Selbstgebung und Selbstgegebenheit
Zur Bedeutung eines universalen Phänomens- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Seele, Existenz, Leben, Band 30
- Verlag:
- 15.04.2019
Zusammenfassung
Selbstgebung und Selbstgegebenheit sind die beiden grundlegenden Formen einer reflexiven und personalen Gabe-Beziehung. In diesem Sammelband werden ihre Grund-Strukturen erläutert und ihre wichtigsten phänomenalen Manifestationsformen exemplarisch vorgestellt. Dabei liegt dem inhaltlichen Aufbau dieses Buches die Einsicht in den sachlichen Vorrang der für das letztlich einheitliche Phänomen der Selbst-Gegebenheit und der Selbst-Gebung allgemeinen Manifestationsbereiche des Seins und des Erkennens gegenüber den speziellen Manifestationsbereichen der Religionen sowie der Psychoanalyse und der Literatur zugrunde. Dementsprechend werden im ersten Teil dieses Sammelbandes die phänomenologische, die metaphysisch-ontologische und die personale Bedeutungsdimension, in dessen zweitem Teil die religiöse (anhand der sog. archaischen Religionen, dann auch der hinduistischen Religionen des Shivaismus und des Tantrismus, ferner des chinesischen Daoismus und nicht zuletzt der monotheistischen Offenbarungsreligionen) und in dessen drittem Teil die psychoanalytische und die literarische und damit im Ganzen gesehen die universale Relevanz dieses ursprünglichen Phänomens aufgezeigt und sichtbar gemacht.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- Erscheinungsdatum
- 15.04.2019
- ISBN-Print
- 978-3-495-48902-4
- ISBN-Online
- 978-3-495-81751-3
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- Seele, Existenz, Leben
- Band
- 30
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 232
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Inhalt Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- Einführung und Vorwort des Herausgebers Kein Zugriff Seiten 9 - 14
- 1. Zur Aufgabenstellung des Beitrags Kein Zugriff
- 2. Selbst-Gebung und Selbst-Gegebenheit als die beiden grundlegenden Formen einer reflexiven Gabe-Beziehung – ihre Gemeinsamkeiten und ihre Differenzen Kein Zugriff
- 3. Selbst-Gebung und Selbst-Gegebenheit als zwei personale Formen einer reflexiven Gabe-Beziehung im Unterschied zum apersonalen »Es gibt« als dem Geber von Gegebenheiten Kein Zugriff
- 4.1. Die phänomenologische Bestimmung der Selbst-Gebung: Phänomenale Selbst-Gebung als die Wesensverfassung von Phänomenalität überhaupt Kein Zugriff
- 4.2. Die strikte ontologische Bestimmung der Selbst-Gebung: Selbst-Gegebenheit und Selbst-Gebung als seinsmäßiges Konstitutivum von Personen Kein Zugriff
- 4.3. Die personale Bestimmung von Selbst-Gebung: Freiwillige Selbst(hin-)Gabe und ihre Erscheinungsformen Kein Zugriff
- 4.4. Die religiöse Bestimmung von Selbst-Gebung: Selbst-Gebung als ein religiöses Prinzip in den Religionen – ihre subjektive und ihre objektive Seite Kein Zugriff
- 4.5. Die graduelle Verwirklichung der Selbst-Gebung in den monotheistischen Weltreligionen Kein Zugriff
- 4.6. Die Selbst-Gebung einer transzendenten Macht als ein universales Prinzip der Religionen und als das Wesen personaler Liebe Kein Zugriff
- 1. Einleitung Kein Zugriff
- 2. Der phänomenologische Begriff der Gegebenheit und Selbstgegebenheit Kein Zugriff
- 3. Selbstgegebenheit in der generativen Phänomenologie (Anthony J. Steinbock) Kein Zugriff
- 4. Zur Phänomenologie vertikaler Erfahrungen Kein Zugriff
- 2.1. Die linear-zirkuläre Struktur der Selbstgabe Kein Zugriff
- 2.2. Die vollständige Zirkelstruktur der Selbstgabe Kein Zugriff
- 3. Die Grundlegung der zirkulären Selbstgabe bei Meister Eckhart Kein Zugriff
- 4. Die zirkuläre Struktur der Selbst-Gebung in Eckharts Predigt 76 Kein Zugriff
- 5. Die Frage nach dem »Wie« des einheitlichen Selbstvollzugs Kein Zugriff
- 1. Einführung Kein Zugriff
- 2. Das Leben als das Sich-Selbst-Geben Gottes Kein Zugriff
- 3. Die Seele als das Prinzip des Lebens Kein Zugriff
- 4. Das absolute Empfangen Kein Zugriff
- 5. Die dynamische Einheit Gottes Kein Zugriff
- 1. Zur Differenzierung des Theodizeeproblems Kein Zugriff
- 2.1. Inkompatibilistische Positionen Kein Zugriff
- 2.2.1. Die Philosophische Theodizee Kein Zugriff
- 2.2.2. Die Philosophische Verteidigung des Theismus Kein Zugriff
- 3.1. Das Wesen der Liebe Kein Zugriff
- 3.2. Die Selbstgebung Gottes als Antwort auf die empirische und existenziell motivierte Theodizeefrage Kein Zugriff
- 1. Einleitung: Selbstgebung in komplementären wissenschaftlichen Zugängen Kein Zugriff
- 2.1.1. Der husserlsche Horizontbegriff Kein Zugriff
- 2.1.2. Husserls Erkenntnistheorie Kein Zugriff
- 2.2. Luhmanns Religionstheorie Kein Zugriff
- 3.1. Die Funktion der Kontingenzformel Kein Zugriff
- 3.2.1. Die tribal-segmentäre, archaische Gesellschaft: Geheimnis Kein Zugriff
- 3.2.2. Die stratifikatorische Hochkultur: Paradoxie Kein Zugriff
- 3.2.3. Die funktional ausdifferenzierte, moderne Gesellschaft: externe funktionale Analyse Kein Zugriff
- 3.3. Zusammenfassung: Luhmanns Beobachter-Gott Kein Zugriff
- 4.1. Theologie im Anschluss an Luhmann Kein Zugriff
- 4.2.1. Kosmogonisches Beispiel: Schöpfung Kein Zugriff
- 4.2.2. Räumliches Beispiel: Tempel Kein Zugriff
- 4.2.3. Zeitliches Beispiel: Engel Kein Zugriff
- 4.3. Die Selbstbeobachtung und die Selbstgebung Gottes Kein Zugriff
- 4.4. Das zentrale Christusereignis Kein Zugriff
- 5. Fazit: Selbstgebung im Anschluss an Luhmann Kein Zugriff
- 1. Einleitung Kein Zugriff
- 2. Das religiöse Erlebnis und die Offenbarung des Göttlichen Kein Zugriff
- 3. Das emotionale Erlebnis als Wertgefühl Kein Zugriff
- 4. Glückseligkeit und das Heilige Kein Zugriff
- 5. Schluss Kein Zugriff
- 1. Einleitung: Die Integralität von Eliades Werk Kein Zugriff
- 2. Zum Begriff der Hierophanie und dem Einbruch des Heiligen Kein Zugriff
- 3. Die Erfahrungsdimension der Religionsphänomenologie Kein Zugriff
- 4. Das Ewige im Menschen. Zur Eliades Idee des ›homo religiosus‹ Kein Zugriff
- 5. Schlusswort: Entfremdung und Sehnsucht des modernen Menschen Kein Zugriff
- 1. Einleitung: avatāra und incarnatio Kein Zugriff
- 2. Die Bhagavad Gītā im Kontext, Selbst-Offenbarung und göttliche Gewalt Kein Zugriff
- 3. Mythischer und kosmologischer Hintergrund der avatāra-Lehre Kein Zugriff
- 4. Selbst-Offenbarung und Restitution des dharma, oder der Sinn des göttlichen Eingriffs für den Menschen Kein Zugriff
- 5. Schlusswort: Zur Wirkungsgeschichte der avatāra-Lehre, oder die Polarisierung von Krieg und Liebe Kein Zugriff
- 1. Einführung Kein Zugriff
- 2. Die Entwicklung und die verschiedenen Ausprägungen des Daoismus Kein Zugriff
- 3. WER kann im religiösen Daoismus Subjekt einer Selbst-Gebung sein? Kein Zugriff
- 4. WAS kann im religiösen Daoismus Gegenstand einer Selbst-Gebung sein? Kein Zugriff
- 5. WIE kann ein Angehöriger des religiösen Daoismus eine Selbst-Gebung erkennen? Kein Zugriff
- 6. WEM kann im religiösen Daoismus eine Selbst-Gebung gelten? Kein Zugriff
- 7. WARUM sollte im religiösen Daoismus eine Selbst-Gebung angenommen werden können? Kein Zugriff
- 8. Zusammenfassung Kein Zugriff
- III. Ein Beispiel für die psychoanalytische und die literaturwissenschaftliche Bedeutungsdimension von »Selbstgebung« Kein Zugriff
- 1.1. Einführung – die zentralen Kernanliegen Kein Zugriff
- 1.2. Die Individuation als ein Weg der Verwirklichung der Selbst-Gegebenheit Kein Zugriff
- 1.3. Eine Wesensbestimmung der Selbst-Gegebenheit individueller Identität Kein Zugriff
- 2.1. Hesses einflussreiche Begegnung mit der Psychoanalyse Kein Zugriff
- 2.2.1. Demian. Die Geschichte von Emil Sinclairs Jugend (1919) – Selbstwerdung als ein Hören auf Gottes Stimme in uns Kein Zugriff
- 2.2.2. Siddhartha (1922) – Selbstwerdung durch persönliche Erfahrung Kein Zugriff
- 2.2.3. Der Steppenwolf (1927) – Selbstwerdung durch psychologisches Bekenntnis Kein Zugriff
- 3. Fazit Kein Zugriff
- Sils Maria – Rettung aus Todesgefahr Kein Zugriff
- Personenindex Kein Zugriff
- Sachindex Kein Zugriff
- Verzeichnis der Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 229 - 232





