Institutionalisierung regionaler Kooperation als kollektiver Lernprozess?
Das Beispiel Metropolregion Rhein-Neckar- Autor:innen:
- Reihe:
- Modernes Regieren - Schriften zu einer neuen Regierungslehre, Band 9
- Verlag:
- 2012
Zusammenfassung
Die Überwindung von Hemmnissen der Kooperation bildet in den internationalen Beziehungen genauso wie in der lokalen und regionalen Politikforschung einen der interessantesten Gegenstände politikwissenschaftlicher Forschung. Am Beispiel der erfolgreichen Reform der die Grenzen von drei Bundesländern überschreitenden Rhein-Neckar-Region überprüft das Buch die Anwendbarkeit lerntheoretischer Ansätze aus Politikwissenschaft und Organisationsforschung. Die Institutionalisierung regionaler Kooperation ist zwischen strategischen Interaktionen und kollektiven Lernprozessen zu verorten. Dabei erweist sich der institutionenpolitische Diskurs zu angemessenen Organisationsformen der Stadt-Umland-Politik als einflussreiche Größe, womit ein Bezug zur Meta-Governance Diskussion hergestellt werden kann.
Das Buch ist sowohl für Politikwissenschaftler als auch Planer und Geographen eine lohnende Lektüre, da neben den politikwissenschaftlichen Fragestellungen auch die Geschichte der Leitbilder der Metropolenpolitik vom Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk bis zu den „Europäischen Metropolregionen“ dargestellt wird.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2012
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6374-3
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3845-6
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Modernes Regieren - Schriften zu einer neuen Regierungslehre
- Band
- 9
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 335
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Verzeichnis der Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- Der Bedeutungswandel der Stadtregionen und ihrer Steuerungsformen Kein Zugriff Seiten 11 - 16
- Der notwendige Wechsel der Perspektive Kein Zugriff Seiten 16 - 18
- Zur Relevanz von Wissen und Lernen im Zusammenhang mit der Veränderung des Policy-Making Kein Zugriff Seiten 18 - 20
- Aufbau der Arbeit Kein Zugriff Seiten 20 - 24
- Analyse der Steuerungsideen und Paradigmen im Politikbereich Metropolenpolitik Kein Zugriff Seiten 25 - 28
- Methodische Probleme der Analyse von Lernprozessen Kein Zugriff Seiten 28 - 31
- Der Fallstudienansatz Kein Zugriff Seiten 31 - 40
- Vorgehen im Fallbeispiel und Erhebung des Materials, Auswertung Kein Zugriff Seiten 40 - 42
- Die Konjunktur von Lernkonzepten in der Politikwissenschaft Kein Zugriff Seiten 43 - 46
- Probleme der kognitiven Ansätze Kein Zugriff
- Die Klassiker Kein Zugriff Seiten 53 - 68
- Aktuelle Debatten in der Politikwissenschaft Kein Zugriff Seiten 68 - 73
- Die Thematisierung kollektiven Lernens in den Internationalen Beziehungen Kein Zugriff Seiten 73 - 76
- Fazit: fehlende Verknüpfungen Kein Zugriff Seiten 76 - 79
- Zur Bedeutung individuellen Lernens in der Policy-Analyse Kein Zugriff
- Lernen in Gruppen Kein Zugriff
- Lernende Organisationen in der Politik Kein Zugriff
- Vom Lernen in Organisationen zum Lernen in Netzwerken und Organisationsfeldern Kein Zugriff
- Zwischenfazit: Die Unvollkommenheit des Netzwerkkonzepts Kein Zugriff
- Das politische Organisationsfeld Kein Zugriff
- Diskurse und Paradigmen als Randbedingung für politisches Lernen Kein Zugriff Seiten 121 - 128
- Kohärente belief systems oder politisches Wissen? Kein Zugriff Seiten 128 - 130
- Strategisches politisches Lernen Kein Zugriff
- Policy-Lernen Kein Zugriff
- Soziales Lernen Kein Zugriff
- Argumentatives Lernen und kooperative Problemlösung Kein Zugriff
- Formal-strategisches Handeln und rationale Nutzenverfolgung Kein Zugriff
- Interpretatives und kreatives Handeln Kein Zugriff
- Verständigungsorientiertes Handeln Kein Zugriff
- Bewertung von Lernprozessen Kein Zugriff Seiten 148 - 152
- Metropolenpolitik als eigenständiger Politikbereich Kein Zugriff Seiten 153 - 154
- Metropolitan Reform – Public Choice – New Regionalism Kein Zugriff
- Die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg Kein Zugriff Seiten 168 - 170
- Nachkriegszeit und siebziger Jahre Kein Zugriff Seiten 170 - 176
- Schwächung des integrierten Paradigmas in den achtziger Jahren Kein Zugriff Seiten 176 - 181
- Die Renaissance in den neunziger Jahren und das Auseinanderdriften der Entwicklungen seit 2000 Kein Zugriff Seiten 181 - 198
- Der Wandel der institutionenpolitischen Leitideen Kein Zugriff
- Wirtschaftliches Profil der Region Kein Zugriff Seiten 208 - 211
- Politisch-administrative Fragmentierung als Grundproblem Kein Zugriff Seiten 211 - 212
- Die Anfänge regionaler Kooperation in den fünfziger Jahren Kein Zugriff Seiten 212 - 214
- Die späten sechziger Jahre und die Gründung des Raumordnungsverbands Kein Zugriff Seiten 214 - 220
- Die späten achtziger Jahre bis zur ersten Verbandsreform 1998 Kein Zugriff Seiten 220 - 222
- Das "Europa der Regionen" Kein Zugriff
- Der institutionenpolitische Diskurs – Die Regionalreformen in Deutschland in den 90er Jahren und deren Rezeption in Rhein-Neckar Kein Zugriff
- Der Wandel der Planung Kein Zugriff
- Die Entwicklung von Modellen und die erste Verbandsreform Kein Zugriff Seiten 227 - 232
- Ereignisse Kein Zugriff Seiten 232 - 247
- Die Widerstände der Länder Kein Zugriff Seiten 247 - 253
- Wie konnten die Bedenken der Länder aufgelöst werden? Kein Zugriff Seiten 253 - 257
- Fazit und Perspektiven Kein Zugriff
- Die Verschmelzung zweier kausaler Erzählungen als soziales Lernen Kein Zugriff Seiten 267 - 275
- Konzeptionelles Policy-Lernen oder: wie organisiert man eine Region? Kein Zugriff Seiten 275 - 281
- Argumentatives Lernen? Kein Zugriff Seiten 281 - 281
- Welche Rolle spielten Einzelpersonen? Kein Zugriff Seiten 281 - 283
- Zur Rolle des Raumordnungsverbands Kein Zugriff Seiten 283 - 287
- Lernen in Rhein-Neckar Kein Zugriff Seiten 287 - 292
- Meta-Governance und reflexive Regionalisierung Kein Zugriff Seiten 293 - 298
- Lernen als politikwissenschaftliche Perspektive Kein Zugriff Seiten 298 - 302
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 303 - 334
- Anhang Kein Zugriff Seiten 335 - 335





