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Regulierung der Finanzmärkte in der EU

Möglichkeiten und Grenzen der politischen Gestaltung dynamischer Märkte im europäischen Mehr-Ebenen-System
Autor:innen:
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

Lange Zeit hat die europäische Politik die Gestaltung eines einheitlichen Finanzmarktes sträflich vernachlässigt. Erst gegen Ende der 1990er Jahre sorgte die Initiative einer kleinen Anzahl europäischer Experten für einen Durchbruch. Der Aktionsplan Finanzdienstleistungen (FSAP) schuf zwischen 1998 und 2005 die Grundlagen für ein europäisches Regulierungsregime. Neue Verfahren und Regulierungsausschüsse brachten die nationalstaatliche Aufsicht unter ein einheitliches europäisches Dach. So konnten die Maßnahmen des FSAP innerhalb weniger Jahre umgesetzt und die politische Gestaltung der Finanzmärkte europäisiert werden.

Aus Sicht der politischen Ökonomie wirft dies wichtige Fragen über die Beziehung zwischen staatlicher bzw. transnationaler Regelsetzung und der Entwicklung von Märkten auf. Basierend auf einem neuen Modell dynamischer Regulierungsregime zeigt die vorliegende Untersuchung die Notwendigkeit und das Potential der politischen Gestaltung von Märkten auf. Gleichzeitig verdeutlicht es die Grenzen, die ein partieller Transfer nationalstaatlicher Kompetenzen auf die EU der Entwicklung einer effektiven und krisenresistenten Finanzmarktregulierung setzt.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2011
Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-8329-5512-0
ISBN-Online
978-3-8452-2951-5
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Internationale Politische Ökonomie
Band
10
Sprache
Deutsch
Seiten
262
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12
    Autor:innen:
  2. Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 13
    Autor:innen:
  3. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 14 - 18
    Autor:innen:
    1. Europa auf dem Weg zu einem Binnenmarkt für Finanzdienstleistungen Kein Zugriff Seiten 19 - 20
      Autor:innen:
    2. Der Wandel der globalen Finanzmärkte und deren politische Bedeutung Kein Zugriff Seiten 20 - 27
      Autor:innen:
    3. Europas Finanzmärkte und die politikwissenschaftliche Forschung Kein Zugriff Seiten 27 - 33
      Autor:innen:
    4. Die vorliegende Arbeit Kein Zugriff Seiten 33 - 38
      Autor:innen:
      1. Sozialwissenschaftliche Konzeptionen von Regulierung und regulativer Politik Kein Zugriff Seiten 39 - 43
        Autor:innen:
      2. Akteure und Institutionen Kein Zugriff Seiten 43 - 47
        Autor:innen:
      1. Die Organisation eines Regulierungsregimes Kein Zugriff Seiten 47 - 57
        Autor:innen:
      2. Leitprinzipien eines Regulierungsregimes Kein Zugriff Seiten 57 - 61
        Autor:innen:
      3. Die strategische Akteurskonfiguration eines Regulierungsregimes Kein Zugriff Seiten 61 - 69
        Autor:innen:
      4. Die Politische Gestaltungskapazität eines Regulierungsregimes Kein Zugriff Seiten 69 - 76
        Autor:innen:
      1. Der traditionelle Rahmen für Regulierungsreformen in Deutschland Kein Zugriff Seiten 77 - 80
        Autor:innen:
      2. Die Organisation des deutschen Regulierungsregimes 1998-2005 Kein Zugriff Seiten 80 - 81
        Autor:innen:
      3. Die Leitprinzipien des deutschen Regulierungsregimes Kein Zugriff Seiten 81 - 82
        Autor:innen:
      4. Die strategische Akteurskonfiguration des deutschen Regulierungsregimes Kein Zugriff Seiten 82 - 83
        Autor:innen:
      5. Die politische Gestaltungskapazität des deutschen Regulierungsregimes Kein Zugriff Seiten 83 - 85
        Autor:innen:
      6. Die inkrementelle Anpassung als Kennzeichen des deutschen Regulierungsregimes Kein Zugriff Seiten 85 - 86
        Autor:innen:
      1. Die Veränderung des traditionellen Rahmens der britischen Finanzmarktregulierung Kein Zugriff Seiten 86 - 89
        Autor:innen:
      2. Die Organisation der britischen Finanzaufsicht 1998-2005 Kein Zugriff Seiten 89 - 90
        Autor:innen:
      3. Die Leitprinzipien des britischen Regulierungsregimes Kein Zugriff Seiten 90 - 91
        Autor:innen:
      4. Die strategische Akteurskonfiguration des britischen Regulierungsregimes Kein Zugriff Seiten 91 - 92
        Autor:innen:
      5. Die politische Gestaltungskapazität des britischen Regulierungsregimes Kein Zugriff Seiten 92 - 93
        Autor:innen:
      6. Systemische Innovation als Kennzeichen des britischen Regulierungsregimes Kein Zugriff Seiten 93 - 95
        Autor:innen:
      1. Der traditionelle Rahmen des amerikanischen Regulierungsregimes Kein Zugriff Seiten 95 - 96
        Autor:innen:
      2. Die Organisation des amerikanischen Regulierungsregimes 1998-2005 Kein Zugriff Seiten 96 - 98
        Autor:innen:
      3. Die Leitprinzipien des amerikanischen Regulierungsregimes Kein Zugriff Seiten 98 - 99
        Autor:innen:
      4. Die strategische Akteurskonstellation des amerikanischen Regulierungsregimes Kein Zugriff Seiten 99 - 100
        Autor:innen:
      5. Die politische Gestaltungskapazität des amerikanischen Regulierungsregimes Kein Zugriff Seiten 100 - 102
        Autor:innen:
      6. Extensives Krisenmanagement als Kennzeichen des amerikanischen Regulierungsregimes Kein Zugriff Seiten 102 - 103
        Autor:innen:
    1. Zwischenfazit: unterschiedliche Leitmodelle für den europäischen Finanzbinnenmarkt Kein Zugriff Seiten 103 - 105
      Autor:innen:
      1. Die Organisation vor dem FSAP: Fest in nationaler Hand Kein Zugriff Seiten 106 - 111
        Autor:innen:
      2. Die Leitprinzipien vor dem FSAP: Paradigmenwechsel und nationale Annäherung Kein Zugriff Seiten 111 - 112
        Autor:innen:
      3. Die strategische Akteurskonfiguration: Nationale Verteilungskoalitionen mit aufkeimender Brüsseler Komponente Kein Zugriff Seiten 112 - 115
        Autor:innen:
      4. Die politische Gestaltungskapazität entlang der Konfliktlinien der Mitgliedsstaaten Kein Zugriff Seiten 115 - 119
        Autor:innen:
      1. Die zunehmende Bedeutung von Wertpapiermärkten für die politische und wirtschaftliche Zukunft Europas Kein Zugriff Seiten 119 - 122
        Autor:innen:
      2. Allgemeine und spezifische interne Änderungsimpulse Kein Zugriff Seiten 122 - 128
        Autor:innen:
    1. Zwischenfazit: Defizite und Anpassungsdruck auf die europäische Kapitalmarktregulierung Kein Zugriff Seiten 128 - 130
      Autor:innen:
      1. Das Abstecken eines Aktionsrahmens Kein Zugriff Seiten 131 - 138
        Autor:innen:
      2. Inhalt und Ziele des Aktionsplans Finanzdienstleistungen I Kein Zugriff Seiten 138 - 142
        Autor:innen:
      3. Die 42 Punkte des Aktionsplan Finanzdienstleistungen FSAP II Kein Zugriff Seiten 142 - 151
        Autor:innen:
      1. Von der Einsetzung zum Abschlussbericht Kein Zugriff Seiten 151 - 154
        Autor:innen:
      2. Zentrale Vorschläge des Rats der Weisen Kein Zugriff Seiten 154 - 165
        Autor:innen:
    1. Zwischenfazit: Das Programm für ein neues Regulierungsregime Kein Zugriff Seiten 165 - 168
      Autor:innen:
      1. Der interinstitutionelle Konflikt um die Einführung des Verfahrens Kein Zugriff Seiten 169 - 178
        Autor:innen:
      2. Die neuen Ausschüsse ESC und CESR Kein Zugriff Seiten 178 - 183
        Autor:innen:
      3. Zwischenbilanz I: Die Gestaltung des neuen institutionellen Rahmens Kein Zugriff Seiten 183 - 185
        Autor:innen:
      1. Der Weg zur Richtlinie für Übernahmeangebote (Takeover Bids Directive) Kein Zugriff Seiten 185 - 193
        Autor:innen:
      2. Die Auseinandersetzungen um die Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MIFID) Kein Zugriff Seiten 193 - 201
        Autor:innen:
      3. Zwischenbilanz II: Konfliktlösung beim FSAP Kein Zugriff Seiten 201 - 201
        Autor:innen:
      1. Die Organisation des neuen Regulierungsregimes Kein Zugriff Seiten 201 - 206
        Autor:innen:
      2. Die Leitprinzipien des europäischen Regulierungsregimes Kein Zugriff Seiten 206 - 209
        Autor:innen:
      3. Die strategische Akteurskonfiguration des europäischen Regulierungsregimes: Die Kommission, ESC und CESR im Lamfalussy-Verfahren Kein Zugriff Seiten 209 - 216
        Autor:innen:
      4. Die politische Gestaltungskapazität: Bessere Anpassungsfähigkeit durch systemische Innovation Kein Zugriff Seiten 216 - 220
        Autor:innen:
  4. Bewertung und Ausblick Kein Zugriff Seiten 221 - 238
    Autor:innen:
  5. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 239 - 262
    Autor:innen:

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