
Die wollen doch nur spielen!
Einblicke in die Subkultur des Petplay- Autor:innen:
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
»Ich will auf einer Wiese wie ein Pferd galoppieren und dabei Zaumzeug tragen.« – Was denken Sie, wenn Erwachsene sich zeitlich begrenzt wie Tiere verhalten oder die Rolle der Besitzer*innen dieser menschlichen Tiere einnehmen? Es kursieren viele Missverständnisse und Klischees zum Thema »Petplay«, das auch in der Sexualwissenschaft noch relativ fremd ist. Katja Wollmer widmet sich diesem sowohl sexuell als auch asexuell ausgelebten Rollenspiel und eröffnet mithilfe historischer und mythologischer Kontextualisierung sowie durch Interviews mit Petplayer*innen einen wissenschaftlichen Zugang. Denn Spielen ist mehr als nur ein angeborener Nachahmungstrieb, auch wenn es meist nur den Kindern bedenkenlos zugestanden wird.
Die Autorin ermöglicht den Leser*innen durch die geführten Interviews einen bisher einzigartigen Blick in eine sonst eher verschlossene Subkultur, die sich mit teils strengen gesellschaftlichen Normvorstellungen konfrontiert sieht. Zudem klärt sie Interessierte über die Unterschiede zwischen Petplay und Zoophilie auf und gibt Einblicke in die Motivationen, Vorlieben und Rollen von Petplayer*innen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2641-5
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7455-3
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Angewandte Sexualwissenschaft
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 141
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 8 Download Kapitel (PDF)
- Ludi incipiant – Eine EinleitungSeiten 9 - 14 Download Kapitel (PDF)
- Gib mir Tiernamen! – Sprachliche Besonderheiten
- In meinem Bett:Unberechenbares Ungeheuer vs. Familienmitglied
- Gottheiten in der ägyptischen Mythologie
- Gottheiten und Mischwesenin der griechischen und römischen Mythologie
- (Neo-)Schamanismus und andere Naturreligionen
- Hinduismus
- Astrologie
- Die Liebe zum Haustier als »Kultursodomie«
- Sodomie
- Zoophilie
- Bestiality
- Mediale Darstellung 1: Vermenschlichte Tiere vs. vertierte Menschen
- »Zap zap« – Fernsehen am Abend
- »Klick klick«€– Videos auf YouTube
- Die Entwicklung menschlicher Sexualität
- 0 bis 3 Monate
- 4 bis 9 Monate
- 10 bis 24 Monate
- 25 bis 48 Monate
- Rollenspiele
- BDSM
- Pony-Play und BDSM-Subkultur
- Dog-Play und BDSM-Subkultur
- Das Sample
- Datenschutz/Anonymisierung/ethische Fragen
- Setting der Befragung
- Das Auswertungsverfahren
- Grenzen der Methode
- Petplay-Subkultur – Fantasien werden Wirklichkeit
- Subkulturelle Vernetzung –Austausch von Informationen
- Die Subkultur – Eine statistisch relevante Menge?
- Euipment – Individualismus
- Equipment im Pony-Play
- Equipment im Dog-Play
- Petplay – Verhalten
- Petplay – Rollenvielfalt
- Bedeutung der (eigenen) Rolle(n)
- Gemeinsamkeiten von Petplay und Furry
- Unterschiede von Petplay und Furry
- Präsentieren
- Fühlen
- Petplay als BDSM-Variation
- Wer mit wem oder doch alleine? – Beziehungskonzepte im Petplay
- Fetisch im Petplay
- Sexarbeit und Petplay
- Sexuelle Orientierungen
- Rollenverteilungen
- Outing und Petplay
- (Mediale) Außenwahrnehmung und -darstellung
- Petplay als Zoophiliekompensation?
- Zusammenfassung der Befragungsergebnisse
- Petplay ist ein Tabu und kein Tabu
- Grenzen und Potenziale von Petplay in der BDSM-Subkultur
- Im Petplay finden sich Gender-Rollenklischees wieder
- Petplay hat immer mit Sex zu tun
- Petplay ist nicht Sex mit Tieren
- Was ist Petplay?Seiten 131 - 132 Download Kapitel (PDF)
- SchlussbetrachtungSeiten 133 - 134 Download Kapitel (PDF)
- LiteraturSeiten 135 - 141 Download Kapitel (PDF)




