
Die deutschsprachige Sexualwissenschaft
Bestandsaufnahme und Ausblick- Herausgeber:innen:
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Längst ist die Euphorie der sogenannten Sexuellen Revolution einer allgemeinen Ernüchterung gewichen. Statt zu einer grundlegenden Umwälzung geschlechtlicher und sexueller Verhältnisse kam es »nur« zu neuen Arrangements. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Bedeutung das Sexuelle heute hat, das sich zwischen dem Freiheitsversprechen einerseits und der unleugbaren Banalisierung andererseits bewegt und stets tief verstrickt in andere gesellschaftliche Konflikte ist. Zur Beantwortung dieser Frage bedarf es einer aktuellen Bestandsaufnahme und der jeweils empirisch fundierten und theoretisch reflektierten Perspektive wichtiger Sexualwissenschaftler*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum – von Deutschland, Österreich und der Schweiz bis Luxemburg. Die Autor*innen beleuchten vor dem Hintergrund des »neosexuellen« Wandels den Weg der Sexualwissenschaft seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Mit Beiträgen von Josef Christian Aigner, Christel Baltes-Löhr, Karoline Bischof, Maika Böhm, Peer Briken, Jürgen Budde, Ulrike Busch, Anja Henningsen, Dagmar Herzog, Olaf Hiort, Paul Martin Holterhus, Wolfgang Kostenwein, Rüdiger Lautmann, Silja Matthiesen, Timo O. Nieder, Laura Pietras, Ilka Quindeau, Udo Rauchfleisch, Esther Elisabeth Schütz, Katinka Schweizer, Uwe Sielert, Volkmar Sigusch, Kurt Starke, Harald Stumpe, Stefan Timmermanns, Elisabeth Tuider, Bettina Weidinger und Konrad Weller
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8379-3016-0
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7697-7
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Angewandte Sexualwissenschaft
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 529
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 8 Download Kapitel (PDF)
- Empirische Sexualforschung Ost: Die PartnerstudienSeiten 55 - 98 Download Kapitel (PDF)
- Sexuelle Selbstbestimmung Jugendlicher im digitalen Wandel Seiten 153 - 174Autor:innen: |Download Kapitel (PDF)
- Kann die Psychoanalyse noch etwas zur Sexualwissenschaft beitragen? Seiten 191 - 208Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Entwicklungen und Perspektiven der Sexualwissenschaft in der Schweiz Seiten 209 - 228Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Sexualwissenschaft in Österreich – Eine Bestandsaufnahme Seiten 247 - 266Autor:innen: |Download Kapitel (PDF)
- Drei Schritte vor und am besten keinen einzigen Schritt zurück Seiten 267 - 298Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Wie ich als Erziehungswissenschaftler Sexualpädagogik konzipiere und was ich mir von der Sexualwissenschaft wünsche Seiten 473 - 498Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Sexuelle Bildung sowie sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit Seiten 499 - 512Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Sexuelle Bedürfnisse als Ausgangspunkt einer menschenrechtsorientierten Sozialen Arbeit – »nach bestem Wissen und Gewissen« Seiten 513 - 529Autor:innen:Download Kapitel (PDF)




