Die "Zeitschrift für Internationale Beziehungen" (ZIB) ist das zentrale Publikationsorgan der Sektion Internationale Politik der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW). Ihre Aufgabe ist es, aus unaufgefordert eingesandten Beiträgen in einem doppelt anonymisierten Begutachtungsverfahren die besten auszuwählen, um auf diese Weise die qualitativ avancierte, theoretisch und methodisch reflektierte IB-Forschung in Deutschland zu repräsentieren. Seit ihrer Gründung 1994 hat die ZIB wesentlich zur Profilbildung der deutschen IB-Community beigetragen und wichtige inhaltliche Impulse gegeben. Lange fehlte es den Internationalen Beziehungen in Deutschland an einem Kommunikationsforum, das den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine mehr als nur punktuelle Zusammenführung der fachlichen Diskussion bieten konnte. Durch ihr Format schließt die ZIB diese Lücke und schafft Raum für umfassende wissenschaftliche Kontroversen und vielfältigen Austausch. Idealtypisch umfasst jedes Heft drei Aufsätze, die einen originären, theoretisch und methodisch reflektierten Beitrag zur Disziplin Internationale Beziehungen leisten, sowie entweder die Rubrik Forum oder die Rubrik Symposium. Homepage: www.zib.nomos.de
Der Heilige Stuhl dehnte in den Transformationen der internationalen Beziehungen seit dem Ausgang des 19. Jahrhunderts sein diplomatisches Netzwerk kontinuierlich aus. Der Anstieg verlief synchron zur Zunahme souveräner Staaten im Prozess der...
Vor etwas mehr als 20 Jahren gründeten Mitglieder der DVPW-Sektion Internationale Beziehungen eine Mailingliste. Seitdem haben Generationen von Forschenden und Studierenden die ib-liste abonniert (und sicher oft auch wieder abbestellt). Dieser...
Die Nachrichtendienstforschung in Deutschland gewinnt an Dynamik, unter maßgeblicher Beteiligung von IB Wissenschaftler*innen. Zu dieser Entwicklung möchte das vorliegende Forum beitragen. Die wissenschaftliche Literatur zu Nachrichtendiensten...
Der vorliegende Artikel greift die wachsende Kritik an der bisherigen Geheimdienstforschung und auch an weiten Teilen der Internationalen Beziehungen (IB) auf, welche Geheimdienste bisher weitestgehend ignoriert hat. Zu diesem Zweck schlage ich eine...
Dieser Artikel bietet einen neuen theoretischen Ansatz für die Nachrichtendienstforschung. Basierend auf der Ideengeschichte der Staatsräson, argumentiere ich, dass außerordentliche nationale und transnationale Aktivitäten der Nachrichtendienste...
Die Auseinandersetzung mit Nachrichtendiensten fristet in der deutschen Politikwissenschaft ein Nischendasein. Die wenigen zu findenden Arbeiten orientieren sich vielfach an neorealistischen Ansätzen. Dabei bieten gerade postmoderne...
Dieser Beitrag schlägt eine feld- und praxistheoretische Perspektive für die Nachrichtendienstforschung in den Internationalen Beziehungen (IB) vor. Diese Perspektive erfordert eine kritische Reflexivität, ein Denken in Relationen sowie eine enge...
Russlands Krieg gegen die Ukraine begann mit einer nuklearen Drohung Putins gegen den Westen. Es folgten weitere, teils noch deutlichere Drohungen des Kremls. Der Westen nimmt diese und die generelle Gefahr eines russischen Nuklearwaffeneinsatzes...