
Carl Schmitts literarische Prägung
Fünf Vorträge zum Kanon und "Geist" des Werkes- Autor:innen:
- Reihe:
- Klostermann Rote Reihe, Band 174
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Der weltweit diskutierte Staatsrechtler Carl Schmitt (1888-1985) lernte früh den expressionistischen Dichter Theodor Däubler (1876-1934) kennen und publizierte bereits 1916 eine erste Monographie über dessen geschichtsphilosophische Nordlicht-Vision. Reinhard Mehring erörtert Schmitts Kanonpolitik, seine literarische Prägung und politisch-theologische Ästhetik, die ihn von Heidegger entfernt und Däubler annähert, den Schmitt zeitlebens als „Dichter für morgen“ pries. Das wird erstmals auch aus den Handexemplaren belegt, an Däublers Werk erläutert und auch durch den Abdruck bislang unbekannter Quellen bestätigt. Mehring analysiert und relativiert die Legende von einer katholischen Kehre Schmitts zu Annette von Droste-Hülshoff und Konrad Weiß. Schmitts Abkehr von geläufigem Christentum wird auch an seinen Überlegungen zu Kaspar Hauser als „letztem christlichen Mythos“ gezeigt. Anstelle eines Hitler-Buches oder einer offenen rückblickenden Betrachtung des Nationalsozialismus schrieb Schmitt in der frühen Bundesrepublik dann das Shakespeare-Buch "Hamlet oder Hekuba", das abschließend als didaktischer Text und esoterische Legende zu Schmitts eigener Rolle im Nationalsozialismus erörtert wird.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-465-04773-5
- ISBN-Online
- 978-3-465-14773-2
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Klostermann Rote Reihe
- Band
- 174
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 145
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort Kein Zugriff
- Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
- Parallelen Kein Zugriff
- Wegscheide Däubler Kein Zugriff
- Adressaten Kein Zugriff
- Der Advokat als Bruder des Dichters Kein Zugriff
- Schmitts persönliche Beziehung zu Däubler Kein Zugriff
- Zur Abkehr von Richard Wagner Kein Zugriff
- Diverse Handexemplare Kein Zugriff
- Handexemplar der Nordlicht-Erstausgabe von 1910 Kein Zugriff
- Handexemplar des Däubler-Buches von 1916 Kein Zugriff
- Schlussbemerkungen Kein Zugriff
- Selbstaussagen Kein Zugriff
- Däublers epische »Menschheits-Gnosis« Kein Zugriff
- »Da meine Sonne unterging«: die »rettende Kraft« Annette von Droste-Hülshoffs Kein Zugriff
- Zum »dunklen Sinn« eines »Christlichen Epimetheus« Kein Zugriff
- Eine verworfene Alternative zum Hamlet-Buch: Kaspar Hauser Kein Zugriff
- Totengedächtnis: Fritz Eisler, Georg Trakl, Norbert von Hellingrath Kein Zugriff
- Warum Shakespeare? Kein Zugriff
- Autobiographische Lesart Kein Zugriff
- Spielte Schmitt im Nationalsozialismus die Rolle des Jakob? Kein Zugriff
- Politisches Regietheater Kein Zugriff
- Anhang Drei Briefe an Theodor Däubler Kein Zugriff Seiten 131 - 135
- Kürzelverzeichnis Kein Zugriff Seiten 136 - 144





