Verletzungspotenziale
Kritische Studien zur Vulnerabilität im Neoliberalismus- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Psyche und Gesellschaft
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Infolge der gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Veränderungen seit der »neoliberalen Wende« ab den 1970er und 1980er Jahren wandeln sich soziale und individuelle Verletzbarkeiten in besonderer Weise. Der Begriff der Verletzungspotenziale verweist in diesem Kontext auf Gefährdungen, Risiken und Krisen, aber auch auf den machtförmigen Zugriff auf vulnerable Dynamiken. Die Autor*innen des interdisziplinär angelegten Bandes zeigen, inwiefern es sich bei Vulnerabilität um ein sozial konstitutives, kontextabhängiges und sich stets ausdifferenzierendes Phänomen handelt: In psychoanalytischer, bildungs-, geschlechter- und gesellschaftstheoretischer Perspektive wird dabei deutlich, wie tief moderne Gesellschaften von Optimierung als Subjektivierungsform und Vergesellschaftungsmodus geprägt sind und welche Vulnerabilitäten dadurch entstehen oder verstärkt werden. Mit Beiträgen von Daniel Burghardt, Markus Dederich, Ramona Franz, Benigna Gerisch, Günter Gödde, Stefanie Hürtgen, Vera King, Moritz Krebs, Aaron Lahl, Katharina Lux, Benedikt Salfeld, Matthias Steffel, Hans-Jürgen Wirth und Jörg Zirfas
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-8379-3090-0
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7859-9
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Psyche und Gesellschaft
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 235
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Verletzungspotenziale Kein Zugriff Seiten 7 - 22Autor:innen: |
- Das neue Bewusstsein der Verletzlichkeit Kein Zugriff Seiten 23 - 52Autor:innen:
- Kritik der Verletzbarkeit Kein Zugriff Seiten 53 - 66Autor:innen:
- Kritik der Optimierung Kein Zugriff Seiten 67 - 80Autor:innen:
- Unsicherheit, Angst und Risiko Kein Zugriff Seiten 81 - 94Autor:innen: |
- Vulnerabilität und Rationalisierung Kein Zugriff Seiten 95 - 110Autor:innen:
- Glokale Produktion, Dauerkrise in der Arbeitswelt und strukturell erschöpfte Subjekte Kein Zugriff Seiten 111 - 128Autor:innen:
- Das Leid der Sprachlosigkeit Kein Zugriff Seiten 129 - 148Autor:innen:
- Selbstoptimierung oder Selbstsorge? Kein Zugriff Seiten 149 - 172Autor:innen:
- Zwischen vulnerabler Empfänglichkeit und vermeidender Abgrenzung Kein Zugriff Seiten 173 - 192Autor:innen: | | |
- Männliches, Allzumännliches Kein Zugriff Seiten 193 - 235Autor:innen:





