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Monographie Kein Zugriff

Einführung in die französische Ethnopsychiatrie

Die therapeutische Behandlung von Migrantenfamilien am Centre Georges Devereux und im Krankenhaus Avicenne
Autor:innen:
Verlag:
 2018

Zusammenfassung

Mit ihrer Einführung in die französische Ethnopsychiatrie verdeutlicht Sophie Kotanyi jene Grundfragen, die im therapeutischen Umgang mit geflüchteten Menschen und MigrantInnen beachtet werden müssen. Sie skizziert die theoretischen Grundlagen der französischen Ethnopsychiatrie und stellt die daraus entwickelten Behandlungspraktiken der innovativen interkulturellen Psychotherapie am Centre Georges Devereux und im Krankenhaus Avicenne in Bobigny vor.

Die transkulturellen Ansätze der Ethnopsychiatrie fordern westliche Konzepte und Praktiken der Psychiatrie und Psychotherapie heraus. Statt auf das Individuum zu fokussieren, zeigen sie die Notwendigkeit auf, sich den Menschen in ihren sozialen und kulturellen Bezügen anzunähern. So ermöglichen sozial und kulturell adäquate therapeutische Ansätze mehr Wirksamkeit in der Therapie von Geflüchteten und MigrantInnen mit außereuropäischem Hintergrund. Im Nachwort diskutiert Stephan Becker den Mehr-Personen-Behandlungsrahmen der französischen Ethnopsychiatrie und ordnet ihn in den historischen und therapeutischen Kontext in Deutschland ein.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2018
Copyrightjahr
2018
ISBN-Print
978-3-8379-2792-4
ISBN-Online
978-3-8379-7395-2
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Forschung Psychosozial
Sprache
Deutsch
Seiten
189
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 16
      1. Psychosoziale ambulante Behandlung von Migrantenfamilien Kein Zugriff
      2. Entwicklung einer transkulturellen klinischen Forschung in der Ethnopsychiatrie Kein Zugriff
      3. Eine postuniversitäre Fortbildung für Professionelle Kein Zugriff
      4. Ausbildung von ethno-klinischen Mediateuren (Vermittlern) Kein Zugriff
    1. Das Krankenhaus Avicenne in Bobigny Kein Zugriff
    2. Das Setting einer ethnopsychiatrischen Behandlung Kein Zugriff
    3. Bemerkungen zum Ansatz dieser Studie Kein Zugriff
    1. Definition Kein Zugriff
    2. Historischer Kontext Kein Zugriff
      1. Ethnologie als Bestandteil der Ethnopsychiatrie Kein Zugriff
      2. Psychoanalyse als Methode Kein Zugriff
      1. Kultur als Struktur Kein Zugriff
      2. Die psychische Struktur Kein Zugriff
      3. Gemeinsamkeiten von Kultur und Psyche Kein Zugriff
    3. Kontext der Emigration in Frankreich Kein Zugriff
    4. Herausforderungen der Ethnopsychiatrie in Deutschland Kein Zugriff
      1. Vorstellung des Falls der Familie Orial/Riato Kein Zugriff
      2. Protokoll der fünften ethnopsychiatrischen Sitzung der Familie Orial/Riato Kein Zugriff
      3. Anschließende Nachbesprechung mit den Praktikantenund dem Team Kein Zugriff
      4. Kommentare und Schlussfolgerungen Kein Zugriff
      5. Ethnopsychiatrischer und ethnologischer Kontext dieses Falls Kein Zugriff
      1. Vorstellung des Falles Kein Zugriff
      2. Die beobachtete ethnopsychiatrische Therapiesitzung Kein Zugriff
      3. Bemerkungen zu der ethnopsychiatrischen Behandlung eines »Ahnenkindes« Kein Zugriff
      4. Schlussbemerkungen zum Fall Kein Zugriff
    1. Sinn und Ursache der Krankheit Kein Zugriff
      1. Nathans Ausgangspunkt Kein Zugriff
      2. Das psychoanalytische und das traditionelle Ritual Kein Zugriff
      3. Die Funktion des therapeutischen Rituals Kein Zugriff
      4. Konsequenzen für die therapeutischen Techniken in der Ethnopsychiatrie Kein Zugriff
      5. Schlussfolgerungen zu therapeutischen Ritualen Kein Zugriff
      1. Klassifikationen im Senegal nach M. und E. Ortigues Kein Zugriff
      2. Klassifikation der therapeutischen Techniken nach Nathan Kein Zugriff
      3. Schlussfolgerungen Kein Zugriff
      1. Die eigene »Hülle« verlassen Kein Zugriff
      2. Eine neue Hülle und ein neuer Rahmen im Aufbau Kein Zugriff
      3. Migration als Traumatisierung Kein Zugriff
      4. Das ausgesetzte Kind Kein Zugriff
      5. Migration als Verlust der Hülle, des Behälters Kein Zugriff
      1. Kritik von Pierre-André Taguieff und Fethi Benslama Kein Zugriff
      2. Kritik von Alain Policar Kein Zugriff
      3. Kritik von Didier Fassin Kein Zugriff
      4. Positionen zur Ethnopsychiatrie von Bruno Latour und Isabelle Stengers Kein Zugriff
      5. Zusammenfassung französischer Kritiken der Ethnopsychiatrie Kein Zugriff
      1. Die Debatte um kulturellen Hybridität und ihre Kritiker Kein Zugriff
      2. Ein psychoanalytischer Blick auf die Hybriditätstheorien Kein Zugriff
      3. Schlussfolgerungen Kein Zugriff
      1. Zum Begriff »traditionell« Kein Zugriff
      2. Zu Nathans Theoriebildung Kein Zugriff
      3. Mystifizierung des Kulturellen? Kein Zugriff
      4. Das »Magische« in der Ethnopsychiatrie Kein Zugriff
  3. Schlussfolgerungen und Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 161 - 166
  4. Nachwort. Das Mehrpersonensetting in der Behandlung von Migranten Kein Zugriff Seiten 167 - 174
  5. Literatur Kein Zugriff Seiten 175 - 189

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