Innovation zwischen Markt und Staat
Die institutionelle Dynamik des wirtschaftlichen Wandels- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Neue Studien zur Politischen Ökonomie, Band 2
- Verlag:
- 2008
Zusammenfassung
So trivial die Erkenntnis ist, dass Innovationen der Ursprung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Wandlungsprozesse sind, so sicher ist es auch, dass ausgerechnet die Bedingungen, die Innovationsentscheidungen zugrunde liegen und für ihren Erfolg maßgebend sind, bisher nur unzureichend verstanden werden. Dies gilt gerade auch für eine Ökonomik, die eher an einem Verständnis von Gleichgewichten als von Störungen derselben interessiert ist.
Der vorliegende Band nimmt die entgegengesetzte Perspektive ein – er interessiert sich für den Auftritt des Neuen, für dessen theoretische Erklärung und empirische Analyse. Hierzu wird eine interdisziplinäre Perspektive eingenommen. So kommt etwa Manfred E. Streit unter Verwendung kognitionstheoretischer Instrumente zu einem neuen Verständnis wirtschaftlichen Wettbewerbs. Kurt Dopfer stellt das gleichgewichtsorientierte Paradigma der Ökonomik mit wissenschaftshistorisch informierten Argumenten in Frage.
Solche an grundsätzlichen Fragen interessierte Beiträge werden ergänzt durch angewandte Papiere, die an der Schnittstelle zwischen Politikwissenschaft, Soziologie und Ökonomik Prozesse gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels untersuchen.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2008
- Copyrightjahr
- 2008
- ISBN-Print
- 978-3-8329-2880-3
- ISBN-Online
- 978-3-8452-0569-4
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Neue Studien zur Politischen Ökonomie
- Band
- 2
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 310
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 16Autor:innen: | |
- Komplexität und Ordnung: Kognitionstheoretische Aspekte ökonomischer Phänomene Kein Zugriff Seiten 17 - 24Autor:innen:
- Was ist Evolutionsökonomie? Kein Zugriff Seiten 25 - 40Autor:innen:
- Wie lernen Unternehmer „evolutorisch“? Von unbewusster Inkompetenz zu unbewusster Fähigkeit Kein Zugriff Seiten 41 - 66Autor:innen: |
- Neuheit, Sprache und Wirtschaft. Plädoyer für einen „lingustic turn“ in den Wirtschaftswissenschaften Kein Zugriff Seiten 67 - 88Autor:innen:
- Ordnungsökonomische Ansatzpunkte für eine innovationsorientierte Umweltpolitik Kein Zugriff Seiten 89 - 116Autor:innen: |
- Öffentliches Unternehmertum und die Ökonomik der Reform Kein Zugriff Seiten 117 - 133Autor:innen:
- Formale Institutionen und individuelles Verhalten. Regulierung des Gesellschaftsrechts aus verhaltenswissenschaftlicher Sicht Kein Zugriff Seiten 134 - 152Autor:innen:
- Geldordnung und Arbeitslosigkeit Kein Zugriff Seiten 153 - 168Autor:innen:
- Politiknetzwerke und die Steuerung komplexer Gesellschaften Kein Zugriff Seiten 169 - 192Autor:innen:
- Innovationssysteme, Arbeitsorganisation und regionale Wirtschaftsentwicklung: Empirische Befunde zur Südtiroler Industrie Kein Zugriff Seiten 193 - 221Autor:innen:
- Sozialkapital und regionale Innovationstätigkeit Kein Zugriff Seiten 222 - 246Autor:innen:
- Zum Erfolg von FuE-Strategien im Schumpeterschen Wettbewerb bei Monopolisierung Kein Zugriff Seiten 247 - 285Autor:innen:
- Soziologie und Innovation Kein Zugriff Seiten 286 - 308Autor:innen:
- Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 309 - 310





