Die Zeitschrift für interkulturelle Germanistik (ZiG) trägt dem Umstand Rechnung, dass sich in der nationalen und internationalen Germanistik Interkulturalität als eine leitende und innovative Forschungskategorie etabliert hat. Sie greift aktuelle Fragestellungen im Bereich der germanistischen Literatur-, Kultur- und Sprachwissenschaft auf und möchte dazu beitragen, die unterschiedlichen Tendenzen und Trends der Interkulturalitätsforschung zu bündeln und ihre theoretischen Voraussetzungen weiter zu vertiefen. Insofern das Forschungsparadigma der Interkulturalität prinzipiell nicht mehr einzelfachlich gedacht werden kann, versteht sich die Zeitschrift bewusst als ein interdisziplinär und komparatistisch offenes Organ, das sich im internationalen Wissenschaftskontext verortet sieht.Die ZiG erscheint zweimal jährlich.
Herbert Uerlings befasst sich mit dem Beginn einer postkolonialen Nachkriegsliteratur in Deutschland: Anna Seghers' »Karibische Geschichten«, mit denen sie nach ihrer Rückkehr aus dem mexikanischen Exil im Frühjahr 1947 begann, drei historische...
Christine Arendt widmet sich in ihrem Beitrag verschiedenen Stationen von Stefanie Zweigs autobiographischem Erzählen. Prägend für Zweigs Leben und Schreiben wurde das Exil in Kenia, wohin sie 1938 mit ihren Eltern vor der Verfolgung durch die...
Nahla Tawfik widmet sich in ihrem Beitrag der Untersuchung von diversen Sprachkontaktphänomenen zwischen dem Deutschen und Arabischen. Anhand von deutschsprachigen Online-Heiratsanzeigen von in Deutschland lebenden Muslimen werden...