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Monographie Kein Zugriff

Borderline

Autor:innen:
Verlag:
 29.10.2023

Zusammenfassung

Die Borderlinestörung hat sich zu einem der am meisten untersuchten Störungsbilder entwickelt. Ihre Kennzeichen sind unreife und unflexible Abwehrbewegungen zur Regulierung psychischer Homöostase, Identitätsdiffusion als Ausdruck unzureichend integrierter Selbst- und Objektbilder sowie eine überwiegend intakte Realitätsprüfung, die jedoch in Zuständen intensiver Angst vorübergehend zusammenbrechen kann. Petra Holler zeichnet die Geschichte des psychoanalytischen Borderlinekonzepts nach. Beginnend mit der Etablierung der Psychiatrie und Neurologie als Disziplinen der Medizin, gelangt sie zum modernen psychoanalytischen Borderlinekonzept nach Otto F. Kernberg, das objektbeziehungstheoretische, moderne kleinianische, Ich-psychologische und affekttheoretische Konzepte integriert. Bei der Behandlung der Störung muss das psychoanalytische Vorgehen je nach Schweregrad der strukturellen Beeinträchtigungen modifiziert und angepasst werden. Anhand von zahlreichen kurzen Fallskizzen vermittelt die Autorin einen plastischen Eindruck der besonderen Herausforderungen in der Therapie von Borderlinepatientinnen und -patienten.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2023
Erscheinungsdatum
29.10.2023
ISBN-Print
978-3-8379-3209-6
ISBN-Online
978-3-8379-6155-3
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Analyse der Psyche und Psychotherapie
Sprache
Deutsch
Seiten
149
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 20
      1. »Bloody nose« und religiöse Einkehr –»folie raisonnante« und »moral insanity« Kein Zugriff
      2. »La grande névrose« oder »la pétite hystérie«? Kein Zugriff
    1. Zwischen »Hirn und Hoden«oder »Hanging around the borderland« Kein Zugriff
    2. Jugendliche Verwahrlosung und Dissozialität Kein Zugriff
    3. Das kleinianische Kind und der Beginn der Objektbeziehungstheorie Kein Zugriff
      1. Die paranoid-schizoide Position Kein Zugriff
      2. Die depressive Position Kein Zugriff
    4. Die Borderlinestörung als »Fixierung dazwischen« Kein Zugriff
    5. Das Borderlinekonzept jenseits des Atlantiks Kein Zugriff
      1. Die Borderlineorganisation der Persönlichkeit Kein Zugriff
      2. Die Rolle der Affekte Kein Zugriff
      3. Trauma, Hass und Neid Kein Zugriff
      4. Die Frage des Selbst und der Identität Kein Zugriff
    6. Empirische Befunde als Bindeglied zwischen psychoanalytischen und nicht-analytischen Erklärungsansätzen Kein Zugriff
    7. Zusammenfassung: Psychotherapeutische Implikationen Kein Zugriff
    1. Die depressive Position als reifes Organisationsprinzip Kein Zugriff
      1. Wenn der Andere zum Feind wird Kein Zugriff
      2. Die Regulation psychischer Homöostase im Rahmen typischer Übertragungsmuster Kein Zugriff
      1. Projektiv identifikatorische Regulationsprozesse Kein Zugriff
      2. Der Verstehensprozess: Klärung Kein Zugriff
      3. Regressionssteuernd versus regressionsfördernd: Modifizierungen in der Behandlung von Borderlinepathologien Kein Zugriff
      4. »Die Grenzen der Seele abschreiten«: Behandlungsvereinbarungen und Grenzsetzungen Kein Zugriff
      5. Das Fremdeln mit der Aggression Kein Zugriff
    2. Borderlineentwicklungen und die Grenzen des Machbaren Kein Zugriff
  3. Literatur Kein Zugriff Seiten 137 - 149

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