Das Staatsverständnis von Norbert Elias
- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 96
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Norbert Elias’ Denken über den Staat erschließt sich aus seiner Interdependenztheorie der Macht und seiner prozess- und figurationssoziologischen Perspektive. Ausgehend von langfristigen und ungesteuerten Prozessen, aus denen Herrschaftsmonopole entstehen können wie jene über physische Gewalt und Besteuerung, erhält der Staat in der Moderne den „Charakter des obersten Koordinations- und Regulationsorgans für das Gesamte der funktionsteiligen Prozesse.“ Aber Staatsbildungsprozesse haben ein Janusgesicht: Pazifizierung im Innern und Kriegsführung jenseits der Grenzen sind auch heute noch ihre verstörenden Merkmale. Elias’ eigenständige Perspektive auf das Politische und den Staat hat dennoch immer Menschen und die Verflechtungsfiguren, die sie als Etablierte und Außenseiter miteinander bilden, im Blick.
Die Beiträge dieses Bandes diskutieren die wichtigsten Gedanken von Elias’ Staatsverständnis und untersuchen dessen Potenziale für realitätskongruente Analysen moderner Staatlichkeit.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2017
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8487-3610-2
- ISBN-Online
- 978-3-8452-7914-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 96
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 217
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 16
- Norbert Elias im Interview: Das Janusgesicht der Staaten (1982) Kein Zugriff Seiten 17 - 32Autor:innen: | |
- Das Interview von Norbert Elias für Telos: Kontexte Kein Zugriff Seiten 33 - 36Autor:innen:
- Das Konzept der Staatsgesellschaft Kein Zugriff Seiten 37 - 60Autor:innen:
- Der Staat im Kontext der Zivilisationstheorie Kein Zugriff Seiten 61 - 86Autor:innen:
- Der Staat als (einzige) Form politischer Integration? Kein Zugriff Seiten 87 - 102Autor:innen: |
- Das Politische und der Staat, oder warum Ersteres nicht auf Letzteres reduziert werden kann Kein Zugriff Seiten 103 - 122Autor:innen: |
- Staatlichkeit als institutionalisiertes Interdependenzgefüge Kein Zugriff Seiten 123 - 146Autor:innen:
- Das Verhältnis von politischer und ökonomischer Macht im Zivilisationsprozess Kein Zugriff Seiten 147 - 176Autor:innen:
- Staatenumbildungen und Habitus-Umbrüche Kein Zugriff Seiten 177 - 196Autor:innen:
- Auf der Suche nach dem Staat im Globalen Süden – oder wie man postkoloniale Analysen systematisieren kann Kein Zugriff Seiten 197 - 216Autor:innen:
- Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 217 - 217





