Von Staat zu Staatlichkeit
Beiträge zu einer multidisziplinären Staatlichkeitswissenschaft- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 134
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Der Begriff des Staates erweist sich vielfach als zu eng. Er passt nicht oder nur bedingt für Herrschaftsregime in Antike und Mittelalter sowie auch nicht für die Formen denationalisierter Herrschaft im Gefolge der Globalisierung. Deswegen erscheint es angezeigt, den verengenden Staatsbegriff durch den Begriff der Staatlichkeit zu ergänzen, beziehungsweise zu ersetzen und Staatswissenschaft zukünftig als Staatlichkeitswissenschaft zu betreiben. An zahlreichen historischen Beispielen wird die Fruchtbarkeit dieser vorgeschlagenen Begriffsverschiebung aufgezeigt. Mit Beiträgen von Andreas Anter, Hans-Jürgen Bieling, Stefan Esders, Martin Große Hüttmann, Florian Meinel, Roland A. Römhildt, Martin P. Schennach, Klaus Schlichte, Folke Schuppert, Wolfgang Seibel, Gregor Walter-Drop, Jakob Zollmann, Michael Zürn
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2019
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-8487-5861-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-9994-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 134
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 289
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Von Staat zu Staatlichkeit – Konturen einer zeitgemäßen Staatlichkeitswissenschaft Kein Zugriff Seiten 11 - 40Autor:innen:
- Frühmoderne Staatlichkeit Kein Zugriff Seiten 41 - 76Autor:innen:
- „Staatlichkeit“, Governance und Recht im (westlichen) Mittelalter Kein Zugriff Seiten 77 - 100Autor:innen:
- Staat und Staatlichkeit in der industriellen Moderne. Variationen eines Problems bei Ernst Forsthoff Kein Zugriff Seiten 101 - 116Autor:innen:
- Staatlichkeit in der Europäischen Union: Dynamiken und Narrative Kein Zugriff Seiten 117 - 146Autor:innen: |
- Denationalisierte Staatlichkeit und autoritärer Populismus – Vom Nutzen und Elend des Staatlichkeitsdiskurses Kein Zugriff Seiten 147 - 164Autor:innen:
- Ein Nachmittag in Gisenyi – Varianten der Staatlichkeit Kein Zugriff Seiten 165 - 184Autor:innen:
- Koloniale Staatlichkeit Kein Zugriff Seiten 185 - 210Autor:innen:
- Fragile Staatlichkeit Kein Zugriff Seiten 211 - 232Autor:innen:
- ‚The Administrative State‘ Kein Zugriff Seiten 233 - 248Autor:innen:
- Graduelle Staatlichkeit – Max Webers Idee der graduellen Staatlichkeit und ihre Bedeutung für die heutige Staatsforschung Kein Zugriff Seiten 249 - 264Autor:innen:
- Im Rangierbahnhof der Begriffe? Ideenevolutorische Perspektiven auf Staatlichkeit Kein Zugriff Seiten 265 - 286Autor:innen:
- Die Autoren Kein Zugriff Seiten 287 - 289





