Transgenerationalität
- Autor:innen:
- Verlag:
- 01.01.2025
Zusammenfassung
Transgenerationalität bezeichnet in der Psychoanalyse die unbewusste Weitergabe meist unverarbeiteter Traumata oder belastender Ereignisse an die nächste Generation. Susanne Döll-Hentschker bietet eine umfassende, komprimierte Übersicht über das Thema. Die Autorin zeichnet die historische Entwicklung des Konzepts nach, das als Phänomen erstmals bei Nachfahren von Holocaust-Überlebenden beobachtet und erforscht wurde. In der Folge hat das Wissen um transgenerationale Weitergaben von Traumata und ihre möglichen Mechanismen auch den Blick erweitert, wenn es um psychische Krankheiten der Eltern, um Vernachlässigung und Gewalt, um Missbrauch von Kindern oder auch um Krieg und Folter geht. Anhand klinischer Fallbeispiele zeigt die Autorin, wie transgenerationale Phänomene in der Psychotherapie thematisiert und bearbeitet werden können. Darüber hinaus macht sie deutlich, dass der Arbeit mit betroffenen Familien eine wichtige Bedeutung zukommt, um die Weitergaben zu reduzieren oder zu unterbrechen.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- Erscheinungsdatum
- 01.01.2025
- ISBN-Print
- 978-3-8379-3202-7
- ISBN-Online
- 978-3-8379-6288-8
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Analyse der Psyche und Psychotherapie
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 144
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 12
- Kriegsneurosen Kein Zugriff
- Überlebende des Holocaust Kein Zugriff
- Child Survivors – überlebende Kinder Kein Zugriff
- Der Holocaust in der zweiten Generation Kein Zugriff
- Die zweite Generation der Child Survivor Kein Zugriff
- Studienübersicht zur zweiten Generation Kein Zugriff
- Die zweite Generation der Überlebenden in Deutschland Kein Zugriff
- Der Holocaust in der dritten Generation Kein Zugriff
- Die Eltern-Kind-Beziehung im Nationalsozialismus Kein Zugriff
- Das Schweigen der Täter und Mitläufer nach 1945 Kein Zugriff
- Resümee zur transgenerationalen Weitergabe von Trauma und Täterschaft Kein Zugriff Seiten 73 - 80
- Von der Deprivationsforschung zur Entwicklungspsychopathologie Kein Zugriff
- Frühe Abstimmungs- und Regulierungsprozesse Kein Zugriff
- Transgenerationale Weitergabe durch Identifizierungen Kein Zugriff
- Rollenzuweisungen und Delegationen als transgenerationale Mechanismen Kein Zugriff
- Parentifizierung als intergenerationale Weitergabe Kein Zugriff
- Transgenerationalität – Resümee und Ausblick Kein Zugriff Seiten 119 - 126
- Literatur Kein Zugriff Seiten 127 - 144





