Juristische Expertise zwischen Profession und Protest
Von der Weimarer in die Bonner und Berliner Republik- Autor:innen:
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Staats- und justizkritische Arbeiten zu deutschen Juristen – vor allem Richtern – im Nationalsozialismus vermitteln oft das Bild einer obrigkeitsorientierten, konservativen und von der Gesellschaft entfremdeten staatstragenden Elite, die Hitlers Regime unterstützte und in ihrem Eifer sogar über die legalen Grenzen des Strafrechts hinausging.
Dieses Buch lenkt die Aufmerksamkeit v.a. auf staats- bzw. justizkritische Juristen, Vereine, Zeitschriften und Tagungen in der Weimarer Republik. Es diskutiert die Frage, wie die Weimarer Vorbilder in die Bonner Republik transportiert wurden und zeigt dabei die Bedeutung von Mobilisierung nicht „von unten“, sondern „aus der Mitte der Gesellschaft“ bzw. sogar „aus den staatstragenden Institutionen“ heraus auf.
Der Band legt die Grundlagen für eine weitere Publikation, die den NSU-Prozess (2013–2018) sowie die Nebenklagegruppe in den Fokus stellt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8487-6586-7
- ISBN-Online
- 978-3-7489-0662-9
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 298
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Forschungslücken in der Professionssoziologie und in der Theorie der Sozialen Bewegungen Kein Zugriff
- Das Forschungsdesign, die Quellen und die Gliederung des Buches Kein Zugriff
- Endnoten Kein Zugriff
- Zitierte Literatur und Internetquellen Kein Zugriff
- Thematisch gegliederte, kommentierte Bibliographie Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- Die Weimarer Republik aus der Sicht ihrer Kritiker in nur zwei Textpassagen Kein Zugriff
- Der Deutsche Juristinnen-Verein Kein Zugriff
- Die Rote Hilfe Deutschland3 Kein Zugriff
- Der Republikanische Richterbund und die Zeitschrift „Die Justiz“ Kein Zugriff
- Die Vereinigung der deutschen Staatsrechtslehrer Kein Zugriff
- Abschließend Kein Zugriff
- Endnoten Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Der Deutsche Juristinnenbund (1948 –) Kein Zugriff
- Die Vereinigung deutscher Staatsrechtslehrer (1949 –) Kein Zugriff
- Abschließend Kein Zugriff
- Kurz vorausblickend – Kritik in den 1960er Jahren Kein Zugriff
- Endnoten Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- Der Deutsche Juristinnenbund Kein Zugriff
- Kritische Justiz Kein Zugriff
- Abschließend Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Der Angriff auf die freie Advokatur im Kontext Kein Zugriff
- Die Ereignischronik Kein Zugriff
- Staatliche Verstösse gegen Gesetze, Repression und die Gegenmobilisierung Kein Zugriff
- Organisatorische Vorgeschichte und die Entstehung des RAV Kein Zugriff
- Der RAV aus der heutigen Sicht Kein Zugriff
- Die Vernetzung und die „vernetzten“ Themen des RAV Kein Zugriff
- Der RAV und soziale Bewegungen Kein Zugriff
- Der NSU Prozess, Rassismus und Gender als Publikationsthemen Kein Zugriff
- Spannungen und kontroverse Themen Kein Zugriff
- Selbstbild: Positionierung zum Staat und dessen Behörden: Der „Linksruck“ des RAV? Kein Zugriff
- Einige Ergebnisse Kein Zugriff
- Abschließend Kein Zugriff
- Endnoten Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Frauenmobilisierung Kein Zugriff
- Jura-Frauen Treffen, feministische Juristinnentage Kein Zugriff
- Die feministische Rechtszeitschrift „Streit“ Kein Zugriff
- Klein aber fein? Trotz geringer Anzahl Einfluss dank Expertise und Vernetzung Kein Zugriff
- Vernetzung Kein Zugriff
- Thematische Ausschlüsse Kein Zugriff
- Abschließend Kein Zugriff
- Endnoten Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Internetquellen Kein Zugriff
- (Selbst-)Mystifizierung der Justiz und ihre Kritik Kein Zugriff
- Die Praxen der neuen Richter und die Mobilisierungen der Richter (und Staatsanwälte) Kein Zugriff
- Die Konstellation Neue Richter Kein Zugriff
- Richter-Ratschlag / Richterratschlag Kein Zugriff
- Die Neue Richtervereinigung – NRV Kein Zugriff
- Die Zeitschrift „Betrifft JUSTIZ“ Kein Zugriff
- Einige Ergebnisse Kein Zugriff
- Abschließend Kein Zugriff
- Endnoten Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Das Narrativ Kein Zugriff
- Inhaltliche Ausschlüsse Kein Zugriff
- Soziale Bewegungsforschung als Adressat Kein Zugriff
- Verortung der aktiven Nebenklage Kein Zugriff
- Professionssoziologie als Adressat Kein Zugriff
- Endnoten Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 296 - 298





