Rhetorik im Jurastudium
Recht reden- Autor:innen:
- Reihe:
- NomosStudium
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Der sachgerechte Umgang mit Rechtsfragen, sei es im Studium oder in der Praxis, erfordert jenseits der fachlichen Kompetenz soziale und kommunikative Fähigkeiten, sogenannte Schlüsselqualifikationen. Das Buch will die Rederhetorik als eine kommunikative Schlüsselqualifikation für juristische Arbeitsfelder vermitteln. Dabei wird auf den Unterschied zwischen der mündlichen und schriftlichen Sprachverwendung, auf die speziellen Anforderungen an mündliche Kommunikationssituationen sowie auf die Fähigkeit eingegangen, sich einerseits fachlich korrekt, andererseits wirkungs- und adressatenbezogen und im Hinblick auf ein Wissensgefälle angemessen ausdrücken zu können.Die zweite Auflage wurde bereinigt, Beispiele wurden ergänzt und aktualisiert. Ferner wurde das Lehrbuch u. a. um Überlegungen zum unterschiedlichen Ansatz von Rechtsausbildung und Berufspraxis, um wirkungspsychologische Hinweise zur Formulierung von Visualisierungstexten in Fachvorträgen sowie um praktische Übungen erweitert, die beim Kompetenzerwerb hilfreich sind. Auch das Stichwortverzeichnis ist nun deutlich umfangreicher.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-7560-1467-5
- ISBN-Online
- 978-3-7489-2004-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- NomosStudium
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 252
- Produkttyp
- Lehrbuch
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Bibliographie Kein Zugriff Seiten 9 - 14
- Recht-reden angehen: Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 20
- 1. Rhetorik als wirkungsintentionale Interaktion und Adressatenorientierung Kein Zugriff
- 2. Die Gunst des Augenblicks: Praktische Rhetorik im Spannungsfeld zwischen Überzeugung und Verführung Kein Zugriff
- 3. Rhetorik als Analyseinstrument und Erfahrungswissenschaft Kein Zugriff
- 4. Rhetorik als historische Bildungsmacht Kein Zugriff
- 5. Rhetorik als Ringen um Plausibilitäten und als innere Haltung Kein Zugriff
- 6. Rhetorik als ganzheitliche Persönlichkeitsbildung Kein Zugriff
- 7. Die Ubiquität der Rhetorik Kein Zugriff
- 1. Die Produktionsstadien der Rede (IDEMA-Formel) Kein Zugriff
- a) Moderne Einteilungen Kein Zugriff
- b) Antike Einteilungen Kein Zugriff
- a) Logos Kein Zugriff
- b) Ethos Kein Zugriff
- c) Pathos Kein Zugriff
- Der umfassende Rhetorikbegriff zusammengefasst Kein Zugriff
- I. Juristische Rhetorik Kein Zugriff
- II. Rhetorikablehnende und rhetorikaffine Auffassungen in der Rechtswissenschaft Kein Zugriff
- 1. Rhetorik im Spannungsfeld zur juristischen Methode im Studium Kein Zugriff
- 2. Anspruch und Lehrangebote der rhetorischen Schlüsselkompetenz im Jurastudium Kein Zugriff
- 3. Redeanlässe für Juristen in Studium und Berufspraxis Kein Zugriff
- Rhetorik und Jurisprudenz zusammengefasst Kein Zugriff
- I. Die Rede-Situationsanalyse und ihre Faktoren Kein Zugriff
- II. Rechtsfragen und Statuslehre Kein Zugriff
- 1. „Topik der ersten Stufe“: allgemein-rhetorische Topoi Kein Zugriff
- 2. „Topik der zweiten Stufe“: juristische Toposkataloge Kein Zugriff
- IV. Rhetorik und Rechtserkenntnis: Juristische Invention Kein Zugriff
- Recht erkennen zusammengefasst Kein Zugriff
- I. Gedankenführung als kommunikative Aufgabe Kein Zugriff
- a) Attention Kein Zugriff
- b) Interest Kein Zugriff
- c) Desire Kein Zugriff
- d) Action Kein Zugriff
- 2. Der Hauptteil: schildern und argumentieren Kein Zugriff
- 3. Der Schlussteil: zusammenfassen und zuspitzen Kein Zugriff
- 1. Die Gerichtsrede in der heutigen Praxis Kein Zugriff
- 2. Der Aktenvortrag als mündliche Prüfungsform zum 2. Staatsexamen Kein Zugriff
- a) Aufbau einer Rechtlichen Empfehlungsrede für die Übungspraxis Kein Zugriff
- b) Übung zur Rechtlichen Empfehlungsrede Kein Zugriff
- c) Beispiellösung einer Rechtlichen Empfehlungsrede Kein Zugriff
- Recht gliedern zusammengefasst Kein Zugriff
- I. Grundlagen und Zweck von Argumentation Kein Zugriff
- II. Das logische Schließverfahren Kein Zugriff
- III. Das rhetorische Schließverfahren Kein Zugriff
- 1. These und Konklusion Kein Zugriff
- 2. Erster Argumenttyp: Gründe (bei Toulmin: Daten) Kein Zugriff
- 3. Zweiter Argumenttyp: faktische und nichtfaktische Beweise (Sach- und Ankerstützen) Kein Zugriff
- a) Schlussregeln oder Grundsätze Kein Zugriff
- b) Endoxa Kein Zugriff
- c) Das Enthymem als Schließverfahren mit implizitem Grundsatz Kein Zugriff
- 5. Vierter Argumenttyp: Stützung von Grundsätzen Kein Zugriff
- 6. Operatoren und Ausnahmebedingungen Kein Zugriff
- 7. Schlussfolgerung (Resümee) Kein Zugriff
- 1. Das Zusammenspiel der Argumenttypen und argumentative Glaubhaftigkeit Kein Zugriff
- 2. Hinweise für die Argumentationspraxis Kein Zugriff
- 3. Die Übertragung der Toulminschen Argumentationsstruktur auf Rechtsbegriffe Kein Zugriff
- 4. Rhetorische und juristische Argumentation Kein Zugriff
- a) Aufbau einer persuasiven Rede Kein Zugriff
- b) Übung zur persuasiven Redestruktur Kein Zugriff
- Recht begründen zusammengefasst Kein Zugriff
- 1. Schwerverständlichkeit in der Sprache des Rechts Kein Zugriff
- 2. Gründe für schwer verständlichen Formulierungen Kein Zugriff
- 3. Notwendigkeit einer verständlichen Sprache Kein Zugriff
- a) Verstehen ist ein konstruktiver Prozess Kein Zugriff
- b) Verstehen ist adressatenbezogen Kein Zugriff
- c) Verstehen ist vielschichtig Kein Zugriff
- 5. Verständlichkeit aus Sicht der historischen Rhetorik Kein Zugriff
- 1. Das Verständlichkeitskriterium der „Einfachheit“ Kein Zugriff
- 2. Das Verständlichkeitskriterium der „Gliederung und Ordnung“ Kein Zugriff
- 3. Das Verständlichkeitskriterium der „Kürze und Prägnanz“ Kein Zugriff
- a) Tropen und Figuren des rhetorischen Ornatus Kein Zugriff
- b) Die besondere Wirkung von Bildfiguren Kein Zugriff
- 5. Das Verständlichkeitskriterium der „Korrektheit“ Kein Zugriff
- 6. Das Verständlichkeitskriterium der „Motivation“ Kein Zugriff
- 7. Das Zusammenwirken der Verständlichkeitskriterien Kein Zugriff
- III. Verständlichkeitskriterien unter den Besonderheiten der Mündlichkeit Kein Zugriff
- IV. Zusammenfassende Tipps für eine verständliche Sprache Kein Zugriff
- Recht verdeutlichen zusammengefasst Kein Zugriff
- I. Memorierung mit der Loci-Technik Kein Zugriff
- 1. Das ausformulierte Manuskript als „Sicherheitsanker“ Kein Zugriff
- 2. Die Technik des Sprechdenkens Kein Zugriff
- 3. Tipps für die Manuskriptgestaltung beim Sprechdenken Kein Zugriff
- 1. Wozu visualisieren? Ziel und Zweck redebegleitender Visualisierungen Kein Zugriff
- 2. Womit visualisieren? Medienarten Kein Zugriff
- 3. Was (nicht) visualisieren? Visualisierungsinhalte Kein Zugriff
- a) Sprachlich-logische Erfordernisse Kein Zugriff
- b) Grafisch-typografische Erfordernisse: Gestaltgesetze Kein Zugriff
- 5. Ein abschließendes Wort zu Schlussfolien Kein Zugriff
- Recht einprägen zusammengefasst Kein Zugriff
- 1. Parameter paraverbaler Kommunikationsmittel Kein Zugriff
- 2. Parameter extraverbaler Kommunikationsmittel Kein Zugriff
- II. Ursachen und Symptome von Redeangst und der Umgang mit ihr Kein Zugriff
- 1. Körpersprache und Körperausdruck Kein Zugriff
- 2. Relationen verbaler und nonverbaler Kommunikationsmittel Kein Zugriff
- 3. Interpretation von körperlicher Kommunikation Kein Zugriff
- IV. Das Feedback zur Förderung souveräner Redeauftritte und rhetorischer Potentiale Kein Zugriff
- Recht vortragen zusammengefasst Kein Zugriff
- C.1: Bestimmung des Redeziels anhand der Rede-Situationsanalyse Kein Zugriff
- C.2: Konzeption einer adressatengerechten Rede-Ausarbeitung anhand der Rede-Situationsanalyse: Inhalts- und Mittelauswahl in der Redesituation Kein Zugriff
- C.3: Analyse von gerichtlichen Argumentationen nach den statūs Kein Zugriff
- D.1: Redeeinleitung mit Funktionen des AIDA-Modells Kein Zugriff
- D.2: Verständnis- und memorierungsunterstützende Struktur der argumentatio anhand einer Gliederung (nummerierende Aufzählung) in Argumentbereiche: Kein Zugriff
- D.3: Gliederung der Beweisführung entlang der aufgestellten partitio (Zeugenaussagen und Arztbericht) Kein Zugriff
- E.1: Behauptung, Bewertung oder Empfehlung? Kein Zugriff
- E.2: Argumentative Strategie Kein Zugriff
- E.3: Rekonstruktion der Grundsätze (Prämissen) Kein Zugriff
- E.4: Analyse von Argumenttypen Kein Zugriff
- E.5: Jan Böhmermann: Die Verurteilung (nach Alexander Ignor): Zusammenspiel der Argumenttypen im Toulim-Raster Kein Zugriff
- F.1 Adressatenbezogene Verständlichkeit: Unterschied zwischen Besitz und Eigentum: Kein Zugriff
- F.2: Entschachtelung und Reformulierung von eingeschobenen Satzteilen: Kein Zugriff
- F.3: Prüfung bzw. Prüfungsergebnis oder Sachverhalts- bzw. Handlungsschilderung: Kein Zugriff
- F.4: Aktiver Verbstil anstatt erstarrter Nominalstil: Kein Zugriff
- F.5: Ergänzung der fehlenden Junktoren in der Strafsache Böhmermann und Verwendung aussagekräftiger Junktoren Kein Zugriff
- F.6: Kürzung von überflüssigem Sprachmaterial Kein Zugriff
- F.7: Fortführung von Vergleichssätzen/Schaffung von Anschaulichkeit Kein Zugriff
- F.8: Analyse und Optimierung von Sätzen nach den Verständlichkeitsdimensionen Kein Zugriff
- G.2: Umformulierung von Visualisierungstexten zu Sinnkernen Kein Zugriff
- G.3: Vereinheitlichung der Formulierungen einer Visualisierungsfolie mit sprachlicher Präzisierung Kein Zugriff
- G.4: „Nikolaus-Beschluss“: Grafische Darstellung der relevanten Norminhalte Kein Zugriff
- Stichwortverzeichnis Kein Zugriff Seiten 247 - 252





