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Monographie Kein Zugriff

Ususfructus

Der Nießbrauch in der Entwicklungsgeschichte des römischen Rechts
Autor:innen:
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Die Formulierung „Usus fructus est ius alienis rebus utendi fruendi salva rerum substantia“, die den römischen Nießbrauch definiert, wirkt auf den ersten Blick klar und prägnant. Ein Blick in die Quellen zeigt jedoch ein deutlich weniger eindeutiges Bild, da sich zahlreiche abweichende Auffassungen finden. Der Autor unternimmt daher aus begriffsgeschichtlicher Perspektive den Versuch, die unterschiedlichen Konzeptionen des ususfructus in der vorklassischen und klassischen Jurisprudenz zu analysieren und die hiervon berührten rechtsdogmatischen Fragestellungen zu untersuchen. Unter Berücksichtigung möglicher Einflüsse der hellenistischen Philosophie wird dabei eine kohärente und plausible Deutung angestrebt.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-7560-3904-3
ISBN-Online
978-3-7489-6928-0
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Berliner Schriften zur Rechtsgeschichte
Band
14
Sprache
Deutsch
Seiten
378
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Vorwort Kein Zugriff
    1. I. Vom römischen Recht zur modernen Rechtsordnung – Ein historischer Ausgangspunkt Kein Zugriff
    2. II. Fragestellung Kein Zugriff
    3. III. Aktueller Forschungsstand und Ziel der Untersuchung Kein Zugriff
    4. IV. Gang der Untersuchung Kein Zugriff
        1. a. Die Zeit des Zwölftafelgesetzes Kein Zugriff
        2. b. Das dritte Jahrhundert v. Chr. Kein Zugriff
        3. c. Zweites Jahrhundert. v. Chr. Kein Zugriff
        1. a. Ususfructus als griechisches Recht Kein Zugriff
        2. b. Der ususfructus als Besitz an ager publicus Kein Zugriff
        3. c. Der ususfructus als Versorgungsmittel für sine manu-Witwen Kein Zugriff
      1. 3. Zusammenfassung Kein Zugriff
      1. 1. Die tägliche Entstehung des ususfructus in Fr. Vat.77 Kein Zugriff
      2. 2. Mancipatio deducto usu fructu als Bestellungsart des ususfructus Kein Zugriff
      3. 3. Uti frui als naturrechtliches Nutzungsrecht Kein Zugriff
      4. 4. Unteilbarkeit des vorklassischen Nießbrauchs Kein Zugriff
      5. 5. Zusammenfassung Kein Zugriff
      1. 1. Ususfructus als res incorporalis in der Klassik Kein Zugriff
      2. 2. Uti frui als faktische Nutzung in der klassischen Lehre Kein Zugriff
      3. 3. Teilbarkeit des ususfructus in der Klassik Kein Zugriff
      4. 4. Zusammenfassung Kein Zugriff
        1. a. Literaturanischten im Einzelnen Kein Zugriff
        2. b. Stellungnahme und eigener Ansatz Kein Zugriff
        1. a. Julian Kein Zugriff
        2. b. Gaius Kein Zugriff
        3. c. Pomponius Kein Zugriff
        4. d. Celsus Kein Zugriff
        1. a. Paulus Kein Zugriff
        2. b. Papinian Kein Zugriff
        3. c. Pseudo-Ulpian Kein Zugriff
        4. d. Marcian Kein Zugriff
      1. 4. Zusammenfassung Kein Zugriff
    1. V. Ergebnis zum Kapitel B Kein Zugriff
        1. a. Der Besitz-Begriff im vorklassischen Recht Kein Zugriff
        2. b. Der vorklassische Besitz und sein Verhältnis zum ususfructus Kein Zugriff
        3. c. Possessio und ususfructus in Gaius Inst. 2.7 Kein Zugriff
        1. a. Der Besitz-Begriff im klassischen Recht Kein Zugriff
        2. b. Der klassische Besitz und sein Verhältnis zum ususfructus Kein Zugriff
        3. c. Traditio und usucapio des ususfructus im klassischen Recht Kein Zugriff
        4. d. Non usus des ususfructus im klassischen Recht Kein Zugriff
        1. a. Die quasi possessio nach Julian und Gaius Kein Zugriff
        2. b. Celsus und die iuris possessio Kein Zugriff
        3. c. Uti frui als quasi possessio des ususfructus Kein Zugriff
        4. d. Traditio in der hoch- und spätklassischen media sententia Kein Zugriff
      1. 4. Zusammenfassung Kein Zugriff
        1. a. Paulus D. 32.89 und D. 50.16.142 Kein Zugriff
        2. b. Der scheinbare Widerspruch zwischen Gaius Inst. 2.199, Fr. Vat. 75.1, und Fr. Vat. 77 Kein Zugriff
        3. c. Zwischenergebnis Kein Zugriff
      1. 2. Eadem res und concursu partes als coniunctio re Kein Zugriff
        1. a. Die Regel-Anwachsung trotz Verlust des eigenen Anteils Kein Zugriff
        2. b. Über das Prinzip „ususfructus non portioni sed personae adcresceret“ Kein Zugriff
        3. c. Zwischenergebnis Kein Zugriff
        1. a. Anwachsung an eigener Sache? Kein Zugriff
        2. b. Die Teilbildung zwischen Eigentümer und Nießbraucher Kein Zugriff
        3. c. Zwischenergebnis Kein Zugriff
        1. a. Celsus: Der Miteigentümer des servus communis als einzelner Bedachter und sein Anteil Kein Zugriff
        2. b. Julian: Die Person des Sklaven und das Verhältnis zwischen den Miteigentümern als den Bedachten Kein Zugriff
        3. c. Pomponius: Die Person des Sklaven und das Verhältnis zwischen den Miteigentümern als den Bedachten, jedoch ohne coniunctio zwischen den Miteigentümern Kein Zugriff
        4. d. Ulpian: Die Person des Sklaven als der einzige Bedachte Kein Zugriff
        5. e. Zwischenergebnis Kein Zugriff
      2. 6. Zusammenfassung Kein Zugriff
      1. 1. Die Regel des Untergangs des Nießbrauchs und die Möglichkeit der restitutio Kein Zugriff
      2. 2. Die Konsequenzen von Überschwemmungen für den Nießbrauch und eine mögliche restitutio Kein Zugriff
        1. a. Änderung des physischen Aussehens Kein Zugriff
        2. b. Änderung des Verwendungszwecks Kein Zugriff
        1. a. Der Grundsatz Kein Zugriff
        2. b. Der Fall einer allmählichen Wiederherstellung und Verarbeitung Kein Zugriff
      3. 5. Grex und rei mutatio Kein Zugriff
      4. 6. Zusammenfassung Kein Zugriff
        1. a. Zur Passivlegitimation bei der vindicatio ususfructus Kein Zugriff
        2. b. Aktivlegitimation der vindicatio servitutis Kein Zugriff
        3. c. Actio negatoria bzw. negativa Kein Zugriff
        1. a. Actio familiae erciscundae und actio communi dividundo Kein Zugriff
        2. b. Actio finium regundorum Kein Zugriff
        1. a. Interdictum uti possidetis Kein Zugriff
        2. b. Interdictum quod legatorum Kein Zugriff
        3. c. Interdictum uti possidetis utilis und interdictum unde vi utilis Kein Zugriff
        4. d. Interdictum si uti frui prohibitus esse dicetur Kein Zugriff
        5. e. Interdictum quem usum fructum Kein Zugriff
        6. f. Actio Publiciana Kein Zugriff
        1. a. Actio legis Aquiliae utilis Kein Zugriff
        2. b. Actio servi corrupti utilis Kein Zugriff
        1. a. Actio aquae pluviae arcendae Kein Zugriff
        2. b. Operis novi nuntiatio Kein Zugriff
        3. c. Cautio damni infecti Kein Zugriff
      1. 6. Zusammenfassung Kein Zugriff
    1. V. Ergebnis zum Kapitel C Kein Zugriff
      1. 1. Das Goldene Zeitalter am Anfang: die Darstellung von Hesiod Kein Zugriff
      2. 2. Das Goldene Zeitalter in der Vorstellung der Stoa Kein Zugriff
      3. 3. Augusteische Restauration und das Goldene Zeitalter Kein Zugriff
      1. 1. Die skeptische Kritik mit dem Verfahren an, quid und quale im Fall des Rechts Kein Zugriff
      2. 2. Die Dichotomie: institutio und natura Kein Zugriff
      3. 3. Die Anerkennung der Personen durch institutio Kein Zugriff
    1. III. Die unterschiedlichen Leitgedanken des ususfructus nach den verschiedenen Vorstellungen Kein Zugriff
    2. IV. Ergebnis zum Kapitel D Kein Zugriff
    1. I. Begriffe des ususfructus Kein Zugriff
    2. II. Ususfructus in der Anwendung Kein Zugriff
    3. III. Ususfructus und der philosophische Hintergrund der Zeit Kein Zugriff
  1. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 361 - 378

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