Sultanistischer Totalitarismus
Nordkorea, Rumänien und Kuba im regimetheoretischen Vergleich- Autor:innen:
- Reihe:
- Comparative Politics - Vergleichende Politikwissenschaft, Band 1
- Verlag:
- 21.11.2012
Zusammenfassung
Bereits zum wiederholten Mal ist im kommunistischen Nordkorea Ungewöhnliches vor sich gegangen: Der „geliebte Führer“ Kim Jong-il hat die Macht an seinen Sohn Kim Jong-un vererbt, nachdem er sie selbst 1994 von seinem Vater, Staatsgründer Kim Il-sung, übernommen hatte. Auch im sozialistischen Kuba hat Revolutionsführer Fidel Castro das Präsidentenamt an ein Familienmitglied übergeben: an seinen jüngeren Bruder Raúl.
Doch wie ist eine solche dynastische Erbfolge in kommunistischen Staaten überhaupt möglich? Warum zählen ausgerechnet Nordkorea und Kuba zu den wenigen „Überlebenden“ des weitgehend untergegangenen Weltkommunismus, und wie wahrscheinlich ist ein baldiger politischer Umbruch in den beiden Ländern?
Dieses Buch untersucht die beiden Regime, in denen sich totalitäre Elemente auf eigentümliche Weise mit dynastischen und personalistischen Tendenzen vermischt haben, und vergleicht sie mit einem ähnlichen, aber weniger „erfolgreichen“ Fall, dem 1989 zusammengebrochenen Ceaucescu-Regime in Rumänien. Als Grundlage für die Analyse dient eine erweiterte Version der Regimetheorie von Linz und Stepan.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2013
- Erscheinungsdatum
- 21.11.2012
- ISBN-Print
- 978-3-8329-4890-0
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3868-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Comparative Politics - Vergleichende Politikwissenschaft
- Band
- 1
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 468
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- Tabellen und Abbildungen Kein Zugriff Seiten 11 - 12
- Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 13 - 16
- Theoretische Grundlagen, Fallauswahl und Fragestellung Kein Zugriff Seiten 17 - 25
- Aufbau der Arbeit Kein Zugriff Seiten 25 - 28
- Literatur und Perspektive dieser Arbeit Kein Zugriff Seiten 28 - 32
- Theorien zum Zusammenbruch des „Weltkommunismus“ Kein Zugriff Seiten 33 - 43
- Regimetheoretische Ansätze Kein Zugriff Seiten 43 - 75
- Eine erweiterte Theorie des sultanistischen Totalitarismus Kein Zugriff Seiten 75 - 98
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 99 - 101
- Einflußfaktoren für die Sultanisierung Nordkoreas Kein Zugriff Seiten 101 - 114
- Der Weg zum totalitären Staat, 1945–1956 Kein Zugriff Seiten 114 - 124
- Nationaler Stalinismus, 1956–1971 Kein Zugriff Seiten 124 - 140
- Die Sultanisierung des Regimes, 1971–1994 Kein Zugriff Seiten 140 - 167
- Nordkorea unter Kim Jong-il, 1994 bis heute Kein Zugriff Seiten 167 - 196
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 197 - 198
- Einflußfaktoren für die Sultanisierung Rumäniens Kein Zugriff Seiten 198 - 208
- Die Etablierung des totalitären Regimes, 1944–1956 Kein Zugriff Seiten 208 - 221
- Nationaler Stalinismus, 1956–1965 Kein Zugriff Seiten 221 - 232
- Post-Totalitarismus unter Ceau?escu, 1965–1971 Kein Zugriff Seiten 232 - 248
- Sultanistischer Post-Totalitarismus, 1971–1989 Kein Zugriff Seiten 248 - 293
- Rumänien nach 1989 Kein Zugriff Seiten 293 - 296
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 297 - 298
- Einflußfaktoren für die Sultanisierung Kubas Kein Zugriff Seiten 298 - 309
- Sultanistischer Totatlitarismus, 1959–1970 Kein Zugriff Seiten 309 - 328
- Sultanistischer Post-Totalitarismus, 1970–1985 Kein Zugriff Seiten 328 - 343
- Die Zeit der „Rectificación“, 1986–1990 Kein Zugriff Seiten 343 - 350
- Sonderperiode in Friedenszeiten, 1991 bis heute Kein Zugriff Seiten 350 - 380
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 381 - 381
- Vergleichende Analyse Kein Zugriff Seiten 381 - 392
- Entwurf für ein Modell von Hegemonie und Legitimität Kein Zugriff Seiten 392 - 414
- Abschließende Bemerkungen Kein Zugriff Seiten 415 - 422
- Ausblick: Szenarien für die Zukunft Nordkoreas und Kubas Kein Zugriff Seiten 422 - 452
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 453 - 468





