Gefühle machen Politik
Populismus, Ressentiments und die Chancen der Verletzlichkeit- Autor:innen:
- Reihe:
- Psyche und Gesellschaft
- Verlag:
- 01.08.2022
Zusammenfassung
Gefühle haben großen Einfluss auf unser Handeln. Sie dienen als Motivationskraft und stiften in kollektiv geteilter Form Beziehung und Nähe zu anderen Menschen oder dienen der Abgrenzung von feindlichen Gruppen. Gefühle haben die Aufgabe, zu erkennen, was auf uns einwirkt, auszudrücken, was wir empfinden, und zu bewerten, was wir erkannt haben.
In der Politik und in anderen gesellschaftlichen Zusammenhängen spielen Gefühle deshalb eine zentrale Rolle: Der affektive Furor, den der Populismus entfacht, bündelt ohnmächtige Wut, blinden Hass, Neid, Verbitterung und Rachewünsche zu Ressentiments, die das soziale Zusammenleben vergiften. Gefühle, die an der menschlichen Verletzbarkeit anknüpfen, wie etwa Besorgnis, Trauer, Mitleid, Empathie und Hoffnung, eröffnen hingegen die Chance auf alternative Perspektiven. An zahlreichen Beispielen aus aktuellen politischen Auseinandersetzungen erläutert der Autor, wie Gefühle politisches Handeln beeinflussen und wie mit Gefühlen Politik gemacht wird.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- Erscheinungsdatum
- 01.08.2022
- ISBN-Print
- 978-3-8379-3151-8
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7843-8
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Psyche und Gesellschaft
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 341
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Rollende Steine Kein Zugriff
- Themen dieses Buches Kein Zugriff
- Gefühle machen Politik Kein Zugriff
- Ist der Populismus ein neues Phänomen? Kein Zugriff
- Spannung zwischen Zentrum und Peripherie Kein Zugriff
- Die Autoritäre Persönlichkeit Kein Zugriff
- Die Unfähigkeit, zu vertrauen Kein Zugriff
- Angst Kein Zugriff
- Hass Kein Zugriff
- Scham Kein Zugriff
- Neid Kein Zugriff
- Ekel Kein Zugriff
- Verbitterung Kein Zugriff
- Ressentiments Kein Zugriff
- Brandstifter Alexander Gauland: Ressentiment, Feindseligkeit und Biederkeit Kein Zugriff
- Abstinenz und der Umgang mit populistischen Äußerungen im Behandlungszimmer Kein Zugriff
- »Die ganz gemeine Eitelkeit als Berufskrankheit bei Politikern« (Max Weber) Kein Zugriff
- Der Brexit als illusionärer Souveränitätsgewinn Kein Zugriff
- Wurzeln des antieuropäischen Ressentiments Kein Zugriff
- Fremdenhass und Autonomieillusionen als Kompensation für gekränkten Nationalstolz Kein Zugriff
- Epistemisches Vertrauen – epistemisches Misstrauen Kein Zugriff
- Familiendynamiken in der Corona-Krise Kein Zugriff
- Intellektuelle Gewährsmänner des Misstrauens: Agamben und Foucault Kein Zugriff
- Empirisches zur Verschwörungsmentalität Kein Zugriff
- Psychodynamik der Impfskepsis Kein Zugriff
- Magisches Denken und die Fähigkeit zur Besorgnis Kein Zugriff
- Der Film Das radikal Böse Kein Zugriff
- Das Rätsel des Bösen Kein Zugriff
- Die Banalität des Bösen Kein Zugriff
- Die Pathologie des Bösen Kein Zugriff
- Antisoziale Persönlichkeitsstörung und Autoritärer Charakter Kein Zugriff
- Schließt die Normalitätsthese die Pathologiethese aus? Kein Zugriff
- Maligner Narzissmus und Großgruppenidentität Kein Zugriff
- Ist Völkermord ein Ausdruck des Todestriebes? Kein Zugriff
- Zwischen Rechtspopulismus und »Willkommenskultur« Kein Zugriff
- Das vierfache Trauma des Zweiten Weltkrieges Kein Zugriff
- Die Unfähigkeit zu trauern und die Atombegeisterung als weltweite kollektive Abwehr Kein Zugriff
- Die Jugendbewegungen der 1960er und 1970er Jahre Kein Zugriff
- »Mehr Demokratie wagen« Kein Zugriff
- Stationen der Auseinandersetzung mit der NS-Zeit Kein Zugriff
- Im Schatten von Tschernobyl Kein Zugriff
- Die Entdeckung der Kriegskindheiten aus dem Zweiten Weltkrieg Kein Zugriff
- Im Schatten von Fukushima Kein Zugriff
- Vergangenheitsbewältigung in Japan und Westdeutschland Kein Zugriff
- Vergangenheitsbewältigung in der DDR und in Westdeutschland Kein Zugriff
- Das deutsche Trauma der Vertreibung Kein Zugriff
- Deutsche »Willkommenskultur« Kein Zugriff
- Wie geht es mir mit meinem eigenen Text? Kein Zugriff
- Politische Konsequenzen Kein Zugriff
- »Kalte« und »heiße« Kulturen Kein Zugriff
- Empirische Daten und sozialpsychologische Interpretationen Kein Zugriff
- Bilanz und Ausblick Kein Zugriff
- »Vulnerabilität« und »Trauma« Kein Zugriff
- Vulnerabilität als Charakteristikum des Lebendigen Kein Zugriff
- Die Frühgeburtlichkeit des Menschen Kein Zugriff
- Liebe und Sexualität Kein Zugriff
- Die Verwundbarkeit der nackten Haut Kein Zugriff
- Warum der Homo sapiens seine Körperbehaarung fast vollständig verloren hat Kein Zugriff
- Zärtlichkeit und Sexualität Kein Zugriff
- Psychische Vulnerabilität Kein Zugriff
- Vulnerabilität, Vertrauen und Resonanz Kein Zugriff
- »Dialektik der Sensibilität« (Andreas Reckwitz) Kein Zugriff
- Verletzlichkeit und kollektive Verantwortung Kein Zugriff
- Bilanz Kein Zugriff
- Neues Leitbild »Wehrhafter Friede« Kein Zugriff
- Die Grünen zwischen Pazifismus und Wehrhaftigkeit Kein Zugriff
- Warum den Grünen Waffenlieferungen leichter fallen als der SPD Kein Zugriff
- Blick zurück – die Zeitenwende von 1989 Kein Zugriff
- Die Auflösung der UdSSR als kollektive narzisstische Kränkung Kein Zugriff
- Die Verleugnung kollektiver Traumata führt zu ihrer Wiederkehr Kein Zugriff
- Sexualisierte Gewalt als Kriegswaffe Kein Zugriff
- »Gewählte Traumata« und »gewählte Ruhmesblätter« Kein Zugriff
- Selenskyj als psychologisches Gegenmodell zu Putin Kein Zugriff
- Ausblick Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff Seiten 313 - 334
- Textnachweise Kein Zugriff Seiten 335 - 341





