Enactment
- Autor:innen:
- Verlag:
- 01.09.2025
Zusammenfassung
Enactment beschreibt das erneute In-Szene-Setzen früher emotionaler Modellszenen und Beziehungsmuster, die auf paradoxe Weise eine biografische Bedeutung für Patient*in und Therapeut*in haben. Letztere werden in einer Weise involviert, die sie nicht beabsichtigt hatten. Trotz bester Absichten verfangen sie sich in eben jenem relationalen Netz, das sie zu erforschen anregen möchten. Das Konzept Enactment taucht in nahezu allen zeitgenössischen psychodynamischen Schulen auf, aber speziell in der relationalen Psychoanalyse steht es im Zentrum des theoretischen und klinischen Interesses. Die subtile Interdependenz von Übertragung und Gegenübertragung wird in dieser ko-konstruierten Beziehung neu gedacht. Jens Tiedemann betrachtet das Enactment aus der Perspektive der zeitgenössischen Psychoanalyse und veranschaulicht anhand verschiedener Fallbeispiele seine klinisch-praktische Relevanz.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- Erscheinungsdatum
- 01.09.2025
- ISBN-Print
- 978-3-8379-3456-4
- ISBN-Online
- 978-3-8379-6335-9
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Analyse der Psyche und Psychotherapie
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 160
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Einführung Kein Zugriff Seiten 9 - 12
- Dreieck von Wiederholung, Widerstand und Übertragung Kein Zugriff
- Die »Redekur« und das Problem der Handlung Kein Zugriff
- Sándor Ferenczis »Dialog der Unbewussten« Kein Zugriff
- Hans Loewalds »inszenierte Dimension der Übertragung« Kein Zugriff
- Rollenspiel-Bereitschaft, szenisches Verstehen und Handlungsdialog Kein Zugriff
- Die Einführung des Konzepts Kein Zugriff
- Das Gegenübertragungs-Enactment Kein Zugriff
- Definitionsversuche bei den interpersonalen Freudianern Kein Zugriff
- Harry Stack Sullivans »teilnehmender Beobachter« Kein Zugriff
- Edgar Levensons »Isomorphismus« von Wort und Handlung Kein Zugriff
- Therapeutisches Diktum: »Was geht hier vor sich?« Kein Zugriff
- Alte versus neue Objekte Kein Zugriff
- »Wessen schlechte Objekte sind wir eigentlich?« Kein Zugriff
- Übertragungs- und Gegenübertragungspositionen bei traumatisch bedingten Enactments Kein Zugriff
- Enactment als relationale Version des Wiederholungszwangs Kein Zugriff
- Enactments als »intersubjektive Unausweichlichkeiten« Kein Zugriff
- Dissoziation versus Verdrängung Kein Zugriff
- Multiplizität von Selbstzuständen Kein Zugriff
- Enactment als »gemeinsamer dissoziativer Kokon« Kein Zugriff
- Kollision zwischen dem Beruflichen und dem Persönlichen Kein Zugriff
- Enactments und Hier-und-Jetzt-Scham Kein Zugriff
- Inszenierte Erfahrung ist unformulierte Erfahrung Kein Zugriff
- Dissoziierte, inszenierte Erfahrung des »Nicht-Ichs« Kein Zugriff
- Enactment als Interpersonalisierung der Dissoziation Kein Zugriff
- Enactment als Abwesenheit der inneren Konfliktfähigkeit Kein Zugriff
- Enactments und wechselseitige Anerkennung Kein Zugriff
- Generative Enactments Kein Zugriff
- Affektregulationstherapie Kein Zugriff
- Linke und rechte Gehirnhälfte Kein Zugriff
- Explizites und implizites Gedächtnis Kein Zugriff
- Enactments als dialogische Interaktion von relationalen Unbewussten Kein Zugriff
- Affekttoleranzfenster und Enactments – Neuropsychoanalyse Kein Zugriff
- Relationale Traumata, Dissoziation und Selbstzustände Kein Zugriff
- Dissoziation im ko-konstruierten Enactment Kein Zugriff
- Das relationale Unbewusste als »Zwei-Personen-Unbewusstes« Kein Zugriff
- Projektive Identifizierung als nonverbales Kommunikationssystem von Enactments Kein Zugriff
- Mutuelle Enactments Kein Zugriff
- Psychodynamische Arbeit mit Selbst-Zustandswechseln Kein Zugriff
- Intrinsische Selbstverborgenheit von Enactments Kein Zugriff
- Psychodynamische Arbeit an den Rändern der Affektregulierung Kein Zugriff
- Enactments durcharbeiten und affektive Resilienz aufbauen Kein Zugriff
- Enactments, Mentalisierungsdefizite und Rupturen Kein Zugriff
- Psychodynamische Arbeit mit nicht mentalisierten Enactments Kein Zugriff
- Das »Zurückspulen« und die Erforschung des Enactments Kein Zugriff
- Kann der Therapeut immer (ausreichend gut) mentalisieren? Kein Zugriff
- Rupturen, Reparaturen und Metakommunikation anregen Kein Zugriff
- Vereinheitlichte Definition des Enactment Kein Zugriff
- Diskrete Ereignisse versus kontinuierlicher unbewusster Prozess Kein Zugriff
- Ein Enactment-basiertes Modell der therapeutischen Wirkung Kein Zugriff
- Wodurch enden Enactments? Kein Zugriff
- »Auf die intersubjektive, nonverbale Dimension hören« Kein Zugriff
- »Mit den Augen hören« Kein Zugriff
- »Drei Türen zum Unbewussten« Kein Zugriff
- »Hören auf die dissoziativen Brüche und Zustandswechsel« Kein Zugriff
- Narzisstische Vulnerabilität Kein Zugriff
- Vom unilateralen Agieren zum mutuellen Enactment Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff Seiten 143 - 160





