Die normative Kraft des Faktischen
Das Staatsverständnis Georg Jellineks- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 6
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Georg Jellinek war der bedeutendste Vertreter der Staatslehre seiner Zeit. Bis heute wird er in der internationalen Literatur diskutiert. Ob Zwei-Seiten-Lehre, Drei-Elemente-Lehre oder Vier-Status-Lehre – Jellinek schrieb sich mit prägnanten numerischen Formeln in die Geschichte der Staatstheorie und Staatsrechtslehre ein. Seine Formel von der „normativen Kraft des Faktischen“ gehört längst zum festen Bestand der politischen Publizistik. Sein opusmagnum, die „Allgemeine Staatslehre“ wurde bereits bei ihrem Erscheinen als Meisterwerk gefeiert und rasch in alle Weltsprachen übersetzt. Für Max Weber, auf den er starken Einfluss ausübte, war Jellinek der einzige Vertreter seines Fachs von Weltgeltung.Die Beiträge dieses Bandes diskutieren die zentralen Aspekte der Staatstheorie Jellineks und prüfen sie im Blick auf ihre Relevanz für die Lösung heutiger Problemstellungen, nicht zuletzt für die Fragen der Staatlichkeit und des Verbandscharakters der Europäischen Union.Zu den Arbeitsgebieten des Herausgebers Andreas Anter gehören die Staatstheorie, Politische Ideengeschichte und Verfassungspolitik. Mit Beiträgen vonAndreas Anter, Hans Boldt, Stefan Breuer, André Brodocz, Jens Kersten, Dieter Koop, Oliver Lepsius, Walter Pauly, Martin Siebinger
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8487-5919-4
- ISBN-Online
- 978-3-7489-0048-1
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 6
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 218
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
- Staat, Recht und Politik bei Georg Jellinek Kein Zugriff Seiten 13 - 38 Hans Boldt
- Modernität und Ambivalenz in Georg Jellineks Staatsdenken Kein Zugriff Seiten 39 - 64 Andreas Anter
- Die Zwei-Seiten-Lehre des Staates Kein Zugriff Seiten 65 - 92 Oliver Lepsius
- Von der sozialen Staatslehre zur Staatssoziologie: Georg Jellinek und Max Weber Kein Zugriff Seiten 93 - 116 Stefan Breuer
- Jellineks Parlamentarismus- und Parteienanalyse „auf der Grenzlinie von Staatsrecht und Politik“ Kein Zugriff Seiten 117 - 136 Dieter Koop
- Staat und Individuum. Georg Jellineks Statuslehre Kein Zugriff Seiten 137 - 156 Walter Pauly, Martin Siebinger
- Georg Jellinek und die zwei Seiten der Verfassung Kein Zugriff Seiten 157 - 178 André Brodocz
- Warum Georg Jellinek? Jellinek und die Staats- und Europarechtslehre der Gegenwart Kein Zugriff Seiten 179 - 208 Jens Kersten
- Anhang Kein Zugriff Seiten 209 - 210
- Siglenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 211 - 212
- Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 213 - 214
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 215 - 218





