hans Meyer
- Die externen Überhangmandate Kein Zugriff Seiten 65 - 65 Hans Meyer
- Die Eliminierung des negativen Stimmgewichts Kein Zugriff Seiten 66 - 72 Hans Meyer
- Die Eliminierung des doppelten Stimmgewichts oder doppelten Wahlerfolgs Kein Zugriff Seiten 72 - 80 Hans Meyer
- Die Eliminierung der Möglichkeit von Wahlmanipulationen Kein Zugriff Seiten 80 - 82 Hans Meyer
- Die Eliminierung von Überhangmandaten Kein Zugriff Seiten 82 - 86 Hans Meyer
- Die Kompensation von Überhangmandaten durch Ausgleichsmandate Kein Zugriff Seiten 86 - 87 Hans Meyer
- Reduzierung der Direktwahlkreise um bis zu einem Drittel Kein Zugriff Seiten 87 - 88 Hans Meyer
- Die Einführung von Zweierwahlkreisen Kein Zugriff Seiten 88 - 90 Hans Meyer
- Schonende Verbindung von Verhältnis- und Mehrheitswahl zum Abbau der negativen Stimmgewichte Kein Zugriff Seiten 90 - 92 Hans Meyer
- Neue Erkenntnisse aus Kiel Kein Zugriff Seiten 92 - 93 Hans Meyer
- Die Aufgabe des Zweistimmensystems Kein Zugriff Seiten 94 - 96 Hans Meyer
- Die Reduzierung von Wahlkreismandaten Kein Zugriff Seiten 96 - 97 Hans Meyer
- Thesenförmige Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 98 - 110 Hans Meyer
- Vorschlag für eine gesetzliche Umsetzung Kein Zugriff Seiten 111 - 114 Hans Meyer





