Framing-Effekte
Zum Einfluss der Politikberichterstattung auf die Einstellungen der Rezipienten- Autor:innen:
- Reihe:
- Reihe Rezeptionsforschung, Band 13
- Verlag:
- 2007
Zusammenfassung
Wie Themen in den Massenmedien dargestellt werden und wie dies die politischen Einstellungen des Publikums beeinflusst, sind zentrale Fragen der kommunikationswissenschaftlichen Forschung. Das vorliegende Buch gibt darauf eine Antwort aus Sicht des Framing-Ansatzes.
Auf Basis einer theoretischen und methodischen Analyse führt der Autor eine umfassende Studie zum Thema Arbeitslosigkeit durch, in der die Daten einer Inhaltsanalyse mit einer Panelbefragung der Rezipienten verknüpft werden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Berichterstattung zum Thema Arbeitslosigkeit die realen politischen Einstellungen der Rezipienten beeinflusst. Allerdings hängt dieser Einfluss von der Art der Einstellungsbildung ab. Durch den Nachweis solcher Framing-Effekte mit repräsentativen Felddaten schließt die Arbeit nicht nur eine Lücke der bisherigen Framing-Forschung, sondern sie setzt auch methodische und theoretische Impulse für die gesamte Medienwirkungsforschung.
Der Band wurde mit dem Dissertations-Föderpreis 2008 der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) ausgezeichnet.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2007
- ISBN-Print
- 978-3-8329-4329-5
- ISBN-Online
- 978-3-8452-1434-4
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Reihe Rezeptionsforschung
- Band
- 13
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 350
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
- Zugriffe des Framing-Ansatzes Kein Zugriff Seiten 15 - 22
- Erkenntnistheoretischer Hintergrund Kein Zugriff Seiten 22 - 24
- Öffentlichkeitstheoretischer Hintergrund Kein Zugriff Seiten 24 - 26
- Ursprünge der Framing-Forschung Kein Zugriff Seiten 26 - 30
- Relevanz, Ziel und Aufbau der Arbeit Kein Zugriff Seiten 30 - 32
- Framing und PR Kein Zugriff Seiten 33 - 38
- Soziale Bewegungen Kein Zugriff Seiten 38 - 42
- Framing und Macht Kein Zugriff Seiten 42 - 44
- Methodologie der Forschung zum strategischen Framing Kein Zugriff Seiten 44 - 46
- Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 46 - 48
- Konzeptualisierung von journalistischen Frames Kein Zugriff Seiten 48 - 50
- Abgrenzung zu anderen Ansätzen der Selektionsforschung Kein Zugriff Seiten 50 - 52
- Journalistisches Framing vor und nach Schlüsselereignissen Kein Zugriff Seiten 52 - 54
- Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 54 - 55
- Arten von Frames Kein Zugriff Seiten 55 - 63
- Qualitative Zugänge Kein Zugriff Seiten 63 - 67
- Manuell-holistische Zugänge Kein Zugriff Seiten 67 - 70
- Manuell-dimensionsreduzierende Zugänge Kein Zugriff Seiten 70 - 75
- Computer-basierte Zugänge Kein Zugriff Seiten 75 - 78
- Eine Inhaltsanalyse der Inhaltsanalysen Kein Zugriff Seiten 78 - 83
- Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 83 - 91
- Second-Level Agenda Setting Kein Zugriff Seiten 91 - 98
- Frames und Kausalattributionen Kein Zugriff Seiten 98 - 103
- Framing-Effekte durch Wissensaktivierung Kein Zugriff Seiten 103 - 109
- Framing-Effekte als Schema-Veränderung Kein Zugriff Seiten 109 - 114
- Wichtigkeitsbasierte Effekte Kein Zugriff Seiten 114 - 119
- Qualitativ orientierte Wirkungsstudien Kein Zugriff Seiten 119 - 124
- Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 124 - 128
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 128 - 132
- Definition von Frames Kein Zugriff Seiten 133 - 146
- Status des Ansatzes Kein Zugriff Seiten 146 - 151
- Eignungskriterien für eine Frame-Analyse Kein Zugriff Seiten 151 - 153
- Methodisches Vorgehen Kein Zugriff Seiten 153 - 158
- Vorbemerkungen: on-line und erinnerungsbasierte Urteilsbildung Kein Zugriff Seiten 158 - 162
- Ein Modell zur Erklärung von Framing-Effekten Kein Zugriff Seiten 162 - 170
- Exkurs: Zwei-Prozess-Modelle als alternativer theoretischer Rahmen? Kein Zugriff Seiten 170 - 174
- Vertrauen in Medien als Prädiktor für Framing-Effekte Kein Zugriff Seiten 174 - 179
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 179 - 182
- Fragestellungen und Hypothesen Kein Zugriff Seiten 183 - 188
- Entwicklung und Aufbau des Fragebogens Kein Zugriff Seiten 189 - 194
- Pretests Kein Zugriff Seiten 194 - 195
- Durchführung der Panelbefragung Kein Zugriff Seiten 195 - 196
- Stichprobe Kein Zugriff Seiten 196 - 199
- Entwicklung und Aufbau des Kodierbuches Kein Zugriff Seiten 199 - 205
- Reliabilitätstest Kein Zugriff Seiten 205 - 206
- Durchführung der Inhaltsanalyse Kein Zugriff Seiten 206 - 207
- Stichprobe Kein Zugriff Seiten 207 - 208
- Analyse Latenter Klassen Kein Zugriff Seiten 208 - 212
- Verknüpfung von Inhaltsanalyse und Befragung Kein Zugriff Seiten 212 - 221
- Panelanalytische Auswertung der Daten Kein Zugriff Seiten 221 - 230
- Auswertung der Einzelvariablen Kein Zugriff Seiten 231 - 238
- Zuweisung relevanter Variablen zu den Frame-Elementen Kein Zugriff Seiten 238 - 241
- Bestimmung der Medien-Frames: Analyse Latenter Klassen Kein Zugriff Seiten 241 - 252
- Deskription der Frames Kein Zugriff Seiten 252 - 257
- Diskussion der Befunde Kein Zugriff Seiten 257 - 265
- Vorhersage der Urteilstypen Kein Zugriff Seiten 265 - 270
- Zuordnung der Medien-Frames und der Rezipienteneinstellungen Kein Zugriff Seiten 270 - 276
- Framing-Effekte bei bestehenden on-line und memory-based Urteilen Kein Zugriff Seiten 276 - 284
- Variation der Wirkungsspanne Kein Zugriff Seiten 284 - 288
- Vertrauen in Medien als Prädiktor für Framing-Effekte Kein Zugriff Seiten 288 - 293
- Diskussion der Befunde Kein Zugriff Seiten 293 - 302
- Theoretische, empirische und methodische Erkenntnisse Kein Zugriff Seiten 303 - 311
- Forschungsbedarf Kein Zugriff Seiten 311 - 316
- Die Zukunft des Framing-Ansatzes Kein Zugriff Seiten 316 - 318
- Literatur Kein Zugriff Seiten 319 - 340
- Kodierbuch Kein Zugriff Seiten 341 - 346
- Fragebogen Kein Zugriff Seiten 346 - 350





