Die Subjekte der Subjektivierung
Handlungslogiken bei entgrenzter Arbeit und ihre lokale Ordnung- Autor:innen:
- Verlag:
- 2007
Zusammenfassung
In der Industrie- und Organisationssoziologie ist seit den 1990er Jahren vielfach die Rede davon, dass Beschäftigte in modernen Unternehmen all ihre subjektiven Potenziale, ihre Kreativität, Planungskompetenz und Verantwortungsfähigkeit zur Verfügung stellen müssen und die Grenzen zwischen Ich und Betrieb mehr und mehr durchlöchert werden. Subjektivierung und Entgrenzung seien – so wird oft argumentiert – Ergebnis des zunehmend direkten Eindringens des Marktes in die innerbetrieblichen Beziehungen. Allerdings erscheint der Prozess der Vermarktlichung als ein relativ abstrakter, anonymer Mechanismus. Deshalb zielt Drinkuth in diesem Buch darauf, dem Eigenanteil der »Subjekte der Subjektivierung« gehörige Geltung zu verschaffen. Mit ihrem Handeln und Entscheiden tragen sie in widersprüchlicher Weise selbst zur Konstitution der betrieblichen Wirklichkeit bei. Wie dies geschieht, welche Motive, Kalküle, Deutungsmuster und situativen Zwänge dabei wirken, das untersucht der Autor in zwei ausführlichen, strikt aus der Akteursperspektive konzipierten Fallstudien. Dabei treten die Handlungslogiken der Beschäftigten und die Rolle lokaler Kontexte ebenso deutlich hervor wie die Bedeutung dieses Ansatzes für politische und gewerkschaftliche Strategien.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2007
- ISBN-Print
- 978-3-89404-554-8
- ISBN-Online
- 978-3-8452-6724-1
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 208
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- 1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 12
- 2.1 Eine neue Identitätsrelevanz von Arbeit Kein Zugriff
- 2.2 „Macht was ihr wollt, aber seid profitabel!“ Kein Zugriff
- 2.3 Der „Arbeitskraftunternehmer“ – eine neue Stufe der Subjektivierung? Kein Zugriff
- 2.4 Vom Störfaktor zur Ressource Kein Zugriff
- 2.5 Entgrenzungen Kein Zugriff
- 2.6 Entsteht eine neue Leistungskultur? Kein Zugriff
- 2.7 Die fehlende Perspektive der Akteure Kein Zugriff
- 3.1 Organisationstheoretische Einordnung Kein Zugriff
- 3.2 Der Akteur und seine Strategie Kein Zugriff
- 3.3 Macht und Freiheit Kein Zugriff
- 3.4 Das Spiel als Instrument kollektiven Handelns Kein Zugriff
- 3.5 Handlungssystem und lokale Ordnung Kein Zugriff
- 3.6 Fazit Kein Zugriff
- 4.1.1 Denkweisen qualitativ-heuristischer Sozialforschung Kein Zugriff
- 4.1.2 Strategische und kulturelle Analyse Kein Zugriff
- 4.1.3 Das Vorgehen des Forschers Kein Zugriff
- 4.1.4 Fallstudien als empirische Forschungsstrategie Kein Zugriff
- 4.2.1 Auswahl der Betriebe und Akteure Kein Zugriff
- 4.2.2 Der Interviewleitfaden Kein Zugriff
- 4.2.3 Durchführung der Interviews Kein Zugriff
- 4.2.4 Auswertung der Interviews Kein Zugriff
- 5.1 Neupositionierung nach der Wende Kein Zugriff
- 5.2.1 Exkurs: Die Kriegsmetapher Kein Zugriff
- 5.3 Kundenbeziehungen Kein Zugriff
- 5.4 Das Arbeitssystem Kein Zugriff
- 5.5 Produzentenstolz Kein Zugriff
- 5.6 Leuchtturm der Region Kein Zugriff
- 5.7 Unterordnung des Privaten Kein Zugriff
- 5.8.1 Einbindung des Betriebsrates Kein Zugriff
- 5.8.2 Ausgrenzung der Gewerkschaft Kein Zugriff
- 5.9.1 Strategische Analyse Kein Zugriff
- 5.9.2 Kulturelle Analyse Kein Zugriff
- 5.9.3 Die „guten Gründe“ Kein Zugriff
- 6.1 Herausbildung einer „Firmenphilosophie“ Kein Zugriff
- 6.2.1 Selbstbild des Vorsitzenden der Geschäftsführung Kein Zugriff
- 6.2.2 Blickwinkel von anderen Akteuren Kein Zugriff
- 6.3 Freiräume und ihre Grenzen Kein Zugriff
- 6.4 Kundenorientierung Kein Zugriff
- 6.5 Beziehungen zwischen Mutter- und Tochtergesellschaft Kein Zugriff
- 6.6 Neustrukturierung der Organisation Kein Zugriff
- 6.7.1 Sie vertreten nicht unsere Interessen! Kein Zugriff
- 6.7.2 Betriebsrat als Gegengewicht zur Geschäftsführung? Kein Zugriff
- 6.8.1 Strategische Analyse Kein Zugriff
- 6.8.2 Kulturelle Analyse Kein Zugriff
- 6.8.3 Die „guten Gründe“ Kein Zugriff
- 7.1 Handlungsrahmen Kein Zugriff
- 7.2 Führungskonzepte Kein Zugriff
- 7.3 Handlungslogiken der Beschäftigten Kein Zugriff
- 7.4 Betriebsrat und Gewerkschaft Kein Zugriff
- 7.5 Theorie als Kompass für die Praxis? Kein Zugriff
- 8.1 Die Zwänge des Marktes und die Handlungsfreiheit der Akteure Kein Zugriff
- 8.2 Besonderheiten des Transformationsproblems Kein Zugriff
- 8.3 Die Rationalitäten der Akteure Kein Zugriff
- 8.4 Ideologisierte Subjektivität Kein Zugriff
- 8.5 Subjektorientierte Gewerkschaftsarbeit Kein Zugriff
- 8.6 Resümee Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff Seiten 197 - 202
- Anhang: Interviewleitfaden Kein Zugriff Seiten 203 - 208





