Globale Unternehmen und Menschenrechte
Über Moral, fairen Konsum und Marktversagen- Autor:innen:
- Reihe:
- Wirtschaftspolitische Forschungsarbeiten der Universität zu Köln, Band 59
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Seit Jahren steigt das öffentliche Bewusstsein für die globalen Auswirkungen des eigenen Konsumverhaltens. Erstaunlicherweise konnte diese positive Entwicklung bisher jedoch kaum nennenswerte Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern bewirken. Massive Menschenrechtsverletzungen gehören bei der Herstellung unserer alltäglichen Gebrauchsgüter häufig immer noch zum Arbeitsalltag. Scheitert fairer Konsum in der Praxis daran, dass Verbraucher nicht zwischen fair und unfair produzierten Gütern unterscheiden können? Oder schätzen sie die Auswirkungen der eigenen Konsumentscheidung als zu gering ein? Kann eine fairere Welt nur im Kollektiv erreicht werden und mangelt es der Gesellschaft dahingehend an den nötigen Koordinationsmöglichkeiten? Christoph Oslislo geht der Frage nach, wieso die Ergebnisse der globalisierten Märkte den hohen moralischen Ansprüchen der Konsumenten nicht gerecht werden können. Zur Beantwortung dieser Frage zieht der Autor ökonomische Erklärungsansätze heran, wobei unterschiedliche Konzepte von Moral eine zentrale Rolle einnehmen. Das Ergebnis ist ein Analyseraster, anhand dessen sich politische Instrumente zur Regulierung privatwirtschaftlicher Akteure miteinander vergleichen lassen und das deutlich macht, dass die Art der Rechtfertigung des jeweiligen Einsatzes maßgeblich für die Bewertung ist.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8288-3955-7
- ISBN-Online
- 978-3-8288-6711-6
- Verlag
- Tectum, Baden-Baden
- Reihe
- Wirtschaftspolitische Forschungsarbeiten der Universität zu Köln
- Band
- 59
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 88
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Teilzugriff Seiten 1 - 8 Download Kapitel (PDF)
- Abbildungen Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- 2 Vorhaben und methodische Vorbemerkungen Kein Zugriff Seiten 11 - 14
- 3 Die Wirtschaftsordnung als Ort der Moral Kein Zugriff Seiten 15 - 18
- 4.1 Exogenes Gerechtigkeitsideal als Rechtfertigung für einen Eingriff: Der Staat gibt vor, was richtig ist Kein Zugriff
- 4.2 Zwischenkapitel: Moral als ökonomisches Gut Kein Zugriff
- 4.3.1 Asymmetrische Informationsverteilung als Ursache für allokatives Marktversagen: Fairness sieht man Produkten nicht an Kein Zugriff
- 4.3.2 Ein Soziales Dilemma als Ursache für allokatives Marktversagen: Fairness als Gemeinschaftsprojekt Kein Zugriff
- 4.4 Meritorik als Rechtfertigung für einen Eingriff: Der irrationale Konsument Kein Zugriff
- 4.5 Externe Effekte Kein Zugriff
- 4.6 Zusammenfassung und Diskussion Kein Zugriff
- 5.1 Instrumentenkategorien Kein Zugriff
- 5.2.1 Durchsetzung eines exogen vorgegebenen Gerechtigkeitsideals Kein Zugriff
- 5.2.2 Korrektur des Marktversagens durch asymmetrische Informationsverteilung Kein Zugriff
- 5.2.3 Korrektur des Marktversagens durch das Soziale Dilemma Kein Zugriff
- 5.2.4 Korrektur „falscher“ Präferenzen Kein Zugriff
- 5.3.1 Transparenzschaffung Kein Zugriff
- 5.3.2 Veränderung der relativen Preise Kein Zugriff
- 5.3.3 Mindeststandards Kein Zugriff
- 5.4 Zusammenfassung der Ergebnisse Kein Zugriff
- 5.5 Weitere Prüfschritte Kein Zugriff Seiten 77 - 78
- 6 Politische Aktualität Kein Zugriff Seiten 79 - 80
- 7 Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 81 - 88





