Leben und Vernunft
Zum Naturbegriff in der neo-aristotelischen Tugendethik- Autor:innen:
- Reihe:
- Praktische Philosophie, Band 100
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Der Versuch von Neo-Aristotelikern wie Philippa Foot und Michael Thompson, die objektive Geltung ethischer Prinzipien in der menschlichen Natur zu verankern, ist auf viel Kritik gestoßen. Insbesondere der hierfür zentrale Begriff der Lebensform wird oft als inkompatibel mit den modernen Naturwissenschaften verworfen. Kritiker wie Vertreter des Neo-Aristotelismus operieren jedoch mit sehr unterschiedlichen Naturkonzeptionen – einer szientistischen und einer idealistischen – und kommunizieren daher tendenziell aneinander vorbei. Das Buch expliziert beide Naturkonzeptionen und befragt sie auf ihre jeweiligen theoretischen Voraussetzungen, um im Rückgriff auf die Philosophie John McDowells eine Verteidigung des Neo-Aristotelismus zu entwickeln.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-495-99376-7
- ISBN-Online
- 978-3-495-99377-4
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- Praktische Philosophie
- Band
- 100
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 573
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 24
- 1.1.1. Nonkognitivismus und Naturalistischer Fehlschluss Kein Zugriff
- 1.1.2. Logische Attributivität und teleologische Begriffe Kein Zugriff
- 1.1.3. Instrumentelle und natürliche Güte Kein Zugriff
- 1.2. Naturgeschichte und Lebensform Kein Zugriff
- 1.3. Natürliche Normativität Kein Zugriff
- 1.4.1. Tugenden als materiale Formen praktischer Rationalität Kein Zugriff
- 1.4.2. Praktische Rationalität und menschliche Lebensform Kein Zugriff
- 1.4.3. Ethische Güte als besondere Form natürlicher Güte Kein Zugriff
- 1.4.4. Ein natürlicher Zweck des Menschen? Kein Zugriff
- 2.1. Die szientistische Deutung des neo-aristotelischen Programms Kein Zugriff
- 2.2. Darwinismus und Immoralismus Kein Zugriff
- 2.3.1. Speziesbegriffe: Essenzialismus und Relationalismus Kein Zugriff
- 2.3.2. Natürliche Teleologie: Vitalismus und Reduktion Kein Zugriff
- 2.3.3. Manifestes versus wissenschaftliches Weltbild Kein Zugriff
- 2.4. Die Autonomie der praktischen Vernunft Kein Zugriff
- 3.1. Spielarten des Natürlichen bei McDowell Kein Zugriff
- 3.2. Kritik an Empirismus und Szientismus Kein Zugriff
- 3.3.1. Zur Natur rationaler Fähigkeiten Kein Zugriff
- 3.3.2. Begrifflich geformte Rezeptivität Kein Zugriff
- 3.3.3. Feinkörnigkeit und Hylemorphismus der Erfahrung Kein Zugriff
- 3.4.1. Die epistemische Lücke zwischen Erfahrung und Urteil Kein Zugriff
- 3.4.2. Die ontologische Lücke zwischen Subjekt und Objekt Kein Zugriff
- 3.5.1. Zum Charakter von McDowells Idealismus Kein Zugriff
- 3.5.2. McDowells idealistischer Naturbegriff Kein Zugriff
- 3.5.3. Vernunft als Natur: McDowells liberaler Naturalismus Kein Zugriff
- 4.1. Eine Antwort auf die biologistischen Herausforderungen Kein Zugriff
- 4.2.1. Kritik am Dualismus der Weltbilder Kein Zugriff
- 4.2.2. Die hylemorphistische Einheit der Weltbilder Kein Zugriff
- 4.2.3. Illustration am Beispiel der Erfahrung Kein Zugriff
- 4.2.4. Der Status des Lebensformbegriffs Kein Zugriff
- 4.3.1. Diagnose des Pollyanna-Problems Kein Zugriff
- 4.3.2. Objektivität und normative Autorität der Lebensform Kein Zugriff
- 4.3.3. Die moralische Struktur der Lebenswelt Kein Zugriff
- 4.3.4. Antwort auf das Pollyanna-Problem Kein Zugriff
- 4.4.1. Abgrenzung vom Formalismus Kants Kein Zugriff
- 4.4.2. Selbstbestimmung als rationale Wirkursächlichkeit Kein Zugriff
- 4.4.3. Leiblichkeit und Tradition Kein Zugriff
- 4.4.4. Autonomie, Geschichte und Natur Kein Zugriff
- Ausblick und Schluss Kein Zugriff Seiten 503 - 536
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 537 - 572






