Das Begehren der Mystik
Eine Kriteriologie für Erkenntnis und Praxis- Autor:innen:
- Reihe:
- Seele, Existenz, Leben, Band 39
- Verlag:
- 20.09.2022
Zusammenfassung
Die Mystik als reines Begehren zu verstehen, heißt ihren kriteriologischen Charakter als Aufhebung einer jeden Erfüllung zu erfassen. Durch die Definition als immanent lebendiges Selbstbegehren können nicht nur die Tradition der negativen Theologie, sondern auch die Universalität mystischer Erprobungen in anderen Spiritualitätsformen sowie in einer nicht-religiösen Mystik integriert werden. Das originäre "Begehren der Mystik" wird in seiner Bedeutung für Erkenntnis und Praxis radikal phänomenologisch analysiert. Als prinzipielle Erprobung für jedes subjektive Menschsein in seiner affektiven Leiblichkeit ergibt sich daraus schließlich die Frage, ob eine solch vor-religiöse "Lebensmystik" für unsere kulturelle Zukunft nicht grundsätzlich relevant sein kann.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- Erscheinungsdatum
- 20.09.2022
- ISBN-Print
- 978-3-495-99935-6
- ISBN-Online
- 978-3-495-99936-3
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- Seele, Existenz, Leben
- Band
- 39
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 472
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- 1. Mystische Strukturelemente im Vergleich mit Bergsons Mystikbestimmung Kein Zugriff Seiten 11 - 34
- 2. Zur aktuellen Methodenfrage in der Mystikforschung Kein Zugriff Seiten 35 - 54
- 1. Das Offenbarungsverhältnis von Schrift und Leben Kein Zugriff Seiten 57 - 72
- 2. Inkarnatorische Elemente einer »Christusmystik« Kein Zugriff Seiten 73 - 108
- 3. Offenbarungsbegriff und Frage der Tautologie Kein Zugriff Seiten 109 - 124
- 1. Affektivität als Ur-Sagen – mit Blick auf die spanische Mystik Kein Zugriff Seiten 127 - 154
- 2. Mystische Tradition des Unausprechbaren – vom 5. ins 15. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 155 - 182
- 3. Mystik als Lebens- und Welthingabe gemäß Meister Eckhart Kein Zugriff Seiten 183 - 212
- 1. Simone Weil und die »dekreative Weltlektüre« als Universalmystik Kein Zugriff Seiten 215 - 250
- 2. Erotik und Gewalt als »Mystik« bei Georges Bataille Kein Zugriff Seiten 251 - 286
- 3. Mystik und jouissance gemäß Jacques Lacan Kein Zugriff Seiten 287 - 324
- 1. Illusion des Ich und Leid im Buddhismus Kein Zugriff Seiten 327 - 370
- 2. Mystik des Einen im Sufismus und »Erotik Gottes« als Sublimierung Kein Zugriff Seiten 371 - 406
- 3. Lebensmystik und Zukunft von Religion und Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 407 - 434
- Gesamtbibliographie Kein Zugriff Seiten 435 - 472





