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Sammelband Kein Zugriff

Verändertes Denken - zum Wohle der Kinder

Festschrift für Jürgen Rudolph
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2009

Zusammenfassung

Mit Inkrafttreten des FamFG ändert sich das familiengerichtliche Verfahren grundlegend. Unter anderem nimmt es für Kindschaftsverfahren Bestandteile der sog. „Cochemer Praxis“, deren Protagonisten Jürgen Rudolph diese Festschrift gewidmet ist, auf und erhebt sie zur Norm. Jedoch bleibt das Gesetz notwendigerweise hinter den Anforderungen seiner Leitgedanken zurück. Weit über verfahrensrechtliche Vorschriften hinaus erfordert ihre verantwortungsbewusste Ausfüllung eine Veränderung in den Perspektiven und Haltungen der am Familienkonflikt beteiligten Professionellen, die eine erfolgreiche Fokussierung auf die Sichtweise des Kindes voraussetzen.

Es sind diese – sich gesetzgeberischer Kodifizierungen entziehenden – Haltungen, Perspektiv- und Paradigmenwechsel zum Wohle des Kindes, denen sich die zahlreichen renommierten Vertreterinnen und Vertreter der Rechts- und Justizpolitik, anwaltlichen und gerichtlichen Praxis, Familienpolitik, psychologischen Praxis und Wissenschaft in dieser Festschrift für Jürgen Rudolph widmen.

So vielfältig die professionelle Beteiligung am Familienkonflikt ist auch der professionelle Hintergrund der Autorinnen und Autoren wie auch das Licht, welches sie auf das Kindeswohl werfen.

Der Sammelband richtet sich an alle Vertreter der am Familienkonflikt beteiligten Professionen. Wer an der Veränderung von Prozessen und Haltungen Interesse hat, wird wertvolle Anstöße zur Qualitätsverbesserung in Kindschaftsverfahren erhalten.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2009
Copyrightjahr
2009
ISBN-Print
978-3-8329-4970-9
ISBN-Online
978-3-8452-1938-7
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
240
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Vorwort der Herausgeberin Kein Zugriff Seiten 9 - 12
    1. Arbeiten in Netzwerken – Ein Plädoyer für neue Wege in der Justiz Kein Zugriff Seiten 13 - 20
      Autor:innen:
    2. Das Cochemer Modell – Zum Wohle der Kinder Kein Zugriff Seiten 21 - 24
      Autor:innen:
    3. Kinderrechte ins Deutsche Grundgesetz? Chancen und Herausforderungen – Bestandsaufnahme und offene Fragen Kein Zugriff Seiten 25 - 37
      Autor:innen:
    4. Cochemer Praxis bei atypischen Fallkonstellationen am Beispiel des Vorwurfs einer möglichen sexuellen Grenzverletzung oder eines sexuellen Missbrauchs eines Kindes im familiengerichtlichen Verfahren Kein Zugriff Seiten 38 - 42
      Autor:innen:
    1. Die Rolle der Kinder- und Jugendhilfe im Elternkonflikt Kein Zugriff Seiten 43 - 54
      Autor:innen:
    2. Das Wunder von Cochem. Sieben Argumente für ein aktives Jugendamt im Familiengerichtsverfahren Kein Zugriff Seiten 55 - 63
      Autor:innen:
    3. Vom Suchen und Finden des ersten Schrittes oder vom erfolgreichen Beispiel einer kleinen Region Kein Zugriff Seiten 64 - 69
      Autor:innen:
    4. ie Karawane rollt! Warum sich die Arbeitsweise des Cochemer Modells durchsetzt, obgleich viele diese nicht wollen und kaum einer sie vermisst hat: Sozialpsychologische Gedanken zu einem Veränderungspr... Kein Zugriff Seiten 70 - 74
      Autor:innen:
    1. Risiken und Nebenwirkungen einer Rechtsnorm – Thesen de lege ferenda zu § 1671 BGB – Kein Zugriff Seiten 75 - 81
      Autor:innen:
    2. Der Richter im Netzwerk Kein Zugriff Seiten 82 - 85
      Autor:innen:
    3. Das familiengerichtliche Verfahren als Einladung zu einer Flussfahrt Kein Zugriff Seiten 86 - 93
      Autor:innen:
    4. Über den Tellerrand Kein Zugriff Seiten 94 - 95
      Autor:innen:
    5. Von der (Un)Möglichkeit der Sicherung des Kindeswohls durch Gesetzgebung, Familiengericht, Jugendhilfe und Institutionen oder: vom Mechaniker zum Uhrmacher – Änderung eines Berufsbildes Kein Zugriff Seiten 96 - 110
      Autor:innen:
    6. Ist das Kindeswohl eine Gefahr für den Rechtsstaat? Anmerkungen zur strafrechtlichen Verfolgung von Richtern des Oberlandesgerichts Naumburg (Fall Görgülü) Kein Zugriff Seiten 111 - 122
      Autor:innen:
    1. Vom Cochemer Modell zur Cooperativen Praxis. Das logische Fortschreiben eines Erfolgsmodelles Kein Zugriff Seiten 123 - 133
      Autor:innen:
    2. Neue Anforderungen an die Behandlung von Sorge- und Umgangsverfahren Kein Zugriff Seiten 134 - 144
      Autor:innen:
    1. Kindeswille, Kindeswohl, lösungsorientiertes Vorgehen in der Familiengerichtsbarkeit – welchen Stellenwert hat das Kind im Cochemer Modell? Kein Zugriff Seiten 145 - 152
      Autor:innen:
    2. Kinder sind Kinder! – Plädoyer für ein lösungsorientiertes Vorgehen auch bei Kindeswohlgefährdung Kein Zugriff Seiten 153 - 163
      Autor:innen:
    3. Was heißt »Kindeswohl«? Zum Dilemma gerichtlicher Entscheidungen über Sorge- und Umgangsrecht. Die Rolle des Familienrichters Kein Zugriff Seiten 164 - 166
      Autor:innen:
    4. Kindeswohl zwischen Elternprämie und Wertetraining Kein Zugriff Seiten 167 - 172
      Autor:innen:
    5. Von konventionell bis Cochemer Modell: Das breite Wirkungsspektrum richtig verstandener Begutachtung Kein Zugriff Seiten 173 - 183
      Autor:innen:
    6. Erziehung und Kindeswohl in muslimischen Migrantenfamilien: Implikationen für die Begutachtung in Migrantenfamilien Kein Zugriff Seiten 184 - 190
      Autor:innen:
    7. Hinwirken auf Einvernehmen zwischen den Eltern im Rahmen einer psychologischen Begutachtung Kein Zugriff Seiten 191 - 198
      Autor:innen:
    1. Zwangsberatung – um Eltern zum Blick auf ihr Kind zu zwingen Kein Zugriff Seiten 199 - 206
      Autor:innen:
    2. Mediation vernetzt – Instrument zur Förderung von Einvernehmlichkeit in streitigen Kindschaftssachen nach dem neuen Familienverfahrensgesetz (FamFG) Kein Zugriff Seiten 207 - 228
      Autor:innen:
    3. Kinder sind auch nur Menschen Kein Zugriff Seiten 229 - 240
      Autor:innen:

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