
Philosophie des Engagements
Bergson - Husserl - Sartre - Merleau-Ponty- Autor:innen:
- Reihe:
- Phänomenologie, Band II.17
- Verlag:
- 07.04.2008
Zusammenfassung
Wenn es darum geht, die Beziehung zwischen Mensch und Welt zu beschreiben, verfällt der Verstand oft in die einfache Möglichkeit, zwischen Erkennendem und Erkanntem strikt zu unterscheiden. Die Untersuchung will zeigen, dass dies den eigentlichen Weltbezugs nicht überzeugend wiederzugeben vermag. Die Philosophie des Engagements ist eine Philosophie dynamischer Strukturen, die das Weltverhältnis des Menschen als Austausch und Dialogizität zwischen Mensch und Welt versteht. Der Mensch ist damit stetige Stellungnahme in und zu einer weltlichen Struktur, die sich im Akt der Stellungnahme erst bestätigt findet und weiterwebt. Dadurch werden Selbst- sowie Weltverhältnis begründet. Den Menschen in diesem Sinne als 'in die Welt engagiert' zu verstehen, bedeutet, seine Existenz auf der Grundlage eines ontologisch fundierten Austauschgeschehens zu betrachten. Bewegung und Freiheit (Bergson), Intentionalität (Husserl), Existenz und Situation (Sartre) sowie Verhalten und Leiblichkeit bieten phänomenologische Ansatzpunkte, die auf eine letztlich ontologisch zu verstehende Verwobenheit menschlicher und weltlicher Strukturen schließen lassen (Merleau-Ponty). Dadurch zeigt sich das Engagement zunächst als Phänomen des Zur-Welt-seins und schließlich als Zur-Welt-sein selbst. Das Gesamtbild zeigt, dass das Konzept des Engagements sich ideengeschichtlich als roter Faden durch die behandelten Philosophien zieht.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2008
- Erscheinungsdatum
- 07.04.2008
- ISBN-Print
- 978-3-495-48275-9
- ISBN-Online
- 978-3-495-99733-8
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- Phänomenologie
- Band
- II.17
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 84
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 12 Download Kapitel (PDF)
- Eine Einführung in die Philosophie des Engagements Seiten 13 - 21 Download Kapitel (PDF)
- Zeit und Dauer
- Zum Verhältnis von Materie und Geist
- Die Intuition
- Der praktische Geist
- Persönlichkeit und Freiheit
- Die Bewegung
- Die Spaltung des Weltverhältnisses und das Engagement
- Die Epoché als die phänomenologische Einstellung zur Welt
- Der Ichpol als Ausgangspunkt der Konstitution
- Der Horizont in transzendentaler Genesis
- Immanente Transzendenz – die Bedeutung der Zeit
- Transzendentale Intersubjektivität als Transzendenz in der Immanenz
- Die Lebenswelt
- Die »lebendige« Intentionalität und das Engagement
- Phänomenologischer Ausgangspunkt
- Ontologische Fortsetzung
- Der Mensch als abständige Anwesenheit
- Die Situation als phänomenologischer Angelpunkt des Engagementgedankens
- Die Anwesenheit bei sich
- Die Anwesenheit bei der Welt
- Die Anwesenheit bei Anderen
- Die Freiheit des Menschen
- Der Mensch als Passion
- Die konkrete Situation
- Freiheit und Engagement in der Phänomenologie Jean-Paul Sartres
- Die Existenz als Verhältnis und Verhalten
- Das Engagement in die Strukturen
- Engagement und Bedeutung – Rekurs zu Henri Bergson
- Der Leib als Verhaltenstyp
- Die gelebte Wahrnehmung
- Von der Struktur zum Universalmilieu
- Phänomenologie undWahrnehmung im Spiegel von Inhalt und Methode
- Leiblich-existentielles Engagement als ontischontologischer Ursprung
- Das Engagement als Dialog mit der Welt und der contrat primordial
- Die Welt als Kern der Zeit
- Im Milieu der Koexistenz
- »Freiheit gibt es nicht ohne ein Feld«
- Die Phänomenologie des Engagements
- Die Philosophie des Engagements
- Schluss Seiten 329 - 333 Download Kapitel (PDF)
- Bibliografie Seiten 334 - 84 Download Kapitel (PDF)




