Souveräne Demokratie und soziale Homogenität
Das politische Denken Hermann Hellers- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 33
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
Hermann Heller war ein herausragender Teilnehmer der Staatslehrerdebatte zur Zeit der Weimarer Republik. Diese Schlüsselphase für die Entwicklung des modernen Staatsverständnisses diskutiert so grundlegende Probleme wie das Verhältnis von Staatlichkeit und Gesellschaft, Staatlichkeit und Politik sowie von Staatlichkeit und Demokratie. Heller sah frühzeitig die Herausforderungen der modernen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen auf den klassischen Staatsbegriff zukommen. Er wollte nicht überhastet auf klassische Attribute des Staates wie die Souveränität verzichten, sie vielmehr auf demokratische Verhältnisse übertragen. Ihm widerstrebte sowohl eine künstliche Abgrenzung des Staatsrechts von der Gesellschaft als auch die vorschnelle Identifikation beider Begriffe; er war vielmehr um eine Vermittlung von Staat und Gesellschaft bemüht und formulierte hierzu das Modell des sozialen Rechtsstaats.
Die Weimarer Staatslehrerdebatte und Heller in ihr sind für ein besseres Verständnis der gegenwärtigen Umbildung des Staatsbegriffs in einer sich verändernden sozialen und politischen Umwelt von größtem Aufschluss.
Herausgeber:
Marcus Llanque, Professor für Politische Theorie an der Universität Augsburg.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2010
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-5473-4
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2283-7
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 33
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 280
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 12Autor:innen:
- Souveränitätskonzeptionen im Staatsrechtsdenken der Weimarer Republik Kein Zugriff Seiten 13 - 43Autor:innen:
- Hermann Hellers Souveränitätslehre als Theorie des Verhältnisses von Recht und Politik und ihre Auseinandersetzung mit Carl Schmitt Kein Zugriff Seiten 43 - 65Autor:innen:
- Hermann Hellers Konzept der politischen Kultur Kein Zugriff Seiten 65 - 92Autor:innen:
- Hermann Heller als Ideenpolitiker. Politische Ideengeschichte als Arsenal des politischen Denkens Kein Zugriff Seiten 93 - 119Autor:innen:
- Hermann Heller und Max Weber. Normativität und Wirklichkeit des Staates Kein Zugriff Seiten 119 - 137Autor:innen:
- Hermann Heller und die Weimarer Faschismusdebatte Kein Zugriff Seiten 137 - 166Autor:innen:
- Hermann Heller über die Genealogie des italienischen Fascismus Kein Zugriff Seiten 166 - 178Autor:innen:
- Sozialismus und Nation. Hellers Staatsdenken zwischen Einheit und Vielfalt Kein Zugriff Seiten 179 - 208Autor:innen:
- Hermann Hellers Begründung der Politikwissenschaft Kein Zugriff Seiten 208 - 239Autor:innen:
- Konstitutionelles Gesetz im sozialen Rechtsstaat. Zu einem Grundbegriff der Staatslehre Hellers Kein Zugriff Seiten 239 - 261Autor:innen:
- Homogenes Staatsvolk statt europäische Bürgerschaft: Das Bundesverfassungsgericht zitiert Heller, meint Schmitt und verwirft Kelsens postnationales Konzept demokratischer Rechtsgenossenschaft Kein Zugriff Seiten 261 - 276Autor:innen:
- Autorenangaben Kein Zugriff Seiten 277 - 280





