Verschwörungsdenken
Zwischen Populärkultur und politischer Mobilisierung- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Psyche und Gesellschaft
- Verlag:
- 01.11.2022
Zusammenfassung
»Verschwörungstheorien« haben Konjunktur – doch was liegt ihnen zugrunde? Verschwörungsdenken verweist auf eine ausgeprägte Bereitschaft, hinter verschiedensten Ereignissen verborgenes Wirken einer im Geheimen operierenden und übermächtigen Gruppe von Personen anzunehmen. Zugleich ist damit eine Wahrnehmungs- und Deutungskultur bezeichnet, in der sich Subjekte die Welt entsprechend aneignen, um eine weitgehend ohnmächtig erfahrene Realität strukturieren und erklären zu können. Als Mittel politischer Agitation haben Verschwörungsvorstellungen eine affektmobilisierende Wirkung, für das Individuum wiederum halten sie epistemische, soziale und emotionale Gratifikationen bereit. Das Denken in »Verschwörungen« und sein Wirkungspotenzial in tatsächlichen wie vermeintlichen Krisen ist so als Symptom wie auch Katalysator gesellschaftlich-politischer Entwicklungen zu verstehen. Multidisziplinär gehen die Autor*innen dem Phänomen auf den Grund und entfalten eine kritische sozialpsychologisch und gesellschaftstheoretisch orientierte Aufklärung des Verschwörungsdenkens. Mit Beiträgen von Rebekka Blum, Felix Brauner, Pradeep Chakkarath, Florian Eisheuer, Carolin Engels, Melanie Hermann, Florian Hessel, Frank Horzetzky, Martin Jay, Julian Kauk, Helene Kreysa, Alexey Levinson, Mischa Luy, Nora Feline Pösl, Jan Rathje, Felix Riedel, Sebastian Salzmann, Stefan R. Schweinberger, Stefan Vennmann, Anne Voigt, Hans-Jürgen Wirth und Deborah Wolf.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- Erscheinungsdatum
- 01.11.2022
- ISBN-Print
- 978-3-8379-3173-0
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7871-1
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Psyche und Gesellschaft
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 349
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Verschwörungsdenken: Zwischen Populärkultur und politischer Mobilisierung Kein Zugriff Seiten 9 - 30 Florian Hessel, Mischa Luy, Pradeep Chakkarath
- Elemente des Verschwörungsdenkens Kein Zugriff Seiten 31 - 50 Florian Hessel
- On the Spectrum: Verschwörungstheorien und Erklärungen Kein Zugriff Seiten 51 - 64 Martin Jay
- Nichtklassische Konspirologie Kein Zugriff Seiten 65 - 88 Alexey Levinson
- »Vertraut mir, ihr solltet niemandem vertrauen« Kein Zugriff Seiten 89 - 106 Felix Brauner
- Politische Bildungsarbeit für eine»Gesellschaft der Mündigen« Kein Zugriff Seiten 107 - 128 Melanie Hermann, Florian Eisheuer, Jan Rathje
- »Falsche Konkretheit« als politisches Instrument Kein Zugriff Seiten 129 - 148 Stefan Vennmann
- Argwohn, Misstrauen, Verfolgungsängste: Verschwörungstheorien in der Coronakrise Kein Zugriff Seiten 149 - 170 Hans-Jürgen Wirth
- Verschwörung, Wahnarbeit und schizophrene Wirklichkeit Kein Zugriff Seiten 171 - 192 Frank-Andreas Horzetzky
- Das Verhältnis von Antifeminismus und Verschwörungsdenken Kein Zugriff Seiten 193 - 214 Rebekka Blum
- Von Verschwörungsideologien, Vernetzungsstrategien und Vernichtungsphantasien Kein Zugriff Seiten 215 - 238 Nora Feline Pösl
- Verschwörung audiovisuell gedacht Kein Zugriff Seiten 239 - 258 Deborah Wolf
- #flattenthecurve Kein Zugriff Seiten 259 - 280 Julian Kauk, Helene Kreysa, Anne Voigt, Stefan R. Schweinberger
- »Und dann habe ich mir überlegt, warum hörst du denn nichts darüber?« Kein Zugriff Seiten 281 - 304 Mischa Luy
- Zur »alltäglichen« Integration und Mobilisierung von Verschwörungsideologien Kein Zugriff Seiten 305 - 324 Carolin Engels, Sebastian Salzmann
- Moderne Hexereivorstellungen und Antisemitismus Kein Zugriff Seiten 325 - 349 Felix Riedel





