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Monographie Kein Zugriff

Im Spannungsfeld zwischen islamischem Fiqh und freiheitlich-demokratischer Grundordnung

Eine Untersuchung der Kompatibilitätsfrage im Lichte des Gleichberechtigungsgebots
Autor:innen:
Verlag:
 2023

Zusammenfassung

Der Verfasser nimmt das Gleichberechtigungsgebot des Art. 3 Abs. 2 GG zum Anlass, der Frage nach der Vereinbarkeit der Wertungen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes mit der islamischen Rechts- und Werteordnung nachzugehen.

Ausgehend von der herausgearbeiteten verfassungsrechtlichen Einordnung des Gleichberechtigungsgebots im Grundgesetz setzt sich der Verfasser anschließend mit den Grundlagen der islamischen Rechts- und Werteordnung unter Berücksichtigung der historischen, dogmatischen und systematischen Aspekte sowie des Potenzials der Rechtsfortentwicklung auseinander.

Der Verfasser konzentriert sich sodann auf ausgewählte Regelungsbeispiele aus der islamischen Rechtsordnung, die in einem Spannungsverhältnis zum Gleichberechtigungsgedanken stehen. Vor diesem Hintergrund wird schließlich untersucht, wie das Verständnis und der Blick auf die ausgewählten Regelungsbeispiele bei einer progressiv-ausgerichteten Herangehensweise weiterentwickelt werden können und welche Herausforderungen hierbei bestehen.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2023
ISBN-Print
978-3-8316-4964-8
ISBN-Online
978-3-8316-7697-2
Verlag
utzverlag, München
Reihe
Neue Juristische Beiträge
Band
140
Sprache
Deutsch
Seiten
222
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - XVI
      1. I. Das gegenwärtige Spannungsverhältnis zwischen Islam und Grundgesetz - Ursachen und Folgen Kein Zugriff
      2. II. Das besondere Konfliktfeld in der öffentlichen Diskussion: Die Frage nach der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau als eine der wesentlichen Herausforderungen bei der Integration Kein Zugriff
      1. I. Notwendigkeit und grundlegende Zielsetzung der Arbeit Kein Zugriff
      2. II. Eingrenzung der Arbeit Kein Zugriff
      3. III. Gang der Arbeit Kein Zugriff
      1. I. Die historische Einordnung Kein Zugriff
        1. 1. Die Konkretisierung des Begriffs der freiheitlich-demokratischen Grundordnung im SRP-Urteil Kein Zugriff
        2. 2. Die Konkretisierung des Begriffs der freiheitlich-demokratischen Grundordnung im KPD-Urteil Kein Zugriff
          1. a) Menschenwürde Kein Zugriff
          2. b) Recht der Persönlichkeit auf Leben und körperliche Unversehrtheit Kein Zugriff
          3. c) Recht der Persönlichkeit auf freie Entfaltung Kein Zugriff
          4. d) Die übrigen Menschenrechte im Überblick Kein Zugriff
          5. e) Fazit Kein Zugriff
          1. a) Volkssouveränität Kein Zugriff
          2. b) Gewaltenteilungsprinzip Kein Zugriff
          3. c) Verantwortlichkeit der Regierung Kein Zugriff
          4. d) Grundsatz der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung Kein Zugriff
          5. e) Unabhängigkeit der Gerichte Kein Zugriff
          6. f) Mehrparteienprinzip Kein Zugriff
          7. g) Chancengleichheit politischer Parteien Kein Zugriff
        1. 3. Zusammenfassung und Fazit Kein Zugriff
          1. a) Die formelle Gleichheit Kein Zugriff
          2. b) Die materielle Gleichheit Kein Zugriff
          3. c) Fazit Kein Zugriff
        1. 2. Unterscheidung zwischen Gleichstellung und Gleichberechtigung Kein Zugriff
        2. 3. Unterscheidung zwischen Chancengleichheit und Ergebnisgleichheit Kein Zugriff
        3. 4. Das grundgesetzliche Verständnis vom Begriff der Gleichberechtigung Kein Zugriff
        4. 5. Das Gleichberechtigungsgebot in seiner rechtlichen Dimension Kein Zugriff
        5. 6. Das Gleichberechtigungsgebot in seiner tatsächlichen Dimension Kein Zugriff
          1. a) Das „konservative“ Konzept Kein Zugriff
          2. b) Das „moderne“ Konzept Kein Zugriff
        1. 1. Die Entwicklung bis zum Inkrafttreten des Grundgesetzes Kein Zugriff
        2. 2. Die Diskussion vor Aufnahme des Art. 3 Abs. 2 GG in das Grundgesetz Kein Zugriff
              1. (1) Die Grundzüge der Rechtsprechung Kein Zugriff
              2. (2) Zwischenfazit Kein Zugriff
              1. (1) Die Grundzüge der Rechtsprechung Kein Zugriff
              2. (2) Zwischenfazit Kein Zugriff
              1. (1) Die Grundzüge der Rechtsprechung Kein Zugriff
              2. (2) Zwischenfazit Kein Zugriff
            1. aa) Der erste gesetzgeberische Meilenstein: Das Gleichberechtigungsgesetz von 1957 Kein Zugriff
            2. bb) Der zweite gesetzgeberische Meilenstein: Das Eherechtsreformgesetz von 1976 Kein Zugriff
        1. 1. Art. 3 Abs. 2 Satz 1 GG im Verhältnis zum allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG Kein Zugriff
        2. 2. Art. 3 Abs. 2 Satz 1 GG im Verhältnis zum besonderen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 3 Satz 1, 1. Var. GG Kein Zugriff
            1. aa) Schutzbereich und Grundrechtsträger Kein Zugriff
              1. (1) Biologische Unterschiede Kein Zugriff
              2. (2) Funktional-arbeitsteilige Unterschiede Kein Zugriff
              3. (3) Fazit Kein Zugriff
          1. b) Art. 3 Abs. 2 Satz 2 GG und das Verhältnis zu Art. 3 Abs. 2 Satz 1 GG Kein Zugriff
          1. a) Die Position eines besonderen kollektiven Förderungsgebots zugunsten von Frauen Kein Zugriff
          2. b) Die Position eines gruppenbezogenen Dominierungsverbotes Kein Zugriff
          3. c) Die Position des „restriktiven“ Umgangs mit Art. 3 Abs. 2 GG Kein Zugriff
          4. d) Zwischenfazit Kein Zugriff
      1. IV. Zusammenfassung und Fazit Kein Zugriff
    1. A. Einleitung Kein Zugriff
          1. a) Historisch-analytische Betrachtung Kein Zugriff
          2. b) Religiös-islamische Sichtweise Kein Zugriff
          3. c) Fazit Kein Zugriff
          1. a) Scharia Kein Zugriff
          2. b) Fiqh Kein Zugriff
          3. c) Fazit: Die Bedeutung der Unterscheidung zwischen Scharia und Fiqh Kein Zugriff
          1. a) Religion, Staat und Gesellschaft im Islam Kein Zugriff
          2. b) Ethik im islamischen Recht Kein Zugriff
          3. c) Fazit Kein Zugriff
        1. 4 . Die Unterscheidung zwischen dem unveränderlichen Kern und dem Interpretierbaren im islamischen Recht Kein Zugriff
            1. aa) Aufbau Kein Zugriff
            2. bb) Der Koran als Rechtsquelle Kein Zugriff
            1. aa) Entstehung und Bedeutung der Sunna Kein Zugriff
            2. bb) Der Stellenwert der Sunna im Verhältnis zum Koran Kein Zugriff
            3. cc) Die Reichweite der Bindungswirkung der Sunna Kein Zugriff
            4. dd) Fazit und Zusammenfassung Kein Zugriff
          1. a) Konsens derRechtsgelehrten (Ijma) Kein Zugriff
          2. b)Analogieschluss (Qiyas) Kein Zugriff
          1. a) Gemeinwohl bzw. öffentliches Interesse (Maslaha Mursala bzw. Istislah) Kein Zugriff
          2. b) Billigkeit bzw. das „Für-besser-Halten“ (Istihsan) Kein Zugriff
          3. c) Gewohnheitsrecht (Urf) Kein Zugriff
          4. d) Kontinuität und Nützlichkeit (Istishab) Kein Zugriff
          1. a) Rechtsschule der Hanaflten Kein Zugriff
          2. b) Rechtsschule der Malikiten Kein Zugriff
          3. c) Rechtsschule der Schafliten Kein Zugriff
          4. d) Rechtsschule der Hanbaliten Kein Zugriff
        1. 2. Das Nebeneinander der Rechtsschulen Kein Zugriff
        2. 3. Die Bedeutung der Rechtsschulen in der Gegenwart Kein Zugriff
        3. 4. Zusammenfassende Betrachtung Kein Zugriff
        1. 1. Begriffserläuterung und Herleitung Kein Zugriff
        2. 2. Persönliche Anforderungen und Vorgehensweise bei der Anwendung Kein Zugriff
          1. a) Ursprüngliche Bedeutung des Ijtihad im 7. Jahrhundert Kein Zugriff
          2. b) Die Entwicklung des Ijtihad in der Folge Kein Zugriff
          3. c) Die Theorie von der sog. Schließung des Tores zum Ijtihad Kein Zugriff
        3. 4. Reichweite und Grenzen der Anwendung des Ijtihad Kein Zugriff
      1. II. Weitere Methoden der Rechtsfindung Kein Zugriff
      2. III. Gesamtbetrachtung und Fazit: Methodennutzung als potenzielles Mittel der orts- und zeitgemäßen Auslegung und Fortentwicklung islamischen Rechts? Kein Zugriff
      1. I. Die rechtliche Situation der Frauen im Vergleich zum rechtlichen Status der Männer während der vorislamischen Ära Kein Zugriff
      2. II. Das Aufkommen des Islam und seine Auswirkungen auf das Geschlechterverhältnis im Vergleich zum vorislamischen Zeitalter Kein Zugriff
      3. III. Die weitere Entwicklung nach dem Ableben des Propheten Kein Zugriff
          1. a) Historischer Hintergrund und soziologische Ursachen Kein Zugriff
          2. b) Religiös-rechtliche Grundlage Kein Zugriff
          3. c) Polygamie unter dem Aspekt der Gleichberechtigung Kein Zugriff
          4. d) Fazit: Die schwindende Bedeutung der Polygamie vor dem Hintergrund veränderter Lebensumstände in der Gegenwart Kein Zugriff
          1. a) Religiös-rechtliche Grundlage Kein Zugriff
            1. aa) Herbeiführung der Scheidung durch „Verstoßung“ (Talaq) Kein Zugriff
            2. bb) Herbeiführung der Scheidung durch Ankündigung der Einstellung des Geschlechtsverkehrs (Ila) Kein Zugriff
            3. cc) Herbeiführung der Scheidung durch Gleichstellung der Ehefrau mit einer dem Eheverbot unterfallenden Verwandten (Zihar) Kein Zugriff
            4. dd) Herbeiführung der Scheidung durch Beschuldigung des illegitimen Geschlechtsverkehrs (Li’an) Kein Zugriff
            1. aa) Herbeiführung der Scheidung durch Loskauf (Hui bzw. Khul) Kein Zugriff
            2. bb) Herbeiführung der Scheidung durch gerichtliche Entscheidung (Tafriq) Kein Zugriff
            3. cc) Herbeiführung der Scheidung durch vorherige Übertragung des Scheidungsrechts auf die Ehefrau (Taläq al-tafwid) Kein Zugriff
          2. d) Fazit Kein Zugriff
        1. 3. Unterschiedliche Behandlung von Mann und Frau im islamischen Erbrecht Kein Zugriff
        2. 4. Unterschiedliche Behandlung von Mann und Frau im islamischen Zeugenrecht Kein Zugriff
        3. 5. Die Kontroverse um Sure 4, Vers 34 Kein Zugriff
          1. a) Prominenter Vertreter: Sayyed Abu A’la Maududi Kein Zugriff
          2. b) Auswirkungen Kein Zugriff
          1. a) Prominenter Vertreter: Muhammad ‘Abduh Kein Zugriff
          2. b) Auswirkungen Kein Zugriff
        1. 3. Fazit Kein Zugriff
          1. a) Klassische Auslegung Kein Zugriff
          2. b) Progressive Überlegungen Kein Zugriff
          1. a) Klassische Auslegung Kein Zugriff
          2. b) Progressive Überlegungen Kein Zugriff
          1. a) Klassische Auslegung Kein Zugriff
          2. b) Progressive Überlegungen Kein Zugriff
          1. a) Klassische Auslegung Kein Zugriff
          2. b) Progressive Überlegungen Kein Zugriff
          1. a) Klassische Auslegung Kein Zugriff
          2. b) Progressive Überlegungen Kein Zugriff
    1. C. Gesamtfazit Kein Zugriff
  2. 5. Kapitel: Resümee und der weitere Ausblick Kein Zugriff Seiten 191 - 194
  3. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 195 - 222

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